Arktis und Antarktis


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Daten, Zahlen, Fakten  Arktis Antarktis
Wo? Rund um den Nordpol. Rund um den Südpol.
Lage Die Arktis erstreckt sich vom Nordpol bis innerhalb des 66,5° nördlichen Breitengrades.  Die Antarktis erstreckt sich vom Südpol bis innerhalb des 66,6° südlichen Breitengrades. Sie grenzt dabei an kein Festland und ist deshalb auch ein eigener Kontinent, Dieser wird entlang des 180. Längengrades unterteilt in West-Antarkita und Ost-Antarktika.
Nächstes Festland Acht Länder grenzen an die Arktis. Teile davon gehören zu Alaska (USA), Kanada, Grönland (gehört zu Dänemark), Island, Schweden, Norwegen, Finnland und Russland. Grönland ist nur ca. 650 km vom Nordpol entfernt. Durch den antarktischen Ozean getrennt liegen Chile & Argentinien (Feuerland) im Westen, Südafrika im Norden, Neuseeland & Tasmanien im Osten.
Größe Die Größe der Eisdecke schwankt zwischen 4,5 Mio. km2 im Sommer und ca. 6 Mio. km2 im Winter. Noch in den 70er und 80er Jahren war sie 7 bis 8 Mio. km2 groß. Inklusive der Meeresfläche ist die Arktis ca. 27 Mio. km2 groß. 

Ihre Eisfläche ist mit ca. 13,5 Mio. km2 um etwa 3 Mio. km2 größer als Europa. Die exakte Landfläche ist unbekannt, da Teile der Antarktis dauerhaft von Schelfeis bedeckt sind. Die Eisdecke ist an manchen Stellen bis zu 4.600 m dick. In der gesamten Eisdecke sind etwa 75 % aller Süsswasser-Reserven eingefroren.

Bewohner In der Arktis leben bis zu 4 Mio. Menschen aus ca. 30 verschiedenen Volksgruppen, wie die Eskimos oder Inuits (ca. 150.000) in Alaska & Nunavut (Kanada), der Cree in Kanada, die Samen in Norwegen & Finnland sowie die Tschuktschen, Dolganen, Ewenken, Nenzen oder Jakuten in Russland. In der Antarktis leben temporär etwa 1.000 (im Winter) bis 3.500 (im Sommer) Forscher & Wissenschaftler aus 27 Ländern in insgesamt 80 Forschungsstationen. Die größten Stationen sind die russische „Bellinghausen“ und die australische „Cassey-Station“. Die deutsche Station heißt „Neumayer“. 
Typische Tiere Eisbären, Karibu, Rentiere, Polarwölfe, Moschusochsen, Lemminge, Robben Kaiserpinguine, Robben
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Tiefste Temperaturen Mitte Februar wird es in Grönland bis zu -50°C kalt. Die Antarktika ist der kälteste Kontinent der Welt. Im Durchschnitt wird es -55° C kalt. Im Winter auch gerne mal bis zu -70° C. 
Kälterekord Ein exakter Kälterekord in der Arktis ist uns unbekannt. Um den Nordpol herum wurden aber an manchen Tagen schon mal -70° C gemessen. Die Antarktis hält den Kälterekord mit -92,3° C. Gemessen wurde die Temperatur auf Bodenhöhe am 10.08.2010. Etwas südlich davon liegt die Wostok-Forschungsstation, bei der 1983 immerhin -89,2° C (in 2 Meter Höhe) gemessen wurden.
Höchste Temperaturen Es wird (auch im Sommer) nie wärmer als 10° C. Obwohl im Sommer die Sonne nie ganz untergeht. Im Sommer kann es hier bis zu -20°C „warm“ werden. Im Durchschnitt bleibt die Antarktis aber um 22° C kälter als die Arktis.
Wenigste Sonne Der arktische Winter (Oktober bis März) ist dunkel. 182 Tage lang scheint in dann keine oder nur wenige Stunden die Sonne. Arktis und Antarktis haben nur 2 Jahreszeiten: Sommer und Winter. Im antarktischen Winter (März bis September) scheint die Sonne nur wenige Stunden bis gar nicht (Polarnächte). Im Sommer (Oktober bis Februar) scheint sie dagegen viele Stunden, an Polartagen sogar 24 Stunden lang.
Polarnächte In der Zeit vom 23. September bis zum 21. März ist die winterliche Polarnacht. Vom 21. März bis zum 23. September die sommerliche. Polarnächte gibt es im antarktischen Winter nur zwischen März und September. 
Entdeckt Man vermutet, dass schon vor etwa 30.000 Jahren Menschen in der Arktis gelebt haben. Die Landnahme begann mit den Wikingern im 10. Jahrhundert.  Kapitän Fabian von Bellinghausen entdeckte (unter russischer Flagge) 1820 vermutlich als Erster die Antarktis. Gesichert sind diese Angaben jedoch nicht. Belegbar ist aber, dass der Robbenjäger John Davies den Kontinent im Jahr 1821 betrat.
Erster Mensch am Pol Der amerikanische Forscher Robert Edwin Peary erreichte am 6. April 1909 als erster Mensch den nördlichsten Punkt der Erde. Dieser Rekord ist bis heute stark umstritten, denn Frederick Cook behauptete, bereits ein Jahr zuvor am Nordpol gewesen zu sein. Es war ein Wettlauf zwischen Robert Scott und Roald Amundsen. Scott brach am 24.10.1911 (vier Tage vor Amundsen) auf, doch seine Strecke war etwa 60 km länger als die des Norwegers, der das Rennen schließlich gewann und am 14. Dezember 1911 den Südpol erreichte. Auch der Brite Scott kam (mit 4 Begleitern) am 17. Januar 1912 am Südpol an, doch sie starben auf dem Rückweg (nur wenige Kilometer von ihrem Basislager entfernt) an Erschöpfung.
Eisberge Eisberge gibt es in der Arktis und Antarktis. Sie haben eine Größe von bis zu 180 qkm Fläche. Sie können täglich bis 12 km treiben.

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