Taschenhirn als Buch bei Amazon + Verlag + Quiz Spiel im Deutsche Wissenschaftler aus Wissenschaft und Technik - 9inline Quiz Spiel App

Mit Klick auf + finden Smartphone- & Tablet-User weitere Infos über internationale und deutsche Wissenschaftler.

Große Wissenschaftler
*/†
Fachgebiet Arbeit & Erfolge
Lagrange, Joseph-Louis, IT 1736-1813 Astronomie, Mathematik Das Genie Lagrange war bereits mit 19 Jahren Mathematik-Professor, leistete Bahnbrechendes in fast allen Gebieten der reinen Mathematik, begründete die analytische Mechanik (Lagrangefunktion), bewies das Dreikörperproblem der Himmelsmechanik (Lagrange-Punkte), die Variationsrechnung und die Theorie der komplexen Funktionen.
Lamarck, Jean de, F 1744-1829 Zoologie, Biologie Nicht Charles Darwin, sondern Jean Lamarck hatte die erste „Abstammungstheorie“ entwickelt. Der französische Biologe führte den Begriff der „wirbellosen Tiere“ ein und erkannte schon vor Darwin, dass Arten nicht unveränderlich sind.
Laplace, Pierre Simon, F 1749-1827 Physik, Mathematik, Astronomie Französische Revolution, Napoleon, Bourbonen: der in Paris lebende Wissenschaftler erlebte live und hautnah alles mit. Ein Wunder, dass er sich in dieser aufregenden Zeit auf seine Wahrscheinlichkeitstheorie (bei Glücksspielen) und der „Himmelsmechanik“ (Berechnung der Planetenbahnen und Existenz von Schwarzen Löchern) konzentrieren konnte.
Lavoisier, Antoine de, F 1743-1794 Chemie Der französische Wissenschaftler gilt als Vater der modernen Chemie. Er bewies, dass Wasser eine Verbindung aus Wasserstoff und Sauerstoff, und Luft eine Verbindung aus Sauerstoff und Stickstoff ist. Durch akribische Forschung mit Schwefel und Phosphor belegte er, dass ein verbrannter Stoff so viel an Gewicht gewinnt, wie Sauerstoff hinzutritt. Lavoisier gab der Chemie eine Ordnung durch Zählung und Symbolisierung der Elemente. Der berühmte Chemiker starb 50-jährig durch das Fallbeil. Die Ankläger der französischen Revolution warfen ihm vor, sich (als Mitglied der Ferme Général) an Steuergeldern bereichert zu haben.
Leibniz, Gottfried Wilhelm, D 1646-1716 Mathematik, Physik, Philosophie Leibniz befasste sich intensiv mit der symbolischen Logik, er entwickelte (neben Sir Isaac Newton) die Differenzial- und Infinitesimalrechnung, führte das Integralzeichen ein, baute 1672 eine Rechenmaschine, die multiplizieren, dividieren und die Quadratwurzel ziehen konnte, entwickelte das Dualsystem (Vorstufe der modernen Computertechnologie), erfand ein Gerät zur Windmessung und entwarf Pläne für U-Boote. Wilhelm Gottfried Leibniz zählt zu den größten deutsche Wissenschaftler und berühmtesten Mathematiker aller Zeiten.
Liebig, Justus von, D 1803-1873 Chemie Pionier der organischen Chemie und Begründer der Agrikulturchemie; Justus Liebig gründete in Gießen ein chemisches Labor und wissenschaftliches Fortbildungszentrum und führte dort mit seinen Schülern viele organische Elementaranalysen durch. Dieser große deutsche Wissenschaftler und Chemiker untersuchte den Stoffwechsel und fand heraus, dass durch Ackerbau dem Boden wichtige Nährstoffe entzogen werden, die nur durch Dünger wieder hinzugefügt werden können.
Linde, Carl von, D 1842-1934 Physik, Polytechnik Carl von Linde entwickelte eine technische Methode (Linde-Verfahren), welche die Verflüssigung von Gasen und Sauerstoff in großen Mengen ermöglicht. Der deutsche Wissenschaftler verbesserte u. a. auch das Kältetechnikverfahren.
Linné, Carl von, SWE 1707-1778 Botanik, Zoologie, Medizin Der schwedische Naturforscher, Botaniker und Zoologe Carl von Linné (auch Carl Linnaeus) dokumentierte und klassifizierte erstmals Mineralien, Pflanzen und Tiere in Stämme, Klassen, Ordnung, Familie, Gattung und Arten. Siehe auch Ordnungssystem. Hauptwerke: „Species Plantarum“ (1752) und „Systema Naturae“ (1758)
Lobatschewski, Nikolai Iwan, RUS 1793-1856 Mathematik Der russische Mathematiker entwickelte erstmals das vollständige System einer nicht-euklidischen Geometrie, basierend auf der Hypothese des spitzen Winkels (hyperbolische Geometrie). Lobatschewski schrieb das bekannte „Lehrbuch der höheren Algebra“ (1834).
Lorenz, Konrad, AUT 1903-1989 Zoologie Konrad Lorenz zählt bis heute zu den bedeutendsten Verhaltensforscher (Ethnologe) aller Zeiten. Nach den Experimenten mit Graugänsen, allen voran der Gans „Martina“, legte er den Begriff „Prägung“ fest. Für diese Forschungsergebnisse erhielt er 1973 den Medizin-Nobelpreis.
Mach, Ernst, AUT 1838-1916 Physik, Philosophie Die Geschwindigkeit im Verhältnis zur Schallgeschwindigkeit (bei 20° C = 343 m/s) trägt heute seinen Namen: Mach. Durch Experimente belegte der österreichische Physiker zudem den damals noch umstrittenen Doppler-Effekt.
Magnus, Albert, D 1193-1280 Biologie, Philosophie Als Mitbegründer der modernen Naturwissenschaften beschrieb der deutsche Biologe eine große Zahl von Pflanzen („De vegetabilibus“), Tieren und Insekten („De animalibus“). Albert Magnus war Bischof und Lehrer des berühmten Philosophen Thomas von Aquin.
Marconi, Guglielmo, IT 1874-1937 Physik Der Italiener ist neben dem kroatischen Physiker Nikola Tesla einer der Pioniere der Funktechnik. Marconi nutzte den Nachweis der elektromagnetischen Wellen und die Antennen des Russen Popow und baute daraus die erste kabellose Funkverbindung. 1909 wurden seine Leistungen mit dem Physik-Nobelpreis geehrt.
Maxwell, James, GB 1831-1879 Physik, Mathematik James Maxwell fand heraus, dass Licht eine elektromagnetische Strahlung ist und entwarf wichtige Beiträge zur Theorie der Gase und der Wärme; er berechnete u.a. die Durchschnittsgeschwindigkeit von Molekülen in Gasen („Maxwell-Gesetz“) und entdeckte neue Erkenntnisse in der Optik.
Mayer, Julius Robert, D 1814-1878 Physik, Chemie Julius Mayer war eigentlich Arzt und reiste viel; er schuf mit seiner Abhandlung „…über die Kräfte der unbelebten Natur“ wesentliche Grundlagen zum mechanischen Wärmeäquivalent und zur Erhaltung der Energie. Der deutsche Wissenschaftler entwickelte das in der Chemie, Physik und Technik bis heute geltende Prinzip der „Auslösung“ (Ursache/Wirkung).
Allgemeinwissen in Listen
Taschenhirn gibts auch gedruckt! In Farbe. Mit über 340 Listen.
Sie können das Buch (in aktueller Auflage 2019) bequem bei Amazon, direkt in unserem eigenen Tusitala Verlag (mit kostenfreier Lieferung innerhalb D) oder im gut sortierten Buchhandel bestellen. Fragen Sie einfach Ihren Buchhändler!
Meitner, Lise, AUT/SWE 1878-1968 Physik, Mathematik Sie lieferte im Auftrag von Otto Hahn 1939 gemeinsam mit ihrem Neffen Otto Frisch (1904-1979) die erste physikalische Erklärung der Kernspaltung (Uran 239), wodurch Kernenergie erst möglich wurde.
Mendel, Gregor J., AUT 1822-1884 Biologie Durch Kreuzung von Erbsen und Bohnen deckte der Augustiner-Pater neue Erkenntnisse der Vererbungslehre auf. Gregor Mendel gilt mit den „Mendelschen Gesetzen“ auch als Vater der künstlichen Befruchtung.
Mendeleyev, Dmitri, RUS 1834-1907 Chemie Dieser berühmte Chemiker stellte im Chaos der Elemente endlich Ordnung her, indem er das Periodensystem etablierte. Dabei teilte er die Elemente in acht Gruppen ein und ordnete sie darin nach dem steigenden Atomgewicht.
Messier, Charles, F 1730-1817 Astronomie Der Franzose entdeckte neben 20 Kometen auch Galaxien und ferne Sterne. Charles Messier zählt neben Wilhelm Herschel, Pierre Méchain, Jérome Lalande und Johann Encke zu den bekanntesten Astronomen seiner Zeit.
Michelson, Albert, USA 1852-1931 Physik Maß um 1930 erstmals die Lichtgeschwindigkeit mit elektrischen Geräten. Zuvor entwickelte er den nach ihm benannten Lichtwellenmesser (Michelson-Interferometer) und erhielt dafür 1907 den Physik-Nobelpreis.
Nernst, Walter, D 1864-1941 Chemie, Physik Er forschte und fand Lösungen in der Elektrochemie, Elektroanalyse, Thermodynamik und der physikalischen Chemie. Bei der Dissoziation von Salzen und Säuren in unterschiedlichen Lösungsmitteln, entdeckte er mit dem Chemiker Paul Walden (1863-1957) eine Abhängigkeit von der dielektrischen Leitfähigkeit der Lösungsmittel. Außerdem erfand er eine Glühlampe, die ohne Vakuum brennen konnte (Nernstlampe). Leider war Nernst auch kriegsbegeistert und meldete sich 1914 freiwillig zum Militärdienst, anfangs noch als Fahrer, später als Forscher, der u.a. chemische Waffen und tödliche Kampfstoffe weiterentwickelte. Er trug u.a. maßgeblich zur Verbesserung von Flammenwerfern bei. Nach dem Krieg stand er neben Duisberg, Fritz Haber und Rathenau auf einer „Liste von Kriegsverbrechern“, wurde aber nie verurteilt. 1920 erhielt er trotz allem den Physik-Nobelpreis.
Newton, Sir Isaac, GB 1642-1727 Physik, Mathematik, Astronomie Isaac Newton war ein ernstes, introvertiertes Genie, das bereits als Student (in Cambridge) die Mathematik (Infinitesimalrechnung), die Optik (Farbtheorie) und die Mechanik (universelle Gravitation am Beispiel „fallender Apfel“) revolutionierte. Später berechnete er die Kepler‘schen Gesetze der Planetenbewegung, Mondbahn und Gezeiten. Er beschrieb den „binomischen Lehrsatz“, fand Formeln zur Berechnung der Schallgeschwindigkeit und Durchschlagskraft von Geschossen und entwickelte (um nicht von seiner Katze ständig gestört zu werden) sogar die Katzenklappe. Hauptwerk: „Prinicipia Mathematica“ von 1687.
Ohm, Georg Simon, D 1789-1854 Physik Der deutsche Wissenschaftler und Physiker Ohm untersuchte das Verhältnis zwischen Strom, Spannung und Widerstand. Sind zwei der drei Größen bekannt, lässt sich nach der Ohmschen Formel U/I = R > elektrische Spannung (U) durch Stromstärke (I) = Widerstand (R) die dritte berechnen.
Omar Khayyam, Persien 1048-1131 Mathematik, Astronomie Löste kubische Gleichungen auf algebraischem und geometrischem Weg, befasst sich mit dem sog. Pascalschen Dreieck und irrationalen Zahlen. Der Perser Khayyam Omar entwarf den islamische Kalender, war außerdem Philosoph und Dichter.
Oppenheimer, Robert, USA 1904-1967 Physik Beschäftigte sich mit der Quantenmechanik. Entwickelte Trinity, die erste Atombombe der Welt, war aber ob der Wirkung entsetzt und verurteilte weitere Einsätze nachdem er die Folgen von Hiroshima sah. Er wurde in New York City geboren, aber seine Vorfahren kamen aus Hanau.
Ostwald, Wilhelm, D 1853-1932 Chemie Wilhelm Ostwald experimentiere mit Säuren, Salzen und Basen, erforschte deren Leitfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit und entdeckte dabei Affinitätskonstanten („Ostwaldsche Verdünnungsgesetz“). Der berühmte deutsche Wissenschaftler beschäftigte sich auch intensiv mit Brennstoffzellen und Katalysatoren. 1909 erhielt er den Chemie-Nobelpreis.
Paré, Ambroise, F 1510-1590 Medizin Er gilt als Wegbereiter der modernen Chirurgie; Ambroise Paré fand neue Behandlungsmethoden von Schusswunden, Knochenbrüchen und Amputationen (durch Abbinden der Gefäße); er war u.a. Chirurg von vier französischen Königen.
Pascal, Blaise, F 1623-1662 Mathematik, Physik Im Experiment „Leere in der Leere“ mit Quecksilber-Barometern bewies Blaise Pascal die Existenz des Vakuums. Der Franzose fand auch heraus, dass der Luftdruck in der Höhe abnimmt. Pascal ist Mitbegründer der Wahrscheinlichkeitsrechnung.
Pasteur, Louis, F 1822-1895 Chemie, Bakteriologie Louis Pasteur beschäftigte sich zeitlebens mit Gärung und Fäulnis. Er fand heraus, dass dafür Bakterien verantwortlich sind, die durch Abkochen („pasteurisieren“) absterben. Der bedeutende Chemiker entdeckte den Milzbranderreger sowie einen Impfstoff gegen die Tollwut.
Pauli, Wolfgang, AUT 1900-1958 Physik, Mathematik Er lieferte wichtige Erkenntnisse zur Quantenphysik u.a. das „Ausschließungsprinzip“, das mit dem sogenannten Spin zusammenhängt. Für diese elementaren Prinzipien wurde er 1945 mit dem Physik-Nobelpreis geehrt.
Pauling, Linus, USA 1901-1994 Chemie, Biologie Linus Pauling forschte mit Elektronen und biologischen Molekülen und fand deren chemische Bindungen in der Natur. Er gilt als einer der Väter der Quantenchemie und wurde 1954 mit dem Nobelpreis für Chemie sowie 1962 mit dem Friedens-Nobelpreis ausgezeichnet.
Pawlow, Ivan, RUS 1849-1936 Psychologie Führte mit Hunden ein Gedankenexperiment durch (sog. „Pawlowsche Paradoxon“) und fand dabei heraus, dass sie Magensaft absondern, sobald sie Futter nur sehen. Als Folge daraus schrieb er die Lehre des „bedingten Reflexes“, dessen Nerventätigkeit sich auch auf den Mensch übertragen lässt.
Planck, Max, D 1858-1947 Physik Max Planck ging davon aus, dass Energie von einem Körper nicht in einem Fluss, sondern in Paketen, den sogenannten Quanten abgestrahlt wird und begründete dadurch die Quantentheorie. Diese besagt u.a. dass die Größe der Energiepäckchen proportional zur Schwingungszahl (multipliziert mit dem konstanten Faktor h) entsteht. Für diese Erkenntnis erhielt Max Planck 1918 den Physik-Nobelpreis.
Priestley, Joseph, GB 1733-1804 Chemie Der Geistliche und bis heute relativ unbekannte Chemiker isolierte Gase durch Einsatz von Quecksilber; entdeckte dadurch Sauerstoff, Salzsäure und Lachgas (Stickstoffoxid). Joseph Priestley mischte auch Wasser mit Kohlensäure und erfand dadurch zufällig unser heutiges Mineralwasser.
Ptolemäus, Claudius, GR um 120-168 n. Chr. Astronomie, Geologie Universal-Genie; der Grieche Ptolemäus schrieb umfangreiche Werke zur Mathematik & Astronomie (Hauptwerk: Almagest), Geografie (Definition der Breitengrade), Musiktheorie, Optik (Lichtbrechung) und Philosophie.
Pythagoras, GR 570-510 vor Chr. Mathematik, Philosophie, Astronomie Einer der großen Genies seiner Zeit. Pythagoras war bedeutender Philosoph (Vorsokratiker) und berühmter Mathematiker (Satz des Pythagoras: a²+b²=c²), Astronom und Naturwissenschaftler.

Wissenschaftler R-Z
<
 Wissenschaftler F-K

Deutsche Wissenschaftler finden Sie auch im Listenbuch


Quiz mit! Ordne 9 deutsche Wissenschaftler nach Geburtsjahr↓

Deutsche Wissenschaftler, Chemiker, Physiker, Mediziner, Biologen, Psychologen ivm