Obstsorten & Früchte A – Z


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In der Botanik ist Obst der Sammelbegriff für Früchte und Samen, die aus den Blüten mehrjähriger Pflanzen wachsen. Gemüse dagegen ist nur ein essbares Pflanzenteil, das ein einziges mal fruchtet. Ihm fehlt – im Gegensatz zu den Obstsorten – z.B. der Träger (ein Baum oder Strauch), an dem über mehrere Jahre leckere Früchte wachsen können.

Ausnahme: Paprika, Tomaten, Kürbisse, Zucchini, Auberginen und Gurken, die nach obiger botanischer Definition zwar zu den Obstsorten gehören, aber als einjährige Pflanzen mit fehlender Süße auch als Fruchtgemüse bezeichnet werden. Rhabarber hingegen ist ein Blattstiel-Gemüse, das auch als Obst verwendet wird. Sie sehen, die Unterscheidung ist alles andere als einfach.

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Obstsorten und Früchte Reich an Beschreibung Frisch erhältlich (Saison) kcal pro 100 g Familie
Acerola
  • Vitamin C
  • Provitamin A
  • Vitamin B1
  • Vitamin B2  
Die kleine rote, kugelrunde Steinfrucht (mit hauchdünner Haut) gehört zu den Obstsorten mit dem höchsten Vitamin C-Gehalt. Ursprünglich kommt die tropische Powerfrucht aus Mitteamerika (Jukatan in Mexiko) bzw. Südamerika und ist hierzulande u.a. auch als  „Kirsche der Antillen“ oder Ahorn- bzw. Barbadoskirsche bekannt. Übrigens: Die Acerola ist nicht mit den Kirschen verwandt. Nur im Anbaugebiet  16  Malpighiengewächs
Ananas
  • Vitamin C
  • Enzym Bromelin 
Christoph Kolumbus brachte die „Königin der Früchte“ (wie sie aufgrund ihrer Blattkrone auch genannt wird) um 1500 aus Amerika nach Europa. Unter ihrer schuppig-stacheligen Schale offenbart sie ein saftig-süßes Fruchtfleisch mit leicht säuerlicher Note. Hauptanbaugebiet ist traditionell Paraguay.  Ganzjährig  55 Bromeliengewächs
Apfel
  • Pektin
  • Provitamin A
  • Vitamin B1
  • Vitamin B2
  • Vitamin C
Rund 19 Kilo Äpfel essen wir pro Jahr. Damit ist das Kernobst mit Abstand die beliebteste Obstsorte der Deutschen. Über 4.500 Sorten gibt es weltweit, davon allein in Deutschland rund 1.500. Tendenz fallend. Denn im 18. und 19. Jahrhundert gab es zeitweise bis zu 20.000 Apfelsorten. Geschmacklich und farblich (von grün bis tiefrot) variiert der Apfel je nach Sorte. Granny Smith und Boskop schmecken z.B. säuerlich,  während der Red Delicious oder Starking ein parfümartiges Aroma haben. Juli bis November (hängt von der Obstsorte ab)  55 Rosengewächs
Aprikose (Marille, Malete)
  • Provitamin A
  • Beta-Karotin
  • Vitamin C
Das orangefarbene Steinobst kommt ursprünglich aus China, wächst heute aber überall, wo es schön warm ist, u.a. rund ums Mittelmeer. Sie schmeckt süß, aromatisch und leicht nacht Mandeln. Übrigens: In einigen Ländern macht man aus ihren Kernen Persipan, ein herb-bitter schmeckender Marzipanersatz. Juni bis September 42  Rosengewächs
Avocado
  • Pflanzliche Fette
  • Vitamin E
  • Vitamin B6
  • Provitamin A
Die grüne, birnenförmige Avocado (mit einem verhältnismäßig großen Kern) hat ihre Wurzeln in Mexiko, wo sie seit rund 1.000 Jahren  gegessen wird. Aus ihrem hellgrünen Fruchtfleisch wird oft ein beliebtes mexikanisches Gericht zubereitet: die Guacamole. Heute kennt man rund 400 Arten von Avocados. Ganzjährig  234 Lorbeergewächs
Banane
  • B-Vitamine
  • Vitamin C
  • Kalium
  • Magnesium
  • Kohlenhydrate
  • Ballaststoffe  
Warum ist die Banane krumm? Weil die 6-19 Hände pro Büschel zwar von einer bis zu 8 m hohen Staude nach unten hängen, aber die einzelnen Bananen bzw. Finger (10 bis 20 Finger pro Hand) nach oben gen Sonne wachsen, entsteht die typische Krümmung. Ganzjährig  90  Bananengewächs
Berberitze (Sauerdorn)
  • Vitamin C
  • Ballaststoffe
  • Natürliche rote Farbstoffe
Die kleinen, dunkelroten, länglichen Beeren schmecken leicht säuerlich, daher nennt man sie auch in einigen Regionen „Essigbeere“. Die Pflanze wächst in Asien und Europa wild, in Deutschland oft in Gärten oder Parks. Herbst 325   
Birne
  • B-Vitamine
  • Ballaststoffe
  • Kalium 
Das milde, süße Kernobst gab es schon vor ca. 3000 Jahren. Die Birne stammt ursprünglich aus Anatolien und dem Kaukasus. Heute ist jedoch China der Ernte-Weltmeister (mit fast 40 % der Welternte). Heute sind etwa 2.500 Sorten bekannt, darunter u.a. Williams Christ und Abate Fetel. Frühherbst 55 Rosengewächs
Brombeere
  • Gesunde Pflanzenfarbstoffe
  • Ballaststoffe
  • Pektin
  • Vitamin C
  • Vitamin E
  • Beta-Karotin 
Botanisch betrachtet ist die Brombeere keine Beere, sondern eine Sammelsteinfrucht. Die süß-säuerlich schmeckenden, schwarzen bis dunkelroten Früchte wachsen an sehr dornigen, bis zu 2 m hohen Sträuchern – vorzugsweise in den Wäldern Nordamerikas und Europas. Juli bis Oktober  38  Rosengewächs
Brotfrucht   Wächst am tropischen Brotfruchtbaum     Maulbeergewächs
Clementine   Zitruspflanze November bis Februar 46  Rautengewächs
Cranberries (Moosbeere)
  • Vitamin C
  • Provitamin A
  • Ballaststoffe
  • Pflanzenstoffe Polyphenole und Anthocyane
  • Mineralstoffe 
In den USA ist die typische Herbstbeere so beliebt wie bei uns der Apfel. Die dunkelroten, runden Beeren sind mit den kleineren Preiselbeeren verwandt. Ihren Namen „Cranberry“ verdankt sie ihrer Blütenform, die an den Kopf eines Kranichs (Cran) erinnert. August bis Dezember  39  Heidekrautgewächs
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Dattel Frische Datteln
  • Provitamin A
  • Eiweiß
  • Mineralstoffe
  • B-Vitamine
  • Vitamin D

Getrocknete Datteln:

  • Magnesium
  • Phosphor
  • Calcium 
Die honig-süßen etwa 8-10 cm langen Früchte mit rot-brauner Schale und weißem Fruchtfleisch wachsen an Dattelpalmen im subtropischen Klima (z.B. Afrika, Orient, Florida, Kalifornien). Sie könnten getrocknet ganzjährig konsumiert werden. Oktober bis Februar  277  Palmengewächs
Erdbeere
  • 300 Aromastoffe wie Ferula- und Ellagsäure
  • Vitamin C
  • Vitamin K
  • Folsäure
  • Biotin
  • Pantothensäure
  • Polyphenole und Anthocyane  
Sie ist die „Königin der Beeren“ und seit Jahrzehnten die beliebteste Frucht aller Deutschen. Allein hierzulande zählt man um die 1.000 Sorten, die von dunkelrot bis hellrot in allen Rotvarianten erhältlich sind. Alle Sorten sind süß und bestehen zu ca. 90 % aus Wasser. Übrigens: 5-7 % aller Deutschen reagieren auf die Erdbeere allergisch. Und noch etwas Überraschendes: Die kleinen, gelben Kernchen, die in der roten Haut stecken, sind die eigentlichen Früchte. Und Achtung! Aus botanischer Sicht ist die Erdbeere keine Beere, sondern eine Sammelnussfrucht. Mai bis Juli  32  Rosengewächs
Feigen
  • Ballaststoffe
  • Provitamin A
  • Eisen
  • Magnesium 
Frische Feigen kennt man  hierzulande erst seit etwa 20 Jahren. Zuvor kannte man nur die getrockneten Früchte. Botanisch betrachtet sind sie Scheinfrüchte, die unter einer blau-violetten Schale gelbe Kerne in rosa-rotem Fruchtfleisch verstecken. Frische Feigen schmecken nur leicht süßlich, getrocknete dagegen sehr süß. Die Feige ist eine der ältesten Nutzpflanzen der Welt. August bis Oktober  60  Maulbeergewächs
Granatapfel (Punica)
  • Antioxidantien
  • Kalium
  • Calcium
  • Eisen
  • B-Vitamine 
Die „Speise der Götter“ sieht äußerlich aus wie ein roter Apfel und ist vermutlich schon über 5.000 Jahre alt. Er wurde sogar schon in der Bibel erwähnt und soll so viele (rote) Kerne haben, wie es Gesetze im Alten Testament gibt, nämlich 613. Auch in der griechischen und römischen Mythologie findet man die Götterspeise als Symbol für Liebe, Fruchtbarkeit, Jugend und Schönheit. Die leicht säuerlichen Kerne des Granatapfel löffelt man am besten aus den Fruchtkammern (Membranen) heraus. September bis Weihnachten 78 Weiderichgewächs 
Grapefruit (Paradiesapfel)
  • Pektin
  • Bitterstoff Lycopin
  • Vitamin C
  • Folsäure
Made in USA schmeckt diese gelbe, runde Zitruspflanze bitter-süß (rotes Fruchtfleisch). In Größe, Form und Farbe  könnte man sie mit einer  Pampelmuse verwechseln, was kein Zufall ist, da sie  eine Kreuzung zwischen Orange und Pampelmuse ist (entstanden um 1750 auf Barbados). Die Grapefruit kommt heute aus den USA, Israel und Südafrika. Januar bis März. Und Oktober bis Dezember.  38  Rautengewächs
Guave
  • Vitamin C
  • B-Vitamine
  • Zink
  • Kalium
  • Calcium
  • Phosphor
  • Eisen
  • Provitamin A
  • Pektin
Obwohl die exotische Beerenfrucht eine Birnen-Form hat, besteht keine botanische Verwandtschaft zur Birne. Je nach Obstsorte variiert ihr saftiges Fruchtfleisch von weiß-grünlich bis tiefrosa. Ihre Heimat ist das tropische Süd- und Mittelamerika, kommen heute aber auch aus Florida, Kalifornien, Südafrika, Indien und einigen Mittelmeerländern. Ganzjährig 35  Myrtengewächs
Heidelbeere (Blaubeere)
  • Provitamin A
  • Vitamin C
  • Vitamin E
Die kleinen, schwarz-blauen Kugel-Beeren mit abgerundeten Enden schmecken sehr aromatisch und färben beim Verzehr Zähne und Zunge blau. Die wild wachsende „Echte Heidelbeere“ stammt aus Nord-Amerika. Hierzulande kennt man sie auch als Moll- oder Moosbeere. Sommer  36  Heidekrautgewächs
Himbeere
  • Provitamin A
  • B-Vitamine
  • Vitamin C
  • Eisen
  • Calcium
  • Kalium
  • Magnesium
  • Pektin
Himbeeren sind botanisch betrachtet keine Beeren, sondern eine Sammelsteinfrucht. Ihre rote Farbe, ihr verlockender Duft und die vielen Dornen verraten ihre Verwandtschaft zu Rosen (Rosengewächsen). Sie wachsen zwar wild, werden aber für den Massenverbrauch auch kultiviert angebaut.  Juni bis August  33  Rosengewächs
Holunderbeere
(Fliederbeere)
  • Provitamin A
  • B-Vitamine
Die schwarzblauen, glänzenden Beeren des Holunderstrauchs (früher: „Baum des Lebens“) haben einen herben, bitteren aber aromatischen Geschmack.    48  Gänsefußgewächs
Honigmelonen (Zuckermelonen)
  • Provitamin A
  • Kohlenhydrate
  • Vitamin C
Im Gegensatz zur Wassermelone hat die Honigmelone eine meist kleinere, ovale Form, einen höheren Zuckergehalt sowie ein orangefarbenes Fruchtfleisch mit weißen Kernen. Bekannt sind heute etwa 500 Arten von Honigmelonen, darunter u.a. die Cantaloup, Charentais,  Galia und Ogen. Ganzjährig 54   
Johannisbeere
  • Provitamin A
  • Vitamin C
Es gibt rote, schwarze und (seltene) weiße Johannisbeeren.  Den Namen haben sie vom 24. Juni (Johannistag), der Tag an dem sie ihre ideale Reife erreichen. Je nach Farbe haben sie einen anderen Geschmack. Rote schmecken säuerlich, schwarze schmecken herber und bitterer, weiße sind etwas süßer. Dafür sind die schwarzen Beeren die gesündesten: Im Vergleich zu den roten haben sie 3 x so viel Vitamin C und 4 x so viel Vitamin A. In manchen Regionen und Ländern werden sie Ribiseln, Träuble oder Ahlbeeren genannt. In der Schweiz heißen sie Meertrübeli, in Frankreich nennt man die schwarzen Cassis. Juni bis August  35 (rot), 39 (schwarz) Stachelbeergewächs
Kaki
  • Glucose
  • Provitamin A  
Botanisch zählt die nahrhafte Obstsorte zu den Beerenfrüchten. Sie wachsen auf großen Plantagen in Spanien, Italien und anderen Mittelmeerländern. Unter ihrer orangefarbenen, leicht glänzenden Schale verbirgt sich ein süßes Fruchtfleisch (mit 8-10 Kernen), das an den Geschmack von Tomate und Aprikosen erinnert. Oktober bis Januar 71  
Kirsche
  • Vitamin C
  • natürliche Farbstoffe (Anthocyanen)
Ob Süßkirschen oder Sauerkirschen: es gibt auf beiden Seiten eine Vielzahl  verschiedener Steinobstsorten, darunter u.a. Große Prinzessin (Süß), Große Spätkirsche (Süß), Hedelfinger Riesenkirsche (Süß) oder die Schattenmorellen (Sauer), Weichselkirschen (Sauer), Glaskirschen (Sauer) und Amarellen (Sauer). Übrigens: die Amarenakirsche ist eine in Mandellikör und Zuckersirup eingelegte, schwarze Süßkirsche. Juni bis August  54 (sauer), 67 (süß)  Rosengewächs
Kiwi
  • Vitamin C
  • Ballaststoffe
Noch vor 50 Jahren kannte die Kiwi hierzulande kein Mensch. Erst seit 1952 werden sie von Neuseeland nach England verschifft. Zum Glück, denn heute ist sie aus unserem Obstkorb kaum noch wegzudenken. Ihr grünes Fruchtfleisch schmeckt süß-säuerlich und versteckt sich unter einer braunen, dünnen, haarigen Schale, die leicht abzuziehen ist. Früher nannte man die Kiwi auch „Chinesische Stachelbeere“. Ganzjährig  70  Strahlengriffel-gewächs
Kokosnuss
  • Pflanzliche Fette
  • Ballaststoffe
Sie ist botanisch betrachtet keine echte Nuss, sondern eine Steinfrucht mit harter Schale und köstlichem Inhalt: das süßliche Kokoswasser und das schneeweiße Fruchtfleisch, das nussig schmeckt. Übrigens: In einer von rund 11.000 Kokusnüssen befindet sich eine „Kokosperle“. Ganzjährig  363  Palmengewächs
Kumquats (Zwergorangen)
  • Vitamin C
  • Calcium  
Die orangefarbenen Zitrusfrüchte sind länglich-ovale Mini-Ausgaben von Orangen. Im Vergleich zur großen Schwester können sie sofort (ohne zu schälen) gegessen werden. Manche Sorten schmecken etwas bitterer und haben weniger Fruchtfleisch und -saft. Mancherorts werden sie auch Zwergpomeranzen genannt. Ganzjährig (und immer zur Weihnachtszeit)  64  Rautengewächs
Limette (Limone)
  • Vitamin C 
  • Ätherische Öle
  • Mineralstoffe
  • Zink
  • Eisen
  • Folsäure
  • Vitamin A
  • Vitamin E
Die kleine Schwester der Zitrone unterscheidet sich durch eine grüne Schale und einem saueren Geschmack. Sie ist auch etwas kleiner, hat weniger Kerne und schenkt uns fast doppelt so viel Saft wie ihre große Schwester. Vielleicht ist sie gerade deshalb im Caipirinha so beliebt. Ganzjährig  30  Rautengewächs
Litschi (Liebesfrucht)
  • Vitamin C
  • B-Vitamine
  • Spurenelemente
  • Kupfer
  • Mineralstoffe
Die Vitamin-C-reichen Früchtchen verbergen ihr schneeweißes (nach Rosen duftendes), süß-schmeckendes Fruchtfleisch unter einer roten, dünnen, noppigen Schale. Der Kern sieht aus wie eine kleine Kastanie, ist aber nicht genießbar. Ursprünglich kommt sie aus Süd-China und wird dort seit rund 4.000 Jahren gerne gegessen. Heute wachsen Litschibäume in fast allen subtropischen Regionen. November bis März  76  Seifenbaumgewächs
Mandarine
  • Vitamin C
  • Provitamin A
Vor allem in der Weihnachtszeit stehen Mandarinen ganz oben auf unserer Hitliste. Die süße Zitrusfrucht hat im Vergleich zur großen Schwester Orange zum Einen weniger Säure und ist zum Anderen leichter schäl- und essbar (gesunder Snack). Die Mandarine hat einige Unterarten wie z.B. die Satsuma (saftiger) und die Tangerine (süßer). Die Mandarine kam 1805 aus Nord-Indien und Süd-China nach Europa. November bis März  46  Rautengewächs
Mandeln
  • Vitamin E
  • Beta-Karotin
  • B-Vitamine
  • Calcium
  • Eisen
  • Eiweiß
  • Ballaststoff
  • hochwertigem Fett
Die eiweißhaltige Steinfrucht hat unter ihrer braunen Schale helle Kerne. Sie sind zwar reich an Mineral- und Ballaststoffen, aber nur schwer verdaulich. Und Achtung: Ihre Kerne enthalten giftige Blau- und Salicylsäure.  Kinder sollten daher nicht zu viele Mandeln essen. Ganzjährig  585  Rosengewächs
Mango
  • Provitamin A
  • Vitamin C
Die Mango war vor wenigen Jahren noch ein Exot an unseren Marktständen, heute gehört die Tropenfrucht zum alltäglichen Einkauf dazu. Sie stammt aus Indien, wird aber auch in anderen Tropenländern wie Indonesien, China und Thailand angebaut. Allein in Indien kennt man über 1.000 Mango-Sorten. Farbe (gelb bis rot), Größe (Pflaumen bis Kokosnuss), Gewicht (bis zu 3 kg), Form und Geschmack variieren je nach Sorte und Herkunft. Ganzjährig (je nach Herkunft) 60  Sumachgewächs
Maracuja (Passionsfrucht)
  • Magnesium
  • Phosphor
Unter ihre runden, dunkel-braunen bis schwarzen Schale verbirgt sie ihr gelbes,  geleeartiges Fruchtfleisch mit bis zu 200 schwarzen Kernen. Ihr Geschmack ist einzigartig und nich vergleichbar mit anderen Obstsorten. Ihre Heimat sind die tropischen Regionen in Süd- und Mittelamerika (vor allem Brasilien). Heute wachsen sie auch in Neuseeland, Australien, Hawaii und einigen afrikanischen Ländern. Oktober bis Februar 63  
Mirabelle
  • Beta-Karotin
  • Vitamin C
  • B-Vitamine
  • Kalium
  • Pektin
Die kleinen, kugelrunden „gelben Zwetschgen“ sind eine weitere (vor allem in Frankreich) beliebte Pflaumen-Art. Sie kam im 16. Jahrhundert über Persien nach Europa, wo sie vor allem in Lothringen (80 % der weltweiten Ernte) ein neues Zuhause fand. Sie ist so groß wie ein Kirsche und grün-gelbes bis orange-gelbes Fruchtfleisch schmeckt süß bis süß-säuerlich. Juli bis September  67  Rosengewächs
Mispel   Die kleinen, gelben Früchte wachsen hierzulande zwar wild, werden aber im Mittelmeerraum kultiviert angebaut. In Spanien nennt man sie Nisperos. Ihre Blätter haben eine leicht behaarte Unterseite (daher ihr ursprünglicher Name „Wollmispel“), an denen sich Schädlinge aller Art verfangen. So bleibt sie frei von Pestiziden und kann unbehandelt als Öko-Frucht mit Schale gegessen werden. Rund um Frankfurt am Main ist das „Mispelchen“ ein traditionelles Getränk: Der Apfelbranntwein Calvados wird mit einer Mispel serviert und nach dem Essen als Digestif  getrunken. August bis Oktober  44  Rosengewächs
Nektarine
  • Vitamin A
  • Eisen
  • Calcium
  • Kalium
  • B-Vitamine
Das super saftige, süße Steinobst ist eine Pfirsich-Mutation. Wie ihr Zweitname „Nackt- bzw. Glattpfirsich“ verrät, ist ihre Haut glatter als beim Pfirsich. Neu im Obstregal sind sog. Wild-Nektarinen, die etwas platter und weniger rundlich sind. Man unterscheidet etwa 40 Obstsorten, darunter u.a. Crimson Gold, Red June und Stark Sungloo. Mai bis Oktober  60  Rosengewächs
Oliven
  • Natrium
  • Calcium
  • Phosphor
  • Eisen
  • Vitamin A
  • Folsäure
Grüne Oliven sind die unreifen – und die Schwarze Oliven die voll ausgereiften Früchte des Ölbaums, der in der Bibel als Sinnbild des Friedens (Olivenzweig) eine große Rolle spielt. Oliven (und ihr bekömmliches Öl) kannte man im Mittelmeerraum aber schon vor rund 9.000 Jahren. Die größten Olivenölproduzenten der Welt sind Spanien, Griechenland (Kalamata), Italien und die Türkei. Oktober bis Februar 185 (schwarze), 138 (grüne) Ölbaumgewächs
Orange
(Apfelsine)
  • Vitamin C
  • Eisen
  • Phosphor
  • Karotine
Wir alle wissen, wie eine Orange aussieht und schmeckt. Sie stammt ursprünglich aus China (Apfelsine heißt im Lateinischen „Chinesischer Apfel“). Heute aber gehören Orangen zu den meist angebauten Obstsorten (mit über 400 Arten) der Welt. Man unterscheidet in Blond- und Blutorangen (mit hell bis dunkelrotem Fruchtfleisch).  Oktober bis April  42  Rautengewächs
Pampelmuse
  • Vitamin C
Sie ähnelt der Grapefruit (eine Kreuzung von Pampelmuse und Orange) und ist neben den Pomelos (birnenförmige Obstsorten) die größte Zitrusfrucht überhaupt. Es ist also kein Zufall, dass sie an den Bäumen namens „Citrus maxima“ wachsen, was so viel heißt wie: größte Zitrone. Unter ihrer dicken, gelblichen Schale verbergen sich 10-15 Spalten, gefüllt mit rosa bis tiefrotem, saftigem Fruchtfleisch. Die   Geschmacksnuancen reichen von süß-säuerlich bis leicht bitter. Selten aber ganzjährig  38  Rautengewächs
Papaya (Baummelone)
  • Provitamin C
  • Enzym Papain
Mit ihrer oval-runden Form und ihrem orangefarbenen, sehr saftigem Fruchtfleisch ähnelt sie der Honigmelone. Sind sie reif, kann man das milde, süßliche Fleisch butterweich genießen. Die ursprünglich aus Süd-Mexiko (von den Indios) stammende Melonenfrucht sollte beim Kauf gelbliche Streifen oder Flecken haben, damit sie nachreifen kann. Ganzjährig  39  Melonenbaumgewächs
Pfirsich
  • Provitamin A
  • Eisen
  • Calcium
  • Kalium
  • B-Vitamine
  • Vitamin C  
Das Kernobst hat eine mit feinem Flaum besetzte, samtige Haut und schmeckt sehr saftig und süß. Ursprünglich kommt er aus China. wächst heute aber weltweit. Die Kreuzung aus Pfirsich und Pflaume ist die Nektarine Juli bis September 48  Rosengewächs
Pflaume
  • Provitamin A
  • B-Vitamine
  • Vitamin C
  • Vitamin E
  • Vitamin K
  • Zink
  • Kupfer
  • Calcium
  • Bor
Dieser leckere „Gesundmacher“ ist eine Steinfrucht mit vielen Unterarten, darunter u.a. Zwetschge, Mirabelle und Spilling und ist daher leicht zu verwechseln. Während z.B. Zwetschgen immer violett sind, haben Pflaumen eine Farbvarianz von rot, gelb, grün bis blau-violett. Besonderes Erkennungszeichen ist aber ihre „Naht“, die andere Obstsorten nicht haben. Insgesamt gibt es weltweit rund 2.000 Pflaumensorten. Juni bis Oktober  49  Rosengewächs
Pistazie
  • Ungesättigte Fettsäure
  • Eiweiß
  • B-Vitamine
  • Vitamin E
  • Provitamin A
  • Kalium
  • Eisen
  • Ballaststoffe
Pistazien sind botanisch betrachtet keine Nüsse, sondern Steinfrüchte. Sie wachsen an Laubbäumen, die bis zu 300 Jahre alt werden können. Ihre Heimat ist der nahe Osten, heute kommen sie aus USA, Iran und Türkei. Die grüne „Nuss“ (es gilt: je grüner, desto höher die Qualität) versteckt sich unter einer harten, hellen Schale, die an einer Stelle aufspringt, weshalb die Iraner ihr auch den Namen „lächelnde Pistazie“ geben. September bis Dezember  562  Sumachgewächs
Pomeranze   Auch Bitterorange genannt. Chinesische Kreuzung aus Pampelmuse und Mandarine     Rautengewächs
Quitte
  • Vitamin C
  • Pektin
  • Gerbstoffe
  • Ballaststoffe
Die steinharte Frucht hat von Natur aus ein hohen Pektin-Gehalt und eignet sich daher gut als Marmelade oder süßer Brotaufstrich.  Unter ihrer harten, gelben Schale verbirgt sich auch ein hartes Fruchtfleisch (nur wenige Sorten sind wie ein Apfel essbar). Das bedeutet: Quitten müssen vor dem Verzehr gekocht werden, schmecken danach aber intensiv fruchtig nach Zitrone. Auch schön: Bei Husten und Halsschmerzen kann man ihre Kerne wie Bonbons lutschen. September bis November  38  Rosengewächs
Reneklode (Reineclaude)
  • Eisen
  • Vitamine
Das Steinobst ist eine grüne Edel-Pflaume. Früher wurde sie auch Reineclaude genannt, ein französischer Name, den sie Königin Claudia, also „Reine Claude“ (Tochter von Ludwig XII) verdankt. Die Franzosen brennen aus ihr auch den berühmten Obstbrand „Prunelle“. Juli und August  67  Rosengewächs
Rosinen
  • Ballaststoffe
  • Eisen
  • Kalium
  • B-Vitamine
Rosinen sind getrocknete Weinbeeren. Sie sind sehr süß und enthalten wie auch ihre engsten Verwandten – die Sultaninen und Korinthen – sehr viele Ballaststoffe. Da sie aber kein Vitamin C enthalten, empfiehlt es sich, Rosinen mit Vitamin C haltigen Früchten zu essen.      
Sanddorn
  • Vitamin C
  • Calcium
  • Magnesium
  • Provitamin A 
  • Vitamin E
  • B-Vitamine
Die kleinen, orangegelben, ovalen Beeren mit weichem, saftigem Fleisch wachsen wild in Ufernähe auf sandigem Boden. Ursprünglich kommt der „Vitamin-C-Strauch“ (mit bis zur 1.300 mg Ascorbinsäure pro 100 g) aus Nepal. Heute findet man ihn aber in fast ganz Mittel- und Nordeuropa. In Deutschland steht er unter Naturschutz.  Spätsommer und Herbst 89   
Satsuma
  • Vitamin C
Diese Zitrusfrucht ähnelt zwar der Mandarine in Form, Farbe und Geschmack, ist aber etwas größer. Sie kommt aus Süd-Japan und ist hierzulande noch weitgehend unbekannt. Dabei schlägt sie mit ihrem hohen Vitamin C-Gehalt sowohl die Mandarine als auch die Orange. Herbst und Winter 46   
Schlehen (Schlehdorn)
  • Vitamin B1
  • Vitamin C
  • Ballaststoffe
Die kleinen, blauen, rundlichen Wildfrüchte wachsen am lang-dornigen Schwarzdorn und sind entfernt verwandt mit den Pflaumen. Ihr grünes Fruchtfleisch schmeckt herb und sauer. Oft wird aus ihnen auch Schnaps gebrannt.

Herbst

70  
Stachelbeere
  • Vitamin C
  • Pektin
  • Wein-, Apfel- und Zitronensäure
  • Kalium
  • Calcium
  • Phosphor
Haben Stachelbeeren Stacheln? Zum Glück nicht. An ihrer dicken, meist gelblich-grünen (seltener auch rote) Haut wächst nur ein feiner Flaum. Je nach Herkunft kennt man die rund 500 Sorten unter Heckenbeeren, Kraus- oder Klosterbeeren. In Österreich heißen sie Agrasel. Größtes Anbaugebiet ist aber Großbritannien, wo man sie „Gooseberry“ nennt. Juni bis August  44  Stachelbeergewächs
Sternfrucht (Karambole)
  • Phosphor
  • Eisen
  • Magnesium
  • Vitamin C
Wenn Sie die längliche, stark gerippte, gelblich-grüne Schale aufschneiden, liegen plötzlich sternförmige Früchte vor Ihnen. Kein Wunder also, dass wir sie im deutschsprachigen Raum „Sternfrucht“ nennen und gerne zur Weihnachtszeit kaufen und dekorieren (an Cocktails oder Eisbecher). Ihr Geschmack erinnert an die Stachelbeere (süß mit säuerlicher Note). Sie kommt hauptsächlich aus Malaysia (daher ganzjährig) in unsere Supermärkte. Ganzjährig 31  
Tamarillo
  • Provitamin A
  • Vitamin C
Botanisch betrachtet ist die Beere zwar eine Baumtomate (Nachtschattengewächs), man zählt sie aber dennoch zu den Obstsorten. In ihrer roten Farbe und mit ihrem (von kleinen Kernen besetzten) Fruchtfleisch ähnelt sie ihrer größeren Schwester Tomate. Nur ihre ovale Form und ihre Größe (bis 10 mm) unterscheidet sie von ihr. Ihre ursprüngliche Heimat sind die Anden in Peru, ihr Name stammt aber aus Neuseeland, die vor einigen Jahren ein gelbliche Züchtung (Inca Gold) auf den Markt brrachten.   59  Nachtschattengewächs 
Tangerine   Die Zitrusfrucht ist der Mandarine sehr ähnlich     Rautengewächs
Traube
  • Kalium
  • Resveratrol
  • OPC
  • Flavonoide
  • Quercetin
  • Fisetin 
  • Pycnogenol
Je nach Rebsorte (weltweit gibt es rund 16.000) unterscheidet man in rote und grüne Trauben. Beide haben einen sehr hohen Zuckergehalt und werden teils zu Rot-, Rose- oder Weißwein verarbeitet  und teils zum direkten Verzehr angeboten. Ihre dünne Haut ist tanninhaltig, ein Gerbstoff, der Schleimhäute angreift. Die roten Trauben sind reich an Anthocyanen und Resveratrol, die positiv auf den Herz-Kreislauf wirken. August bis November  71  Weinrebengewächs
Wassermelone
  • Kalium
  • Vitamin C
  • Vitamin A
Die großen, (meist) runden Melonen mit dem roten, saftigen Fruchtfleisch (mit schwarzen Kernen) bestehen zu 95 % aus Wasser. Botanisch betrachtet ist sie keine Frucht, sondern (verwandt mit den Gurken) ein Kürbisgewächs. Kommt ursprünglich aus Afrika. Mai bis September 35  
Zitrone
  • Vitamin C
Jedes Kind weiß, wie sauer eine Zitrone schmeckt. Und alle kennen die Farbe, Größe und Form der Frucht. Was aber kaum einer weiß: Jede dünner die Schale, desto mehr Saft gibt sie. Aber auch die Schale wird (in geriebener Form) zum Würzen und Verfeinern verwendet. Die Zitrusfrucht wächst  ganzjährig in Italien und Spanien.  Ganzjährig  35  Rautengewächs
Zwetschgen
  • B-Vitamine
  • Vitamin A
  • Zink
  • Kupfer
  • Calcium
  • Bor
  • Kohlenhydrate
Botanisch ist die Zwetschge zwar eng verwandt mit der Pflaume, sie ist aber eine andere Steinfruchtart. Woran erkennt man den Unterschied? Pflaumen sind rundlicher und haben eine längliche „Naht“, während Zwetschgen ovaler sind und eine komplett glatte Haut haben. Auch ihr Stein lässt sich leichter aus dem saftig-süßen, gelben Fruchtfleisch lösen. Juli bis Oktober 49 Rosengewächs 

Kräuter & Gewürze
< Bäume aller Art

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