Berühmte Worte & Zitate


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Wer sprach welche berühmte Worte in der Geschichte und Politik? Wann wurden welches berühmte Zitat ausgesprochen? Und zu welchem Anlass?

Um über weitere berühmte Worte und lustige Zitate aus Geschichte, Alltag und Wissenschaft zu schmunzeln, sollten Sie sich ein paar Minuten Zeit nehmen. Klicken Sie sich einfach durch die folgende Liste und machen Sie sich schlau!

Berühmte Worte, die die Welt bewegten. Bekannte Zitate, gesprochen von prominenten Persönlichkeiten und die großen Reden berühmter Frauen oder Männer. Mit Klick auf + finden Smartphone-User weitere Infos über jene Person, welche die berühmte Worte aussprach.

Berühmte Worte & Zitate Wann gesagt Gesprochen von
„The eagle has landed.“ 20. Juli 1969  Neil Armstrong nach der Landung der Landungsfähre „Eagle“ auf dem Mond.
„Privatreisen nach dem Ausland können ohne Vorliegen von Voraussetzungen (Reiseanlässe- und Verwandtschafts-verhältnisse) beantragt werden. Die Genehmigungen werden kurzfristig erteilt. Die zuständigen Abteilungen Paß- und Meldewesen der Volkspolizeikreisämter in der DDR sind angewiesen, Visa zur ständigen Ausreise unverzüglich zu erteilen, ohne daß dafür noch geltende Voraussetzungen für eine ständige Ausreise vorliegen müssen. Ständige Ausreisen können über alle Grenzübergangsstellen der DDR zur BRD bzw. zu West-Berlin erfolgen.“

Auf Nachfrage eines Bild-Reporters „Wann tritt diese Regelung in Kraft?“ antwortete Schabowski: „Das tritt nach meiner Kenntnis….ist das sofort, unverzüglich.“

9. November 1989  Günter Schabowski (1929-2015), damaliger DDR-Sekretär für Informationswesen las am Abend auf einer Pressekonferenz diese Neuregelung vor, worauf sich Tausende DDR-Bürger auf den Weg zur Grenze machten um in die BRD einzureisen. Der Anfang der Wiedervereinigung war gemacht. 
„Alea iacta est“ (Der Würfel ist geworfen) 49 vor Christus  Julius Cäsar beim Überschreiten des Grenzflusses Rubikon, womit er seine Armee zum Bürgerkrieg gegen den Römischen Senat führte.
„Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.“ unbekannt Der griechische Philosoph Aristoteles
„That’s one small step for man but one giant leap for mankind.“ 21. Juli 1969 Neil Armstrongs berühmte Worte kurz vor dem erstmaligen Betreten der Mondoberfläche am 
„Veni, vidi, vici“ (Ich kam, sah und siegte) unbekannt  Berühmtes Zitat des römischen Feldherren Gaius Julius Cäsar.
„Geld macht nicht glücklich. Aber wenn man unglücklich ist, ist es schöner im Taxi zu weinen als in der Straßenbahn.“ unbekannt Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki (1920-2013).
„Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben.“ unbekannt  Alexander von Humboldt, deutscher Naturwissenschaftler (1769-1859)
„I have a dream.“ 28. August 1963  Martin Luther King in Washington vor etwa 250.000 Zuschauern.
„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ 1785  Das Prinzip des „Kategorischen Imperativs“ des deutschen Philosophen Immanuel Kant.
„Urbi et Orbi“ 13. Jahrhundert  Der päpstliche Segensspruch gilt der Stadt Rom und dem ganzen (katholischen) Erdkreis.
„Das Pferd frisst keinen Gurkensalat.“ 1861  Mit der Übermittlung dieses Satzes demonstrierte der deutsche Erfinder Johann Philipp Reis (1834-1874) in Frankfurt, dass das von ihm erfundene Telefon auch wirklich funktionierte.
„Genialität besteht zu 1 % aus Inspiration und zu 99 % aus Schweiß.“ unbekannt  Der US-amerikanische Erfinder Thomas Edison (1847-1931)
„So ein herrlicher Tag, und ich soll gehen. Aber was liegt an unserem Leben, wenn wir es damit schaffen, Tausende Menschen aufzurütteln und wachzurütteln.“ 22. Februar 1943  Sophie Scholl (1921-1943) am Tag ihrer Hinrichtung durch die Nationalsozialisten in München.
„In dubio pro reo“ (Im Zweifel für den Angeklagten) unbekannt  Der sog. Zweifelssatz besagt, dass ein Angeklagter nicht verurteilt werden darf, wenn dem Gericht Zweifel an dessen Schuld bleiben.
„Dem Kleinbürgertum, groß im Prahlen, fehlt die Kraft zur Tat, und es scheut ängstlich vor jedem Wagnis zurück.“ 1851/52  Friedrich Engels (1820-1895) in seinem Werk „Revolution und Konterrevolution in Deutschland“. Er begründete gemeinsam mit Karl Marx die als Marxismus bezeichnete Gesellschafts- und Wirtschaftstheorie.

„Gott wird mir verzeihen – das ist sein Metier.“ 1856  Letzte berühmte Worte des deutschen Dichters und Schriftstellers Heinrich Heine bevor er starb.
„Mea culpa“ (Durch meine Schuld) Unbekannt  Worte aus dem Schuldenbekenntnis „Confiteor“ der katholischen Kirche.
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„Die Welt ist eine Tankstelle, an der das Rauchen nicht verboten ist.“ unbekannt  Friedrich Dürrenmatt (1921-1990), Schweizer Schriftsteller und Dramatiker.
„Macht einen Schritt nach vorne, Jungs! So wird es einfacher.“ 24. November 1922  Letzte berühmte Worte des irischen Schriftstellers und Unabhängigkeitskämpfers Robert Erskine Childers (1870-1922) zu den Soldaten, die ihn erschießen sollten.
„Harry, hol schon mal den Wagen.“ 1970er Jahre  Ein Gerücht, dass sich bis heute hartnäckig hält. Horst Tappert alias Derrick sagte diese berühmte Worte aber niemals zu seinem Inspektor Fritz Wepper alias Harry Klein.
„In vino veritas“ (Im Wein liegt die Wahrheit) Um 590 vor Christus Der griechische Lyriker Alkaios von Lesbos (630-580 v. Chr.).
„Tausende standen an den Hängen und Pisten.“ 1959 Während der TV-Übertragung eines alpinen Skirennens von Sportreporter Heinz Maegerlein (1911-1998). Auch von ihm: „Und nun wickeln die Damen ihre 100 Meter Brust ab“ während eines Schwimmwettbewerbs.
„Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2200. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das mit seiner 400 Mann starken Besatzung 5 Jahre unterwegs ist, um fremde Galaxien zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.“ 1966-1969  Prolog der beliebten Science-Fiction-Serie „Raumschiff Enterprise“ (Star Trek).
„Just setting up my twttr“ 21. März 2006  Mit diesen Worten verschickt der Twitter-Erfinder Jack Dorsey (*1976) seinen ersten Tweet.
„Gott würfelt nicht.“ 1940er Jahre  Mit diesen großen Worten zweifelte Albert Einstein (1879-1955) am Zufallsprinzip der Quantenphysik.
„Die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes beginnt nicht in der Fabrikhalle oder im Forschungslabor. Sie beginnt im Klassenzimmer.“ unbekannt Der US-Unternehmer und Autobauer Henry Ford (1863-1947), Gründer der Ford Motor Company.
„Ich denke, also bin ich.“ („cogito, ergo sum“) 1641  René Descartes (französischer Philosoph, Mathematiker und Naturforscher) in seiner Erkenntnistheorie „Meditation über die Erste Philosophie“.
x³ + y³ = z³ 1637 bis 1643  Dieser „Große Fermatscher Satz“ von Pierre de Fermat (1607-1665) über die Unlösbarkeit der Gleichung wurde erst 350 Jahre später von Andrew Wiles gelöst.
Summa cum laude (Mit höchstem Lob) unbekannt  Bestnote (entspricht 0,5 bis 0,7) einer Dissertation.
„Freiheit ist immer Freiheit des Andersdenkenden.“ 1917/18  Rosa Luxemburg (1871-1919), bedeutende Vertreterin der europäischen Arbeiterbewegung, in ihrem Aufsatz „Zur russischen Revolution“.




Grundstücksverkehrs-
genehmigungszuständig-
keitsübertragungs-
verordnung.
unbekannt Das längste (noch gebräuchliche) deutsche Wort mit 67 Buchstaben und 18 Silben.
„Geld stinkt nicht.“ unbekannt  Kaiser Vespasian zur Versteuerung von öffentlichen Latrinen, überliefert durch den römischen Schriftsteller Sueton.
„Gebt mir Freiheit – oder gebt mir den Tod!“ 23. März 1775  Im Original „Give me Liberty, or give me Death!” war der Schlusssatz einer der berühmtesten Reden in der amerikanischen Geschichte. Die Rede hielt Patrick Henry (1736-1799) in Philadelphia. Henry war ein begeisterter Vertreter der Unabhängigkeitserklärung.
„Irgendjemand sollte den Deutschen mal sagen, dass es Trennstriche gibt.“ unbekannt  William Cole, der sich über die zu langen deutschen Wörter beschwerte.
„Wenn ein Mann einer Frau die Autotür aufhält,  ist entweder das Auto neu oder die Frau“. unbekannt Henry Ford (1863-1947), Gründer der Ford Motor Company.
„Nun, liebe Kinder, gebt fein acht, ich hab‘ euch etwas mitgebracht.“ ab 1.12.1959 Mit diesen Worten begrüßte unser  Sandmännchen (Erfinder Gerhard Behrendt) all abendlich viele Kinder vor dem Zubettgehen. Die ARD-Sendung (täglich um 18:50 Uhr) wurde am 31. März 1989 eingestellt. Seit 1997 läuft der Sandmann im MDR, RBB und im KiKA.
„Perejil“ (auf deutsch: Petersilie) 1937  Tödlicher Sprachtest in der Dominikanischen Republik, der ca. 20.000 Einwanderer aus Haiti das Leben kostete. Wem es nicht gelang, Perejil „spanisch“ (mit gerolltem r) auszusprechen, durfte sofort hingerichtet werden.
„Als der weiße Mann nach Australien kam, hatte er die Bibel und wir das Land. Er sagte, lasst uns die Augen schließen und beten. Und als wir unsere Augen wieder öffneten, hatten wir die Bibel und er das Land.“ unbekannt Freie Überlieferung der Aborigines (Ureinwohner Australiens).
„Die Sklaven von heute werden nicht mit Peitschen, sondern mit Terminkalendern angetrieben.“ unbekannt  John Steinbeck (1902-1968), amerikanischer Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger 1962
„Jogginghosen sind ein Zeichen der Niederlage. Wer Jogginghosen trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.“ April 2012 Modezar Karl Lagerfeld (1933-2019) in der Talkshow von Markus Lanz zum Thema Modesünden.
„Ich geh nur mal kurz raus und bleibe vielleicht eine Weile.“ 16. März 1912  Lawrence Oates (Teilnehmer der Scott-Expedition), der sich zum Sterben in die Kälte zurück zog.
„Was vernünftig ist, das ist wirklich. Und was wirklich ist, das ist vernünftig.“ 1820  Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel
„Nomen est omen.“ (Der Name ist Vorzeichen.) um 200 vor Christus  Gesprochen vom römischen Dichter Plautus (250-184 v. Chr.)
„Ein bisschen mit dem Kopf von Maradona und ein bisschen mit der Hand Gottes.“ 22. Juni 1986  Diego Maradona nach dem WM-Spiel Argentinien gegen England. England verlor das Spiel 2:1 aufgrund eines in der 51. Minute (Handspiel) erzielten irregulären Tores von Maradona. (siehe auch die „besten Fußballersprüche)
„Der Bikini ist so klein, dass er alles über die Trägerin enthüllt – bis auf den Geburtsnamen ihrer Mutter!“ 1946  Modeschöpfer Louis Réard zur Einführung seines ersten Bikinis in Paris.
„Niemand kann für eine Sache kämpfen, ohne sich Feinde zu machen.“  um 1880 Friedrich Engels (1820-1895), deutscher Philosoph und sozialistischer Politiker.
 „Carpe diem“ (Nutze bzw. Pflücke den Tag!) um 20 vor Christus Berühmte Worte, die vom römischen Dichter Horaz (65-8 v. Chr.) geprägt wurden.
„Frage nicht immer nur, was der Staat für dich tun kann, sondern auch, was du für den Staat tun kannst.“ um 30 vor Christus  Lebensmotto des römischen Dichters Vergil (70-19 v. Chr.).
„Mary had a little lamb.“ 1878  Thomas Edisons erste berühmte Worte, die er ins Telefon sprach.
„Say, Ma, listen to this!“ 23. Oktober 1927  Die ersten berühmte Worte, die man im Kino hören konnte. Mit der Uraufführung von „The Jazz Singer“ beginnt die Zeit der Tonfilme.
„Je suis Charlie.“ 7. Januar 2015  Weltweites, politisches Bekenntnis zur Presse- und Meinungsfreiheit. Nach dem Anschlag auf das Satire-Magazin Charlie Hebdo in Paris millionenfach ausgesprochen.
„Ich wollte berühmter sein als Persil.“ (“I wanted to be more famous than Persil Automatic”) 2001 Erklärtes Ziel von Victoria Beckham in ihrer Autobiografie von 2001. Sie war Mitglied der fünfköpfigen britische Pop-Girlgroup Spice Girls.
„Im Bett trage ich nur ein paar Tropfen Chanel No. 5.“ 1950er  Marilyn Monroe (1926-1962), US-amerikanische Schauspielerin.

„Es gibt keinen Fahrstuhl zum Erfolg. Man muss die Treppe nehmen – Stufe für Stufe.“

2019 Schauspieler Dieter Hallervorden in einem Interview mit der TV-Zeitschrift Hörzu. Darin sagte er auch: „Die meisten Kritiker sind wie Eunuchen: Sie können’s nicht selbst, aber wissen genau, wie man’s macht.“ Wie recht er hat!

„Es gibt nur einen Rudi Völler.“

2002 Sprechgesang auf den damaligen DFB-Bundestrainer zum Erreichen des Finale bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 in Südkorea.

„Könnten die Leute auf den billigen Plätzen mitklatschen? Der Rest von Ihnen klappert einfach mit den Juwelen!“

4. November 1963 Mit diesen Worten forderte Beatles-Sänger John Lennon ein elitäres Publikum zum Mitmachen auf. Die Royal Variety Performance fand  im Prince of Wales Theatre in London statt.

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