Apollo Mondlandungen


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Apollo Mondlandungen Dauer Besatzung Verlauf
frühere Apollo-Missionen 1967-1969  diverse Apollo 1 fing am 27.1.1967 Feuer auf der Startrampe, die drei Astronauten Gus Grissom, Roger Chaffee und Edward White erstickten in ihrer Kapsel. Apollo 4 (im November 1967), Apollo 5 (im Januar 1968) und Apollo 6 (im April 1968) waren unbemannte Testflüge. Apollo 7 (im Oktober 1968) war die erste bemannte Mission mit 163 Erdumkreisungen. Apollo 8 (im Dezember 1968) flog erstmals um den Mond herum. Apollo 9 (im März 1969) testete erstmals das Andockmanöver der Mondlandefähre. Mit Apollo 10 (im Mai 1969) wurden Aus- und Einstiege geprobt. Erst Apollo 11 machte den Anfang in der Geschichte der Apollo Mondlandungen.

Apollo 11

Start: 16.7.1969


Mondlandung: 20.7.1969


Zurück:
24.7.1969


Flugdauer:
8d 3h 18min

Neil Armstrong, Michael Collins, Buzz Aldrin Um 9.32 Uhr des 16. Juli 1969 hob die Saturn V-Trägerrakete am Kennedy Space Center in Florida ab und flog rund 76 Stunden Richtung Mond. In den Abendstunden des 20. Juli 1969 (MEZ) landete die Mondlandefähre Eagle (von Armstrong handgesteuert) auf dem Mond. Er meldete die erfolgreiche Landung an Houston: „The Eagle has landed„. Erst rund 6,5 Stunden später (in den frühen Morgenstunden des 21. Juli 1969) öffnete Neil Armstrong (1930-2012) die Luke und stieg mit den berühmten WortenEs ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit“ die Leiter hinunter. Dann betrat er als erster Mensch den Mond. Buzz Aldrin (1930) spekulierte bis zuletzt darauf, dass er den Mond zuerst betreten darf, doch Kommandant Armstrong entschied, es selbst zu tun. Aldrin folgte ihm 20 Minuten später, während Michael Collins (1930) im Mutterschiff mehrmals den Mond umkreiste. Nach 2 Stunden und 31 Minuten Mondspaziergang (inkl. Flagge hissen und 21,55 kg Gestein sammeln) kletterten Aldrin und Armstrong zurück in die Eagle, ruhten sich darin eine Weile aus und hoben schließlich nach 21 Stunden und 31 Minuten wieder von der Mondoberfläche ab. Am 24. Juli landete Apollo 11 im Pazifik.
Apollo 12 Start: 14.11.1969


Mondlandung: 19.11.1969


Zurück
24.11.1969


Flugdauer:
10d 4h 36min 

Charles Conrad, Richard Gordon, Alan Bean Im Gegensatz zur Besatzung von Apollo 11, bestand diese Crew auch echten Freunden und Spaßvögeln. Obwohl ihre Trägerrakete beim Start von einem Blitz getroffen wurde, tat dies der guten Stimmung an Bord keinen Abbruch. Charles Conrad (1930-1999) war der dritte und Alan Bean (1932-2018) der vierte Astronaut, die je den Mond betraten. Richard Gordon (1929-2017) blieb derweil auf der Umlaufbahn. Dieser Ausflug war der „lustigste“ aller Apollo Mondlandungen.
Apollo 13
Start:
11.4.1970


Mondlandung
ohne


Zurück
17.4.1970


Flugdauer:
5d 22h 54min

James Arthur „Jim“ Lovell, John Swigert, Fred Haise Huston, wir haben ein Problem“, hörte die Nasa-Bodencrew 55 Stunden nach dem Start. Ein Sauerstofftank war explodiert und zwang die Astronauten zur sofortigen Rückkehr zur Erde. Jim Lovell (1928) war zuvor schon 4 x im Weltraum, aber ihm war ein Spaziergang auf dem Mond einfach nicht vergönnt. Auch nicht Fred Haise (1933), der die Mondlandefähre steuern sollte. Pilot„Jack“ Swigert (1931-1984) brachte die Crew sicher zurück zur Erde. Die Mission gehört eigentlich nicht zu den Apollo Mondlandungen, da es keine Mondlandung gab.
Apollo 14 Start:
31.1.1971


Mondlandung: 5.2.1971


Zurück
9.2.1971


Flugdauer:
9d 0h 1min

Alan Shepard, Stuart Roosa, Edgar Mitchell Am 5. Februar 1971 stieg Alan Shepard (erster US Astronaut im All und mit 47 Jahren der älteste Mondbesucher, 1923-1998) aus der Landekapsel. Dabei packte der leidenschaftliche Golfspieler zwei Golfbälle aus und schlug sie mit einem geologischen Instrument einige hundert Meter weit. Edgar Mitchell (1930-2016) sah ihm dabei zu. Stuart Roosa (1933-1994) blieb in der Kapsel und drehte munter seine Runden.
Apollo 15 Start:
26.7.1971


Mondlandung: 30.7.1971


Zurück
7.8.1971


Flugdauer:
12d 7h 11min

James Irwin, David Scott, Alfred Worden Erstmals befuhr ein Mondauto den Mond. Die Astronauten David Scott (7. Mensch auf dem Mond, 1932) und James Irwin (1930-1991) unternahmen darin Ausflüge, während Alfred Worden (1932) weiter um den Mond kreiste. Nach ihrer Rückkehr wurde die Mission von der sog. „Briefmarken-Affäre“ überschattet. Die Crew verkaufte 400 Sondermarken, die sie auf dem Mond mit dabei hatten. Dies war zwar nicht verboten, aber es widersprach der Moral-Vorstellung der Nasa.
Apollo 16 Start:
16.4.1972


Mondlandung: 21.4.1972


Zurück
27.4.1972


Flugdauer:
11d 1h 51min

John Young, Ken Mattingly, Charles Duke John Young (1930-2018) war der 9. Mensch auf dem Mond und hatte sogleich die Idee, mit dem Mondauto ein Rennen („Luna Grand Prix“) zu fahren. Mit 12 km/h hält er bis heute den Geschwindigkeitsrekord auf dem Mond. Charles Duke (mit seinen 36 Jahren der jüngste Mondbesucher, 1935) konnte dazu nur staunen, während Ken Mattingly (1936) weiter um den Mond flog.
Apollo 17 Start:
7.12.1972


Mondlandung: 11.12.1972


Zurück
19.12.1972


Flugdauer:
12d 13h 51min 

Eugene Cernan, Ronald Evans, Harrison Schmitt Die letzte aller Apollo Mondlandungen. Harrison Schmitt (1935), der für Joe Engle (1932) eingetauscht wurde, war der erste und letzte Wissenschaftler, der je den Mond betrat. Auf seinen Ausflügen sammelt er 110 Kilo Gestein. Als letzter von 12 Astronauten, die auf dem Mond spazieren gingen, verlies Eugene „Gene“ Cernan (1934-2017) den Mond am 14.12. Ron Evans (1933-1990) umkreiste bis dahin 75 x den Mond. Apollo 18 (geplant für Februar 1972), Apollo 19 (geplant für Juli 1972) und Apollo 20 (geplant für Dezember 1972) wurden im September 1970 abgesagt. 

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