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Apollo Mondlandungen Besatzung Besonderheiten, Hintergründe
frühere Apollo-Missionen diverse Apollo 1 brannte am 27.01.1967 auf der Startrampe, drei Astronauten kamen dabei ums Leben. Apollo 4, 5 und 6 waren unbemannte Testflüge. Apollo 7 war die erste bemannte Mission mit 163 Erdumkreisungen. Apollo 8 flog erstmals um den Mond herum. Apollo 9 testete erstmals das Andockmanöver der Mondlandefähre. Mit Apollo 10 wurden Aus- und Einstiege geprobt. Erst Apollo 11 machte den Anfang in der Geschichte der Apollo Mondlandungen.
Apollo 11 (20.07.1969) Neil Armstrong, Michael Collins, Buzz Aldrin In den Morgenstunden des 21. Juli 1969 (MEZ) betrat Neil Armstrong (1930-2012) als erster Mensch den Mond. Buzz Aldrin (1930) spekulierte bis zuletzt darauf, dass er den Mond zuerst betreten darf, doch Kommandant Armstrong entschied, es selbst zu tun. Aldrin folgte ihm, während Michael Collins (1930) in der Kapsel mehrmals den Mond umkreiste.
Apollo 12 (19.11.1969) Charles Conrad, Richard Gordon, Alan Bean Im Gegensatz zur Besatzung von Apollo 11, bestand diese Crew auch echten Freunden und Spaßvögeln. Obwohl ihre Trägerrakete beim Start von einem Blitz getroffen wurde, tat dies der guten Stimmung an Bord keinen Abbruch. Charles Conrad (1930-1999) war der dritte und Alan Bean (1932-2018) der vierte Astronaut, die je den Mond betraten. Richard Gordon (1929-2017) blieb derweil auf der Umlaufbahn. Dieser Ausflug war der „lustigste“ aller Apollo Mondlandungen.
Apollo 13 James Arthur „Jim“ Lovell, John Swigert, Fred Haise Huston, wir haben ein Problem“, hörte die Nasa-Bodencrew 55 Stunden nach dem Start. Ein Sauerstofftank war explodiert und zwang die Astronauten zur sofortigen Rückkehr zur Erde. Jim Lovell (1928) war zuvor schon 4 x im Weltraum, aber ihm war ein Spaziergang auf dem Mond einfach nicht vergönnt. Auch nicht Fred Haise (1933), der die Mondlandefähre steuern sollte. Pilot„Jack“ Swigert (1931-1984) brachte die Crew sicher zurück zur Erde. Die Mission gehört eigentlich nicht zu den Apollo Mondlandungen, da es keine Mondlandung gab.
Apollo 14 (05.02.1971) Alan Shepard, Stuart Roosa, Edgar Mitchell Am 05. Februar stieg Alan Shepard (erster US Astronaut im All und mit 47 Jahren der älteste Mondbesucher, 1923-1998) aus der Landekapsel. Dabei packte der leidenschaftliche Golfspieler zwei Golfbälle aus und schlug sie mit einem geologischen Instrument einige hundert Meter weit. Edgar Mitchell (1930-2016) sah ihm dabei zu. Stuart Roosa (1933-1994) blieb in der Kapsel und drehte munter seine Runden.
Apollo 15 (30.07.1971) James Irwin, David Scott, Alfred Worden Erstmals befuhr ein Mondauto den Mond. Die Astronauten David Scott (7. Mensch auf dem Mond, 1932) und James Irwin (1930-1991) unternahmen darin Ausflüge, während Alfred Worden (1932) weiter um den Mond kreiste. Nach ihrer Rückkehr wurde die Mission von der sog. „Briefmarken-Affäre“ überschattet. Die Crew verkaufte 400 Sondermarken, die sie auf dem Mond mit dabei hatten. Dies war zwar nicht verboten, aber es widersprach der Moral-Vorstellung der Nasa.
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Apollo 16 (20.04.1972) John Young, Ken Mattingly, Charles Duke John Young (1930-2018) war der 9. Mensch auf dem Mond und hatte sogleich die Idee, mit dem Mondauto ein Rennen („Luna Grand Prix“) zu fahren. Mit 12 km/h hält er bis heute den Geschwindigkeitsrekord auf dem Mond. Charles Duke (mit seinen 36 Jahren der jüngste Mondbesucher, 1935) konnte dazu nur staunen, während Ken Mattingly (1936) weiter um den Mond flog.
Apollo 17 (11.12.1972) Eugene Cernan, Ronald Evans, Harrison Schmitt Die letzte aller Apollo Mondlandungen. Harrison Schmitt (1935), der für Joe Engle (1932) eingetauscht wurde, war der erste und letzte Wissenschaftler, der je den Mond betrat. Auf seinen Ausflügen sammelt er 110 Kilo Gestein. Als letzter von 12 Astronauten, die auf dem Mond spazieren gingen, verlies Eugene „Gene“ Cernan (1934-2017) den Mond am 14.12. Ron Evans (1933-1990) umkreiste bis dahin 75 x den Mond.

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