Deutsche Bundeskanzler


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Wie hieß der erste deutsche Bundeskanzler?

Der erste deutsche Bundeskanzler war Konrad Adenauer. Er trat am 15. September 1949 sein Amt an und beendete seine Amtszeit am 16. Oktober 1963. Zur Wahl standen 1949 auch der SPD-Vorsitzende Kurt Schumacher. Doch Adenauer (damals schon 73 Jahre alt) erreichte mit nur einer Stimme Mehrheit (seiner eigenen) die knappest mögliche absolute Mehrheit. Daraufhin sagte er den berühmten Satz „Et hätt noch immer jot jejange.“

Welcher Bundeskanzler war am längsten im Amt?

Helmut Kohl war am längsten im Amt. Er regierte exakt 5.870 Tage lang (16 Jahre und 26 Tage). Nur 10 Tage kürzer im Amt war Bundeskanzlerin Angela Merkel. Mit dem Ende ihrer fast 16-jährigen Amtszeit am 8. Dezember 2021 war sie 5.860 Tage (16 Jahre und 16 Tage) im Amt. Konrad Adenauer liegt an dritter Stelle mit exakt 5.144 Tagen (14 Jahre, 1 Monat, 1 Tag) Regierungszeit. Übrigens: Der Bundeskanzler mit der kürzesten Amtszeit war Kurt Georg Kiesinger von der CDU, der keine volle drei Jahre regierte.

Wie viele deutsche Bundeskanzler *innen waren seit 1949 im Amt?

Acht Bundeskanzler und eine Bundeskanzlerin regierten bislang die BRD (von 1949-1990) und Deutschland (von 1990-2021). Helmut Kohl war der sog. „Einheitskanzler“ als 1989 die Mauer fiel. Einzige Bundeskanzlerin war Angela Merkel (2005-2021). Seit den Bundestagswahlen 2021 steht fest, dass es wieder einen männlichen Bundeskanzler geben wird. Nach mehrwöchigen Sondierungsgesprächen der Ampelkoalition steht fest: 9. deutscher Bundeskanzler wird Olaf Scholz von der SPD.

Wusstet ihr, dass wir 1974 einen Bundeskanzler hatten, der nur 9 Tage im Amt war?
Am Abend des 6. Mai 1974 trat Bundeskanzler Willy Brandt (SPD) zurück. Grund war seine Verstrickung in die „Guillaumes-Affäre“ (sein Mitarbeiter Günter Guillaume wurde als DDR-Spion entlarvt). Bis zu den Neuwahlen vergingen aber 9 Tage (vom 7. bis zum 16. Mai), an denen Walter Scheel (1919-2016) von der FDP vorübergehend als geschäftsführender Bundeskanzler das Amt inne hatte. Erst danach wurde Helmut Schmidt zum neuen Kanzler vereidigt. Weitere echt krasse Fakten findet ihr auf Instagram, Facebook und in unseren ECHT KRASS Quiz-Rate-Spielen für jeden Freundeskreis.

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Deutsche Bundeskanzler *inAmtszeitAmtsdauer
in Tagen
Geboren/
Gestorben
Kurzbiografie (Auswahl)Vom Volk genanntVideo/Film
Konrad Adenauer (CDU)15.9.1949-16.10.19635 144

5.1.1876 in Köln


19.4.1967 in Rhöndorf

Konrad Adenauer war der erste deutsche Bundeskanzler. Er studierte Jura und VWL, trat 1906 der Zentrumspartei bei und war von 1917-1933 Oberbürgermeister von Köln. 1933 verlor er alle Ämter, 1934 sowie 1944 wurde er als Nazi-Gegner zeitweise verhaftet. 1945 Wiederwahl zum OB von Köln. Am 15.9.1949 wurde er vom Bundestag mit einer Stimme Mehrheit (seiner eigenen) zum ersten Bundeskanzler gewählt. Parallel war er von 1951-1955 Außenminister. 1953, 1957 und 1961 wurde Adenauer als deutsche Bundeskanzler wiedergewählt. Mit der letzten Wiederwahl versprach er, 1963 vom Amt zurückzutreten, was am 12.10.1963 (mit 87 Jahren) auch offiziell und mit allen Würdigungen geschah. Als Erfinder hält Adenauer einige Patente wie z.B. auf das „Rheinische Schrotbrot“, auf eine Sojawurst, eine Teekanne mit integriertem Heizstab und einen elektrischen Insektentöter.„Der Alte“ und „Ersatzkaiser“
Ludwig Erhard (CDU)16.10.1963-1.12.19661 142

4.2.1897 in Fürth


5.5.1977 in Bonn

Ludwig Erhard studierte nach seinem Kriegseinsatz im 1. Weltkrieg (bei dem er 1918 schwer verwundet wurde) BWL, VWL und Soziologie an der Uni Frankfurt. Während des 2. Weltkriegs leitete er als Doktor und Professor das Institut für Industrieforschung. Von 1945-1946 war er Bayerischer Minister für Handel, von 1948-1949 Direktor für Wirtschaft (mit Einführung der D-Mark 1948), von 1949-1963 Bundeswirtschaftsminister und ab 1957 auch Vize-Kanzler unter Konrad Adenauer, der „den Dicken“ jedoch nicht leiden konnte. In dieser Funktion trug Erhard maßgeblich zum Aus- und Aufbau der sozialen Marktwirtschaft und – damit eng verbunden – zum erfolgreichen Wiederaufbau Deutschlands bei. Seine ökonomische Idee von einer freien Marktwirtschaft und eines fairen Wettbewerbs führten zum „Wohlstand für alle“ (Titel seines Buches von 1957). Mit dem Wirtschaftswachstum stieg auch – nach anfänglicher Skepsis und steigenden Preisen – die Akzeptanz seiner Wirtschaftspolitik bei der Bevölkerung. 1963 übernahm er schließlich (gegen den Willen des zurückgetretenen Adenauers) das Amt des 2. Deutsche Bundeskanzler. 1965 wurde er trotz Führungsschwäche im Amt bestätigt. Am 1. Dezember 1966 trat der leidenschaftliche Zigarrenraucher (15-20 Zigarren am Tag) nach einer Minderheitsregierung (die FDP stieg zuvor aus der Koalition aus) als Bundeskanzler zurück. Danach blieb er noch 11 Jahre Bundestagsabgeordneter bis er kurz nach seinem 80. Geburtstag starb.„Der Dicke mit der Zigarre“ und „Vater des deutschen Wirtschaftswunders“
Kurt Georg Kiesinger (CDU)1.12.1966-21.10.19691 055

6.4.1904 in Ebingen


9.3.1988 in Tübingen 

Kurt Georg Kiesinger studierte von 1926 bis 1931 Jura und trat 1933 der NSDAP bei. Nach dem Krieg arbeitete er als Rechtsanwalt und war von 1958-1966 amtierender Ministerpräsident von Baden-Württemberg. 1966 profitierte er vom Rücktritt Erhards (und der nachfolgenden GroKo) und wurde – trotz seiner Nazi-Vergangenheit – zum dritten Deutschen Bundeskanzler der BRD gewählt. Für viele war seine Wahl ein Affront, ja ein Schlag ins Gesicht, dass ausgerechnet ein ehemaliger Nazi das Land regieren wird. Diesen Schlag ins Gesicht bekam der umstrittene „Kanzler mit der kürzesten Amtszeit“ am 7.11.1968 schmerzlich zu spüren, als ihn die junge Aktivistin Beate Klarsfeld während eines CDU-Parteitags öffentlich ohrfeigte. Mit seiner Einführung der Notstandsgesetze und weitere Gesetze, die zu einer Verjährung von NS-Kriegsverbrechen führten, wurde er zunehmend zur verhassten Reizfigur der Studentenbewegung. Von 1967 bis 1971 war er außerdem CDU-Bundesvorsitzender. Kiesinger zog sich als Abgeordneter des Bundestags erst 1980 aus der aktiven Politik zurück und starb im Alter von fast 84 Jahren.„Häuptling Silberzunge“
Willy Brandt (SPD)21.10.1969-7.5.19741 659

18.12.1913 in Lübeck


8.10.1992 in Unkel (bei Bonn) 

Willy Brandt wurde 1913 als Herbert Ernst Karl Frahm geboren. 1933 gelang dem Sozialdemokraten unter dem Decknamen Willy Brandt die Flucht vor dem NS-Regime nach Norwegen. Dort geriet Gunnar Gaasland (wie er sich zu dieser Zeit auch nannte) 1940 kurzzeitig in deutsche Gefangenschaft, wurde aber nicht enttarnt und floh weiter nach Stockholm in Schweden. Nach Kriegsende kehrte er 1945 als Journalist nach Berlin zurück und wurde von 1949-1957 Mitglied im Deutschen Bundestag. Von 1957 bis 1966 war er (also auch zur Zeit des Mauerbaus 1961 und des Besuchs von US Präsident Kennedys 1963) Oberbürgermeister in West-Berlin. Von 1964-1987 war er zudem SPD-Vorsitzender. In der GroKo unter Kiesinger hatte er von 1966-1969 das Amt des Bundesaußenministers inne. 1969 wurde er zum Deutschen Bundeskanzler gewählt. Am 7. Dezember 1970 wurde sein „Kniefall von Warschau“ vor dem Ehrenmal für die Toten des Warschauer Ghettos weltberühmt. Für seine „Neue Ostpolitik“ und der „Politik der Versöhnung“ erhielt er 1971 den Friedensnobelpreis. Am 6. Mai 1974 trat er aufgrund der „Guillaume-Spionageaffäre“ zurück, nachdem sein enger Mitarbeiter Günter Guillaume als DDR-Spion entlarvt wurde.„Willy Wolke“
Walter Scheel (FDP)7.5.1974-16.5.19749

8.7.1919 in Höhscheid


24.8.2016 in Bad Krozingen

Nach dem Rücktritt Willy Brandts übernahm der FDP-Politiker für 9 Tage (vom 7. bis zum 16. Mai) als „geschäftsführender Bundeskanzler“ die Amtsgeschäfte.  
Helmut Schmidt (SPD)16.5.1974-1.10.19823 060

23.12.1918 in Hamburg-Barmbek


10.11.2015 in Hamburg-Langenhorn

Der studierte Volkswirt Helmut Schmidt war von 1941 bis 1945 Leutnant an Ost- und Westfront. 1942 heiratete er seine Jugendliebe Hannelore Glaser alias „Loki“ (1919-2010), mit der er bis zu seinem Tode zusammen bleiben sollte. Ab 1961 war er Senator der Polizeibehörde in Hamburg und als solcher auch Krisenmanager in der Sturmflut von 1962. Von 1967 bis 1969 SPD-Bundesvorsitzender und von 1969-1972 Bundesverteidigungsminister  sowie von 1972-1974 Bundeswirtschafts- und Finanzminister. 1974 trat er (als Nachfolger des zurückgetretenen Brandt) sein Amt als 5. Deutscher Bundeskanzler an. In seine Amtszeit fielen u.a. die Ölkrise von 1974, die Bekämpfung des RAF-Terrors 1974-77 („Deutscher Herbst“) sowie die Unterzeichnung des NATO-Doppelbeschlusses vom 12.12.1979. Da er (aufgrund der installierten russischen SS20-Raketen) eine Gefahr des atomaren Gleichgewichts sah, plädierte er FÜR die Stationierung atomarer Kurz- und Mittelstreckenraketen (wie Pershing II und Tomahawk) in Deutschland. Im Herbst 1982 zerbrach schließlich die sozialliberale Koalition mit der FDP. Diese hatten ihm das sog. „Lambsdorff-Papier“ vorlegt, was die SPD wiederum als „Scheidungspapier“ auffasste. In Folge dessen traten alle 4 FDP-Minister (darunter auch Außenminister Genscher, den Schmidt für 17 Tage vertreten musste) von ihren Ämtern zurück. Am 1.1o.1982 wurde er nach einem konstruktiven Misstrauensvotum  (initiiert von der CDU/CSU sowie der FDP, die nun in Koalitionsverhandlungen mit der CDU/CSU eintrat, was nicht nur von der SPD als „Verrat“ bezeichnet wurde) abgewählt. Nach seinem politischen Amt blieb er weiterhin aktiv u.a. als Mitherausgeber und Geschäftsführer (bis 1990) der Wochenzeitung Die Zeit.„Schmidt-Schnauze“
Helmut Kohl (CDU)1.10.1982-27.10.19985 870

3.4.1930 in Ludwigshafen-Friesenheim


16.6.2017 in Ludwigshafen-Oggersheim

Helmut Kohl war zu jung, um in den 2. Weltkrieg eingezogen zu werden. Zwar wurde er 14-jährig als Flak-Helfer ausgebildet, zu einem Einsatz kam es aber nicht mehr. Nach dem Krieg trat er noch als Schüler der CDU bei und gründet 1947 die Junge Union in Ludwigshafen. Ab 1950 studierte er Rechtswissenschaft und Geschichte und wurde 1959 (mit 29 Jahren) Mitglied des Rheinland-Pfälzischen Landtages sowie von 1969-1975 Ministerpräsident in Rheinland-Pfalz. Ab 1976 war er Mitglied des Deutschen Bundestags. 1982 wurde er nach dem konstruktiven Misstrauensvotum gegen Helmut Schmidt am 1. Oktober 1982 zum 6. Deutschen Bundeskanzler gewählt und blieb (nach erfolgreichen Wiederwahlen von 1983, 1987, 1990 und 1994) bis zum 27. Oktober 1998 im Amt. Er gilt als Vorbereiter der Europäischen Union und schuf mit seiner Wirtschaftspolitik ein stabiles Wachstum im Land. In seine Amtszeit fiel die Aussöhnung mit Frankreich (symbolisch der minutenlange Händedruck mit dem französischen Staatspräsidenten François Mitterrand in Verdun 1984) und die Wende in der Ost-Politik, die zum Fall der Mauer und schließlich zur Wiedervereinigung führte. Mit dem Ende seiner Regierungszeit wurde aufgedeckt, dass die CDU illegale Parteispenden annahm und darüber „schwarze Kassen“ führte.„Birne“, „Bimbeskanzler“ und „Kanzler der Einheit“
Gerhard Schröder (SPD)27.10.1998-22.11.20052 5837.4.1944 in Blomberg-MossenbergWeil sein Vater kurz nach seiner Geburt im 2. Weltkrieg fiel, musste die Mutter die Familie alleine durch die schwere Nachkriegszeit bringen. Gerhard Schröder wuchs daher in ärmlichen Verhältnissen auf und war weitestgehend auf sich alleine gestellt. Er suchte sich selbst eine Lehrstelle, besuchte eine Abendschule und schaffte über den 2. Bildungsweg auch das Abitur. Danach studierte er Jura, praktizierte als Rechtsanwalt, wurde ab 1963 Mitglied der SPD (von 1999-2004 SPD Bundesvorsitzender) und von 1978-1980 Bundesvorsitzender der Jusos. Bevor er 1998 zum 6. Deutschen Bundeskanzler gewählt wurde, war er von 1990-1998 Ministerpräsident in Niedersachsen. Schröder schickte 1999 erstmals nach 1945 deutsche Soldaten in einen Auslandseinsatz (Nato-Einsatz im Kosovo), lehnte 2002 aber den Einmarsch der USA im Irak ab. Sein zweites Kabinett (in der Koalition mit dem Bündnis90/Grünen) erarbeitete von 2000 bis 2005 die Agenda 2010, ein Konzept zur Reformierung des deutschen Sozialsystems und Arbeitsmarktes. Bei den vorgezogenen Bundestagswahlen von 2005 verlor er das Amt an Angela Merkel und ist seitdem als Rechtsanwalt, Berater und Redner in der freien Wirtschaft (u.a. für Nord Stream und Gazprom) tätig.„Brioni-Kanzler“ und „Genosse der Bosse“
Angela Merkel (CDU)22.11.2005-8.12.20215 86017.7.1954 in Hamburg Unsere erste Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde zwar in Hamburg geboren, verbrachte aber ihre Kindheit, Jugend inkl. Studium der Physik in Ost-Deutschland. Nach der Wende engagierte sie sich politisch, saß für die CDU im Bundestag, wurde von 1991-1994 Bundesministerin für Jugend und Frauen und von 1994-1998. Bundesumweltministerin. Nachdem ihr Vorgänger Gerhard Schröder 2005 die Vertrauensfrage verlor (wodurch eine vorgezogene Bundeswahl notwendig wurde), wurde sie am 22. November 2005 zur Bundeskanzlerin gewählt. Wiederwahl 2009, 2013 sowie 2017. Am 31. August 2015 prägte sie den Satz „Wir schaffen das“ als Antwort auf die zunehmende Flüchtlings- und Einwanderungsproblematik. Im Oktober 2018 gab sie ihren Rücktritt als CDU-Vorsitzende und damit auch als Bundeskanzlerin bekannt. Mitten in der Corona-Pandemie endete am 26. Oktober 2021 offiziell bzw. am 8.12.2021 mit der Amtsübergabe an Olaf Scholz ihre über 16-jährige Amtszeit. Sie hinterläßt in Deutschland ein Chaos (in der Pandemiebekämpfung), für das sie selbst und ihr Kabinett mit verantwortlich war.„Mutti“, „Kohls Mädchen“ und „Die Raute“. Im Ausland: „Madame Non“.
Olaf Scholz (SPD)seit 8.12.2021 14.6.1958 in OsnabrückAngela Merkel verzichtete auf eine Wiederwahl zur Bundestagswahl 2021, bei der die CDU/CSU (mit Kanzlerkandidat Armin Laschet) eine krachende Niederlage erleiden musste. Stärkste Kraft wurde die SPD, deren Kanzlerkandidat Olaf Scholz mit einer Regierungsbildung (in der ersten Ampel-Koalition in der Geschichte der Bundesrepublik) beauftragt und schließlich am 8. Dezember 2021 zum neunten deutschen Bundeskanzler vereidigt wurde. Schon als Gymnasiast trat er 1975 als Juso in die SPD ein, wurde von 2000-2004 Vorsitzender der SPD in Hamburg und gehörte von 2001-2019 dem SPD-Partievorstand an. Von 2007 bis 2009 war der studierte Rechtswissenschaftler Bundesminister für Arbeit und Soziales, von 2011-2018 Erster Bürgermeister von Hamburg und von 2018-2021 Finanzminister sowie Vizekanzler hinter Angela Merkel. Sein aktuelles Ampel-Kabinett mit allen neu ernannten Ministern und Ministerinnen aus SPD, FDP und den Grünen, finden Sie in unserer Liste Aktuelle Bundesregierung.„Scholzomat“

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Wer war erster deutscher Bundeskanzler?

Erster deutscher Bundeskanzler war Konrad Adenauer. Er trat am 15. September 1949 sein Amt an und beendete seine 14-jährige Amtszeit am 16. Oktober 1963. Zur Wahl standen 1949 auch der SPD-Vorsitzende Kurt Schumacher. Doch Adenauer, der bei Amtsantritt bereits 73 Jahre alt war, erreichte mit einer einzigen Stimme Mehrheit (seiner eigenen) die knappest mögliche absolute Mehrheit. Daraufhin sagte er den berühmten Satz Et hätt noch immer jot jejange. Weitere spannende Fakten finden Sie auf Taschenhirn.de oder im Listenbuch mit über 344 Listen.

Wie viele Bundeskanzler regierten in Deutschland?

Insgesamt neun Bundeskanzler regierten bislang in Deutschland. Erster Kanzler von 1949 bis 1963 war Konrad Adenauer. Zu Zeiten des Mauerfalls war Helmut Kohl der sog. Einheitskanzler. Von 2005 bis 2021 war Bundeskanzlerin Angela Merkel im Amt. Seit Dezember 2021 ist Olaf Scholz amtierender Bundeskanzler in Deutschland. Weitere spannende Fakten finden Sie auf Taschenhirn.de oder im Listenbuch mit über 344 Listen.

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Quellen zur Liste „Alle Deutsche Bundeskanzler *in“:

Die Bundeskanzlerin (Web), Die Bundesregierung (Web), Bundestag.de (Web) sowie diverse Fachbücher über alle deutsche Bundeskanzler *in, Fachzeitschriften, Wikipedia u.v.a.


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