Taschenhirn als Buch bei Amazon Verlag oder Quiz Spiel im Ordne deutsche Bundeskanzler nach Alter - Spiel 9inline im App Store

8 Deutsche Bundeskanzler regierten bislang die BRD (von 1949-1990) und Deutschland (von 1990-2016). Helmut Kohl war der sog. „Einheitskanzler“ als die Mauer fiel. Mit Klick auf + finden Smartphone-User alle Kurzbiografien.

Deutsche Bundeskanzler im Amt Kurzbiografie (Auswahl)
Konrad Adenauer (CDU) 1949-1963 Geboren am 5.1.1876 in Köln; studierte Jura und VWL; war von 1917-1933 Oberbürgermeister von Köln; 1933 wurde er aller Ämter enthoben; 1934 und 1944 als Nazi-Gegner zeitweise verhaftet; 1945 wieder OB von Köln; am 15.9.1949 wurde er vom Bundestag mit einer Stimme Mehrheit (seiner eigenen) zum ersten deutschen Bundeskanzler gewählt. Parallel war er von 1951-1955 Außenminister; 1953, 1957 und 1961 als deutsche Bundeskanzler wiedergewählt; gestorben am 19.4.1967 in Rhöndorf.
Ludwig Erhard (CDU) 1963-1966 Geboren am 4.2.1897 in Fürth; studierte BWL und VWL; 1945-1946 bayerischer Minister für Handel; von 1949-1963 Bundeswirtschaftsminister und „Vater des Wirtschaftswunders“; 1963 (gegen den Willen Adenauers) Wahl zum Bundeskanzler; Wiederwahl 1965; Rücktritt im Dezember 1966; 1966-1967 CDU-Bundesvorsitzender; gestorben am 5.5.1977 in Bonn.
Kurt Georg Kiesinger (CDU) 1966-1969 Geboren am 6.4.1904 in Ebingen; 1958-66 Ministerpräsident von Baden-Württemberg; 1966 Wahl zum dritten Bundeskanzler; 1967-1971 CDU-Bundesvorsitzender; aufgrund seiner NS-Vergangenheit stark umstritten; gestorben am 9.3.1988 in Tübingen.
Willy Brandt (SPD) 1969-1974 Geboren am 18.12.1913 in Lübeck als Herbert Ernst Karl Frahm; 1933 Flucht nach Norwegen; 1939 als „Willy Brandt“ Flucht nach Schweden; 1945 Rückkehr als Journalist; von 1949-1957 Mitglied des dt. Bundestages; 1957-1966 OB von Berlin; 1966-1969 Bundesaußenminister; von 1964-1987 SPD-Vorsitzender; 1969 Wahl zum Bundeskanzler. Am 7. Dezember 1970 „Kniefall von Warschau“ vor dem Ehrenmal für die Toten des Warschauer Ghettos. 1971 Friedensnobelpreis für seine „Politik der Versöhnung“. Rücktritt am 06.05.1974 wegen der Guillaume-Spionageaffäre; gestorben am 8.10.1992 in Unkel bei Bonn.
Allgemeinwissen in Listen
Taschenhirn gibts auch gedruckt! In Farbe. Mit über 340 Listen.
Sie können das Buch (in aktueller Auflage 2019) bequem bei Amazon, direkt in unserem eigenen Tusitala Verlag (mit kostenfreier Lieferung innerhalb D) oder im gut sortierten Buchhandel bestellen. Fragen Sie einfach Ihren Buchhändler!
Helmut Schmidt (SPD) 1974-1982 Geboren am 23.12.1918 in Hamburg; Studium der Volkswirtschaft; 1941-1945 Leutnant an Ost- und Westfront; 1942 Hochzeit mit Loki (1919-2010); ab 1961 Senator der Polizeibehörde in Hamburg und als solcher Krisenmanager der Sturmflut von 1962; 1967-1969 SPD Bundesvorsitzender; 1969-1972 Bundesverteidigungsminister; 1972-1974 Bundeswirtschafts- und Finanzminister; 1974 Wahl zum Bundeskanzler. In seine Amtszeit fielen u.a. die Ölkrise von 1974, die Bekämpfung des RAF-Terrors 1974-77 sowie die Unterzeichnung des NATO-Doppelbeschlusses vom 12.12.1979. Da er (aufgrund der russischen SS20-Raketen) eine Gefahr des atomaren Gleichgewichts sah, plädierte er FÜR die Installierung neuer Kurz- und Mittelstreckenraketen (wie Pershing II und Tomahawk) in West-Europa. 1982 Abwahl nach einem Misstrauensvotum; Helmut Schmidt starb 96-jährig am 10.11.2015 in Hamburg.
Helmut Kohl (CDU) 1982-1998 Geboren am 3.4.1930 in Ludwigshafen am Rhein (Stadtteil Friesenheim); 1959 Mitglied des Landtags und von 1969-1975 Ministerpräsident in Rheinland-Pfalz; ab 1976 Mitglied des Bundestages; 1982 Wahl zum deutsche Bundeskanzler nach Misstrauensvotum gegen Helmut Schmidt; gilt als „Einheitskanzler“ und Vorbereiter der europäischen Union. Der 6. deutsche Bundeskanzler starb am 16.6.2017 in seinem Haus im Ludwigshafener Stadtteil Oggersheim.
Gerhard Schröder (SPD) 1998-2005 Geboren am 7.4.1944 in Mossenberg; studierte Jura und praktizierte als Rechtsanwalt; 1990-98 Ministerpräsident von Niedersachsen; 1998 Wahl zum deutsche Bundeskanzler; 1999-2004 SPD Bundesvorsitzender; sein zweites Kabinett (in der Koalition mit dem Bündnis90/Die Grünen) erarbeite von 2003-2005 die Agenda 2010, ein Konzept zur Reformierung des deutschen Sozialsystems und Arbeitsmarktes. Bei den vorgezogenen Bundestagswahlen von 2005 verlor er das Amt an Angela Merkel und ist seitdem wieder als Rechtsanwalt in der freien Wirtschaft (u.a. für Nord Stream und Gazprom) tätig.
Angela Merkel (CDU) seit 11.2005 Geboren am 17.7.1954 in Hamburg; Kindheit, Jugend und Studium der Physik in Leipzig (damals Ost-Deutschland); nach der Wende Beitritt zur CDU; 1991-1994 Bundesministerin für Frauen und Jugend; 1994-1998 Bundesumweltministerin; 2005 Wahl zur deutschen Bundeskanzlerin, nachdem Gerhard Schröder 2005 die „Vertrauensfrage“ verlor, wodurch eine Bundeswahl notwendig wurde. Wiederwahl 2009, 2013 sowie 2017.

Deutsche Aussenminister
Deutsche Bundespräsidenten

Deutsche Bundeskanzler finden Sie auch im Listenbuch


Spiel 9inline! Ordne deutsche Bundeskanzler nach Amtszeiten!

Alle Deutsche Bundeskanzler im Überblick - Allgemeinbildung auf Taschenhirn.de