US Präsidenten (ab 1901)


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Alle Präsidenten der USA, die von 1789 bis 1901 im Amt waren, finden Sie unter US Präsidenten (1789-1901). Mit Klick auf + finden Smartphone- & Tablet-User auch die jeweiligen Vize-Präsidenten.

Welcher war von allen Präsidenten der USA der jüngste?

Theodore Roosevelt war – bezogen auf sein Lebensalter bei Amtseinführung – 42 Jahre alt und ist damit bis heute der jüngste US Präsident in der Geschichte der USA. Zuvor war er 6 Monate Vize-Präsident und rückte – nachdem sein Vorgänger William McKinley bei einem Attentat ums Leben kam – automatisch ins höchste Amt der Vereinigte Staaten auf. Zweitjüngster US Präsident war John F. Kennedy, der zum Zeitpunkt seiner Vereidigung 43 Jahre alt war.

Welcher war der älteste US Präsident?

Weil Donald Trump bei seinem Amtsantritt am 20. Januar 2017 bereits 70 Jahre alt, gilt er als ältester US Präsident in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Er löste Ronald Reagan ab, der am Tag seiner Vereidigung 69 Jahre alt war.

Welcher von allen Präsidenten der USA war am längsten im Amt?

Franklin D. Roosevelt war 12 Jahre lang US Präsident. Er saß von 1933 bis 1945 im Weißen Haus und starb – kurz vor Ende des 2.  Weltkrieges am 12. April 1945 – im Amt. Er ist damit der einzige US Präsident, der länger als zwei Wahlperioden amtierte.

im Amt (#)Präsidenten
der USA (Lebzeiten) 
ParteiTaten & EntscheidungenVize-Präsidenten der USA
1901-1909 (26)Theodore Roosevelt (1858-1919)RepublikanerDer Jurist unterstützte einen Aufstand in Panama, um für den Bau des Panama-Kanals das entsprechende Land kaufen zu können, das ihm Kolumbien zuvor verweigerte. Überhaupt: Roosevelt stand für eine harte aber erfolgreiche Außenpolitik. 1906 erhielt er den Friedensnobelpreis, weil er entscheidend dazu beitrug, den russisch-japanischen Krieg zu beenden.Charles W. Fairbanks
1909-1913 (27) William H. Taft (1857-1930)RepublikanerDer Richter verabschiedete 1913 ein Gesetz, das eine bundesweite Einkommenssteuer ermöglichte. Er senkte die Einfuhrzölle und nahm Arizona und New Mexico in die Union auf.James S. Sherman
1913-1921 (28) Woodrow Wilson (1856-1924)DemokratDer Jurist bekämpfte die Kinderarbeit, gab Frauen das Stimmrecht und regelte die gesetzlichen Arbeitszeiten neu. Wollte im 1. Weltkrieg neutral bleiben, musste aber nach deutschen U-Boot-Angriffen am 6.4.1917 Deutschland den Krieg erklären. Wilson wollte außerdem 1920 die Prohibition (Alkoholverbot) verhindern. Vergeblich. 1919 erhielt er für die Friedensverhandlungen mit Deutschland den Friedensnobelpreis.Thomas R. Marshall
1921-1923 (29) Warren G. Harding (1865-1923)RepublikanerUm die hohe Arbeitslosigkeit der Nachkriegszeit zu bekämpfen, legte der Zeitungsverleger 1921 erstmals eine Einwanderungsquote fest. Nach seinem Tod im Amt kamen zahlreiche Bestechungsaffären ans Tageslicht.Calvin Coolidge
1921-1929 (30) Calvin Coolidge (1872-1933)RepublikanerDer Anwalt war sehr unternehmerfreundlich, senkte deren Steuer, ließ die Regierung aber sparen und führte die USA zu einem starken Wirtschaftswachstum.Charles G. Dawes

1929-1933 (31) 

Herbert C. Hoover (1874-1964)RepublikanerDer Bergbauingenieur hatte alle Hände voll zu tun, um den Börsencrash (Black Thursday) am 24. Oktober (in Europa als Black Friday bekannt) 1929 in den Griff zu bekommen, was ihm bei 15 Mio. Arbeitslosen nur unzureichend gelang.Charles Curtis
1933-1945 (32) Franklin D. Roosevelt (1882-1945)DemokratDer einzige aller Präsidenten der USA der 3 x wiedergewählt wurde. Er war 12 Jahre im Amt und ist damit der US Präsident mit der längsten Amtszeit. Er bewies mehr Wirtschaftsverständnis als sein Vorgänger und kurbelte die Wirtschaft durch Einsatz von Regierungsgeldern (New Deal) an. 1941 führte er Amerika in den 2. Weltkrieg, plante aber schon für danach die Gründung der UN. Roosevelt starb kurz vor Kriegsende (12. April 1945) an einer Gehirnblutung. Schattenseite: er beauftragte die Entwicklung der Atombombe.John N. Garner, Henry A. Wallace & Harry S. Truman
1945-1953 (33)Harry S. Truman (1884-1972)DemokratDer Verwaltungsbeamte traf gute aber auch tödliche Entscheidungen. Einerseits unterstütze er den Marshall-Plan zum Neuaufbau von Europa und gründete die NATO. Auf der anderen Seite genehmigte er den Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki, führte die USA in den Korea-Krieg und löste eine „Hexenjagd“ auf vermeintliche Kommunisten im eigenen Land aus (Containment-Politik).Alban W. Barkley
1953-1961 (34) Dwight D. Eisenhower (1890-1969)RepublikanerDer Oberbefehlshaber der Alliierten wurde als Kriegsheld zum Präsidenten gewählt. Er beendete zu allererst den Koreakrieg und versuchte die Spannungen mit Russland (im „Kalten Krieg“) zu sänftigen, was aber misslang. Eisenhower nahm 1959 Alaska und Hawaii als US-Staaten auf.Richard Nixon
1961-1963 (35)  John F. Kennedy (1917-1963) Demokrat Der jüngste US-Präsident aller Zeiten gab 1961 den Befehl zur erfolglosen Invasion auf Kuba („Schweinebucht“), zwang 1962 mit einer Seeblockade die Sowjets zum Abzug aller auf Kuba stationierten Atomraketen und unterzeichnete 1963 mit GB und Russland einen Vertrag zum Stopp von Atomwaffenversuchen. Der Reformer, der zeitlebens unter starken Rückenschmerzen litt, wurde am 22.11.1963 in Dallas erschossen. Beginn des Raumfahrtzeitalters.Lyndon B. Johnson 
1963-1969 (36) Lyndon B. Johnson (1908-1973)DemokratDer gelernte Lehrer setzte einige der von Kennedy entworfenen Gesetze um, d. h. er bekämpfte die Armut, gab den Schwarzen neue Bürgerrechte und ein Stimmrecht. Schickte 1965 erste Truppen nach Saigon, die bis 1973 den Süden im Vietnamkrieg unterstützen sollten.Hubert H. Humphrey
1969-1974 (37) Richard M. Nixon (1913-1994)RepublikanerBefahl 1973 den Rückzug aus Vietnam, schloss mit den Sowjets den SALT-(Auf)Rüstungsvertrag und genehmigte die Aufnahme Chinas in die UN. Allein mit diesen Maßnahmen nahm er etwas Druck aus den Ost-West-Spannungen. Nixon war der erste aller Präsidenten der USA, der 1974 nach der „Watergate Affäre“ (unerlaubte Spionage im Wahlkampf 1972) zurücktreten musste.Spiro Agnew & Gerald Ford
1974-1977 (38) Gerald R. Ford (1913-2006)RepublikanerDer Jurist übernahm das Amt kurz vor der Rezession von 1975, die 8,5 Mio. Arbeitslose, eine Ölkrise und eine hohe Inflationsrate zur Folge hatte. Er führte eine Art „Entspannungspolitik“ und unterschrieb die KSZE-Schlussakte von Helsinki.Nelson Rockefeller
1977-1981 (39) James „Jimmy“ Carter (1924)DemokratNach dem verlorenen Krieg in Vietnam übernahm der außenpolitisch unerfahrene Carter das Amt. Er versuchte das Land moralisch und wirtschaftlich aufzurichten, was aber gründlich misslang. Dem „Erdnussfarmer“ gelang 1978 die Aufnahme der Nah-Ost-Friedensgespräche zwischen Ägypten und Israel im Camp David.Walter Mondale
1981-1989 (40) Ronald W. Reagan (1911-2004)RepublikanerDer ehemalige Filmschauspieler erhöhte durch Steuersenkung und Zinserhöhung die Staatsverschuldung. Außenpolitisch zeigte er Stärke und trieb die Aufrüstung mit dem NATO-Doppelbeschluss voran. Befehligte die Angriffe auf Grenada (1983) und auf Gaddafi (1986); Reagan wurde bei einem Attentat 1981 schwer verletzt.George Bush
1989-1993 (41) George H. W. Bush (1924-2018)RepublikanerGeorge Bush war einer der wenigen Präsidenten der USA mit außenpolitischer Erfahrung, was ihn aber nicht daran hinderte, zweimal Krieg zu führen: 1989 in Panama gegen Noriega und 1990 gegen den Irak zur Befreiung Kuwaits (Operation Desert Storm). Der Vater von George W. Bush (siehe weiter unten) brach sein Wahlversprechen („No new taxes“), erhöhte die Steuern, verlor daher im eigenen Land an Glaubwürdigkeit und wurde aus diesem Grunde nicht wieder gewählt. Immerhin konnte er mit den Steuererhöhungen die Staatsverschuldung eindämmen.Dan Quayle
1993-2001 (42) William „Bill“ Clinton (1946)DemokratDer Professor für Jura reduzierte das von seinen Vorgängern hinterlassene Haushaltsdefizit, förderte den Mittelstand, schuf neue Arbeitsplätze und modernisierte das Bildungssystem. Seine Sex-Affäre (mit Monica Lewinsky) führte zu einem Amtsenthebungsverfahren, das aber scheiterte. Al Gore
2001-2009 (43) George W. Bush (1946)RepublikanerSeine Amtszeit begann mit dem größten Terrorakt aller Zeiten, den Anschlägen vom 11. September 2001. Als Folge rief er den „Krieg gegen der Terrorismus“ aus, marschierte erst in Afghanistan (07.10.2001) und im März 2003 im Irak ein. Der innenpolitisch umstrittene Bush junior zeigte sich beim Hurrikan Katrina 2005 weder krisenfest noch volksnah und beendete seine Amtszeit mit einer gewaltigen Wirtschaftskrise. Er ging als „Kriegspräsident“ in die US Geschichte ein.Dick Cheney
2009-2017 (44) Barack Obama (1961)DemokratDer Rechtsanwalt und Friedensnobelpreisträger (2009) Obama ist der erste schwarze Präsidenten der USA. Mit dem Slogan „Yes, we can“ und mit Unterstützung des Internets gewann er die Wahlen gegen McCain. Obama vertritt eine Politik des Friedens, der Abrüstung und der sozialen Gerechtigkeit. Viele seiner Wahlversprechen scheiterten jedoch am republikanisch dominierten Repräsentantenhaus, das maßgeblich an der Gesetzgebung beteiligt ist.Joe Biden
2017-2021 (45)Donald Trump (1946)RepublikanerDonald Trump war der erste von allen 45 Präsidenten der USA, der bis zu seiner Wahl noch nie ein politisches Amt bekleidet hatte. Er galt innen- als auch außenpolitisch (Belgien ist eine wunderschöne Stadt) als unerfahren und stand mit vielen US-Medien im Clinch. Um journalistische Gegenfragen zu umgehen, twitterte er lieber und verbreitete auf diese Weise sogenannte „Alternative Fakten“. Mit seiner fehlenden Glaubwürdigkeit schadete er seiner Partei. Und seinem Land. Mit seiner nach innen gerichteten Politik „Make American Great Again“ ließ er eine weltpolitische Weitsicht vermissen, wodurch er Ansehen, Ausstrahlung und Respekt im Ausland verlor. Statt sein Land zu vereinen, spaltete er es mit rechts-populistischen Parolen. Dem Klimawandel, der Black Live Matter-Bewegung (BLM) sowie der Covid-Pandemie begegnete er mit ablehnender Sturheit, außenpolitisch beendete er langjährige Partnerschaften mit vielen Verbündeten. Die US-Wirtschaft kurbelte er zwar mit Steuersenkungen an, hinterließ dafür aber der nachfolgenden Generation eine Rekord-Neuverschuldung. Trump geht wohl als einer der „unfähigsten“ US-Präsidenten in die amerikanische Geschichte ein. Nach seiner verlorenen (Wieder-)Wahl im November 2020 akzeptierte er die Niederlage nicht, vermutete stattdessen (Brief-)Wahlbetrug und drohte, juristisch gegen einige sog. Swing-States vorzugehen. Seine Pressekonferenz, in der er sich selbst voreilig zum Sieger erklärte, wurde aufgrund unbelegter Behauptungen von vielen TV-Sendern unterbrochen. Auch gegenüber seinem Gegner Joe Biden ließ er jeden Anstand vermissen: er gratulierte ihm nicht einmal zum Wahlsieg (ein Novum in der US-Geschichte). 
ab 1/2021 (46)Joe Biden (1942)DemokratNach der historisch wichtigen US-Wahl vom Dienstag, den 3. November 2020 wurde der 77-jährige Demokrat Joseph „Joe“ R. Biden zum 46. US-Präsidenten gekürt. Der innen- wie außenpolitisch sehr erfahrene Biden war von 2009 bis 2017 Vize-Präsident unter Barack Obama. Zuvor war er von 1973 bis 2009 US-Senator im US-Bundesstaat Delaware. Vize-Präsidentin wird erstmals eine Frau: die kalifornische Senatorin Kamala Harris (*1964).Kamala Harris

> Zitate von Politkern
Präsidenten der USA (bis 1901)

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Wann finden die nächsten Präsidentschaftswahlen in den USA statt?

Die nächsten US Präsidentschaftswahlen finden am 3. November 2020 (ein Dienstag) statt. Zur Wahl stehen aktuell der amtierende US Präsident Donald Trump sowie sein Herausforderer, der Demokrat Joe Biden (*1942).

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Quellen zur Liste „Präsidenten der USA“

Adducation.info (Web) sowie diverse Geschichtsbücher über alle Präsidenten der USA, Fachzeitschriften, Blogs, Wikipedia u.v.a.


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