US Präsidenten (ab 1901)


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Mit Klick auf + finden Smartphone- & Tablet-User auch die jeweiligen Vize-Präsidenten der USA! Die 25 Präsidenten der USA von 1789 bis 1901 finden Sie unter US Präsidenten (1789-1901)

im Amt (#) Präsidenten
der USA (Lebzeiten) 
Partei Taten & Entscheidungen Vize-Präsidenten der USA
1901-1909 (26) Theodore Roosevelt (1858-1919) Republikaner Der Jurist unterstützte einen Aufstand in Panama, um für den Bau des Panama-Kanals das entsprechende Land kaufen zu können, das ihm Kolumbien zuvor verweigerte. Überhaupt: Roosevelt stand für eine harte aber erfolgreiche Außenpolitik. 1906 erhielt er den Friedensnobelpreis, weil er entscheidend dazu beitrug, den russisch-japanischen Krieg zu beenden. Charles W. Fairbanks
1909-1913 (27)  William H. Taft (1857-1930) Republikaner Der Richter verabschiedete 1913 ein Gesetz, das eine bundesweite Einkommenssteuer ermöglichte. Er senkte die Einfuhrzölle und nahm Arizona und New Mexico in die Union auf. James S. Sherman
1913-1921 (28)  Woodrow Wilson (1856-1924) Demokrat Der Jurist bekämpfte die Kinderarbeit, gab Frauen das Stimmrecht und regelte die gesetzlichen Arbeitszeiten neu. Wollte im 1. Weltkrieg neutral bleiben, musste aber nach deutschen U-Boot-Angriffen am 6.4.1917 Deutschland den Krieg erklären. Wilson wollte außerdem 1920 die Prohibition (Alkoholverbot) verhindern. Vergeblich. 1919 erhielt er für die Friedensverhandlungen mit Deutschland den Friedensnobelpreis. Thomas R. Marshall
1921-1923 (29)  Warren G. Harding (1865-1923) Republikaner Um die hohe Arbeitslosigkeit der Nachkriegszeit zu bekämpfen, legte der Zeitungsverleger 1921 erstmals eine Einwanderungsquote fest. Nach seinem Tod im Amt kamen zahlreiche Bestechungsaffären ans Tageslicht. Calvin Coolidge
1921-1929 (30)  Calvin Coolidge (1872-1933) Republikaner Der Anwalt war sehr unternehmerfreundlich, senkte deren Steuer, ließ die Regierung aber sparen und führte die USA zu einem starken Wirtschaftswachstum. Charles G. Dawes

1929-1933 (31) 

Herbert C. Hoover (1874-1964) Republikaner Der Bergbauingenieur hatte alle Hände voll zu tun, um den Börsencrash (Black Thursday) am 24. Oktober (in Europa als Black Friday bekannt) 1929 in den Griff zu bekommen, was ihm bei 15 Mio. Arbeitslosen nur unzureichend gelang. Charles Curtis
1933-1945 (32)  Franklin D. Roosevelt (1882-1945) Demokrat Der einzige aller Präsidenten der USA der 3 x wiedergewählt wurde und länger als 12 Jahre im Amt war. Er bewies mehr Wirtschaftsverständnis als sein Vorgänger und kurbelte die Wirtschaft durch Einsatz von Regierungsgeldern (New Deal) an. 1941 führte er Amerika in den 2. Weltkrieg, plante aber schon für danach die Gründung der UN. Roosevelt starb kurz vor Kriegsende (12. April 1945) an einer Gehirnblutung. Schattenseite: er beauftragte die Entwicklung der Atombombe. John N. Garner, Henry A. Wallace & Harry S. Truman
1945-1953 (33) Harry S. Truman (1884-1972) Demokrat Der Verwaltungsbeamte traf gute aber auch tödliche Entscheidungen. Einerseits unterstütze er den Marshall-Plan zum Neuaufbau von Europa und gründete die NATO. Auf der anderen Seite genehmigte er den Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki, führte die USA in den Korea-Krieg und löste eine „Hexenjagd“ auf vermeintliche Kommunisten im eigenen Land aus (Containment). Alban W. Barkley
1953-1961 (34)  Dwight D. Eisenhower (1890-1969) Republikaner Der Oberbefehlshaber der Alliierten beendete zu allererst den Koreakrieg und versuchte die Spannungen mit Russland (im „Kalten Krieg“) zu sänftigen, was aber misslang. Eisenhower nahm 1959 Alaska und Hawaii als US-Staaten auf. Richard Nixon
1961-1963 (35)   John F. Kennedy (1917-1963)  Demokrat  Gab 1961 den Befehl zur erfolglosen Invasion auf Kuba („Schweinebucht“), zwang 1962 mit einer Seeblockade die Sowjets zum Abzug aller auf Kuba stationierten Atomraketen und unterzeichnete 1963 mit GB und Russland einen Vertrag zum Stopp von Atomwaffenversuchen. Der Reformer, der zeitlebens unter starken Rückenschmerzen litt, wurde am 22.11.1963 in Dallas erschossen. Beginn des Raumfahrtzeitalters. Lyndon B. Johnson 
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1963-1969 (36)  Lyndon B. Johnson (1908-1973) Demokrat Der gelernte Lehrer setzte einige der von Kennedy entworfenen Gesetze um, d. h. er bekämpfte die Armut, gab den Schwarzen neue Bürgerrechte und ein Stimmrecht. Schickte 1965 erste Truppen nach Saigon, die bis 1973 den Süden im Vietnamkrieg unterstützen sollten. Hubert H. Humphrey
1969-1974 (37)  Richard M. Nixon (1913-1994) Republikaner Befahl 1973 den Rückzug aus Vietnam, schloss mit den Sowjets den SALT-(Auf)Rüstungsvertrag und genehmigte die Aufnahme Chinas in die UN. Allein mit diesen Maßnahmen nahm er etwas Druck aus den Ost-West-Spannungen. Nixon war der erste aller Präsidenten der USA, der 1974 nach der „Watergate Affäre“ (unerlaubte Spionage im Wahlkampf 1972) zurücktreten musste. Spiro Agnew & Gerald Ford
1974-1977 (38)  Gerald R. Ford (1913-2006) Republikaner Der Jurist übernahm das Amt kurz vor der Rezession von 1975, die 8,5 Mio. Arbeitslose, eine Ölkrise und eine hohe Inflationsrate zur Folge hatte. Er führte eine Art „Entspannungspolitik“ und unterschrieb die KSZE-Schlussakte von Helsinki. Nelson Rockefeller
1977-1981 (39)  James „Jimmy“ Carter (1924) Demokrat Nach dem verlorenen Krieg in Vietnam übernahm der außenpolitisch unerfahrene Carter das Amt. Er versuchte das Land moralisch und wirtschaftlich aufzurichten, was aber gründlich misslang. Dem „Erdnussfarmer“ gelang die Aufnahme der Nah-Ost-Friedensgespräche zwischen Ägypten und Israel im Camp David. Walter Mondale
1981-1989 (40)  Ronald W. Reagan (1911-2004) Republikaner Der ehemalige Filmschauspieler erhöhte durch Steuersenkung und Zinserhöhung die Staatsverschuldung. Außenpolitisch zeigte er Stärke und trieb die Aufrüstung mit dem NATO-Doppelbeschluss voran. Befehligte die Angriffe auf Grenada (1983) und auf Gaddafi (1986); Reagan wurde bei einem Attentat 1981 schwer verletzt. George Bush
1989-1993 (41)  George H. W. Bush (1924-2018) Republikaner George Bush war einer der wenigen Präsidenten der USA mit außenpolitischer Erfahrung, was ihn aber nicht daran hinderte, zweimal Krieg zu führen: 1989 in Panama gegen Noriega und 1990 gegen den Irak zur Befreiung Kuwaits (Operation Desert Storm). Der Vater von George W. Bush (siehe weiter unten) brach sein Wahlversprechen („No new taxes“), erhöhte die Steuern, verlor daher im eigenen Land an Glaubwürdigkeit und wurde aus diesem Grunde nicht wieder gewählt. Immerhin konnte er mit den Steuererhöhungen die Staatsverschuldung eindämmen. Dan Quayle
1993-2001 (42)  William „Bill“ Clinton (1946) Demokrat Der Professor für Jura reduzierte das von seinen Vorgängern hinterlassene Haushaltsdefizit, förderte den Mittelstand, schuf neue Arbeitsplätze und modernisierte das Bildungssystem. Seine Sex-Affäre (mit Monica Lewinsky) führte zu einem Amtsenthebungsverfahren, das aber scheiterte.  Al Gore
2001-2009 (43)  George W. Bush (1946) Republikaner Seine Amtszeit begann mit dem größten Terrorakt aller Zeiten, den Anschlägen vom 11. September 2001. Als Folge rief er den „Krieg gegen der Terrorismus“ aus, marschierte erst in Afghanistan (07.10.2001) und im März 2003 im Irak ein. Der innenpolitisch umstrittene Bush junior zeigte sich beim Hurrikan Katrina 2005 weder krisenfest noch volksnah und beendete seine Amtszeit mit einer gewaltigen Wirtschaftskrise. Dick Cheney
2009-2017 (44)  Barack Obama (1961) Demokrat Der Rechtsanwalt und Friedensnobelpreisträger (2009) Obama ist der erste schwarze Präsidenten der USA. Mit dem Slogan „Yes, we can“ und mit Unterstützung des Internets gewann er die Wahlen gegen McCain. Obama vertritt eine Politik des Friedens, der Abrüstung und der sozialen Gerechtigkeit. Viele seiner Wahlversprechen scheiterten jedoch am republikanisch dominierten Repräsentantenhaus, das maßgeblich an der Gesetzgebung beteiligt ist. Joe Biden
seit 2017 (45) Donald Trump (1946) Republikaner Trump ist der erste von allen 45 Präsidenten der USA, der bis zu seiner Wahl noch nie ein politisches Amt bekleidet hatte. Er gilt innen- als auch außenpolitisch (Belgien ist eine wunderschöne Stadt) als unerfahren und steht aktuell mit vielen US-Medien im Clinch. Um journalistische Gegenfragen zu umgehen, twittert er lieber und verbreitet auf diese Weise sogenannte „Alternative Fakten“ (ca. 70 % seiner Behauptungen waren bisher falsch). Er beschuldigte zudem seinen Vorgänger Obama, ihn abgehört zu haben, was unlängst vom FBI und dem Geheimdienstausschuss zurückgewiesen wurde. Mike Pence 

Intern. Organisationen
Präsidenten der USA (bis 1901)

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