Griechische Götter


Mit dieser Liste „Griechische Götter“ erkennen Sie:

  • 12 Olympische Götter & Göttinnen im engeren Sinn (blau)
  • 6 wichtige Götter & Göttinen, die ebenfalls im Olymp saßen (violett)
  • Etwa 22 weitere griechische Götter, die die alten Griechen verehrten.
  • 6 Titanen (pink) und 11 vorolympische Götter & Göttinnen (grün)
  • Alle Namen + entsprechende Götter, an die die Römer glaubten.
  • Alle Familienverhältnisse, Fachgebiete und Symbole.
  • Erkennungsmerkmale in der Kunst
  • FAQs unterhalb der folgenden Liste
🔽 Bitte beachten Sie, dass ...

…die Abstammung und Familienstände der einzelnen Götter aufgrund unterschiedlicher Quellen manchmal schwierig zu ermitteln ist. Die griechischen Epikers Hesiod (*um 700 vor Christus) und des Dichters Homer (*um 820 vor Christus) sowie die Werke der römischen Erzähler Cicero (106-43 v. Chr) und Hyginus (60 v. Chr.-4 n. Chr.) unterscheiden und widersprechen sich oft in ihren Werken zur griechischen Mythologie.

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Griechische Götter & Göttinnen Römischer Name Familienstand Fachgebiete Darstellung, Symbole
Aither Äther Sohn der Nyx (Göttin der Nacht) und Erebos sowie Bruder von Hemera. Ur-Gott (Protogenos) des Himmels und des Lichts.  Aithers weibliches Gegenstück ist Theia, die Titantgöttin des strahlend blauen Himmels, der Sehkraft und der Edelsteine.
Aphrodite Venus Nach Homer ist sie die Tochter von Zeus und Dione. Sie war (gegen ihren Willen) Gemahlin des Hephaistos und hatte (eben deshalb) einige Affären u.a. mit Hephaistos Bruder Ares. Aphrodite gehört zu den 12 Olympischen Gottheiten. Sie ist die Göttin der Liebe, der Schönheit und der sinnlichen Begierde sowie Schutzherrin der Sexualität und Fortpflanzung. Aphrodite wird oft nackt mit einem Apfel, einer Rose, einer Muschel, mit Taube, Schwalbe oder einem Schwan dargestellt. In der Kunst auch gerne auf einem Bock, einer Schildkröte, einem Delphin oder Hasen sitzend. Ihr Symbol ist zudem der Spiegel.
Apollon Apollo Sohn des Zeus und der Titanin Leto. Er ist der Zwillingsbruder von Artemis. Und Geliebter vieler Göttinnen (u.a. von Daphne und Thalia) sowie Vater u.a. von Anios und Asklepios. Auch Apollon ist einer der 12 Olympischen Götter und als solcher auch Sonnengott, Gott der Jugend, des Frühlings, des Lichts, der Weissagung, der Heilkunst, der Künste insbesondere der Musik, Dichtkunst und des Gesangs. In der Kunst gerne mit Pfeil und Bogen oder Musikinstrumenten (oft Zitter) dargestellt. Apollon erscheint auch im Musikwettstreit mit Pan.
Ares Mars Sohn von Zeus und Hera, Liebhaber von Aphrodite. Mars zeugte mit der Priesterin Rhea Silvia Romulus und Remus, die Gründer Roms im Jahre 753 v. Chr. Er ist einer der 12 Olympischen Gottheiten. Allerdings wird Ares von (fast) allen Göttern und Menschen verachtet und gefürchtet, da er der Gott des Krieges, des Blutbades und des Massakers ist. Wie für einen Kriegsgott typisch ist Ares gerne mit brennender Fackel, mit einem Schwert, Helm und Schild ausgestattet. Er wird zudem oft von einem Hund und einem Geier begleitet.
Artemis Diana Tochter von Zeus und der Titanin Leto. Sie ist die jungfräuliche Zwillingsschwester von Apollon. Auch Artemis ist eine der 12 Olympischen Hauptgötter. Sie ist die Göttin der Jagd, des Waldes, der Geburt und des Mondes sowie sowie die Hüterin der Frauen und Kinder. Meist mit Köcher, silbernen Pfeile, die sie mit dem silbernen Bogen treffsicher ins Ziel bringt. Seltener auch mit Speer und Fangnetzen zu sehen. Artemis wird oft mit Hirschkuh oder einer Mondsichel abgebildet.
Asklepios Aesculapius Sohn des Apollon und dessen Geliebter Koronis Gott der Heilkunst und Medizin. Asklepios Symbol ist die Schlange, die sich in den meisten Darstellungen um den Äskulapstab windet.
Athene Minerva Lieblingstochter von Zeus und Metis (Kopfgeburt) Göttin der Weisheit, des strategischen Kampfes und des Friedens. Aber auch Göttin der Künste, des Handwerks und der Handarbeit sowie Schutzgöttin der griechischen Hauptstadt Athen. Sie verwandelte Arachne in eine Spinne. Athenes Attribute sind die Eule, der Olivenbaum und manchmal auch die Schlange. In der Kunst wird sie oft in voller Kriegsrüstung mit Helm, Speer und Schild dargestellt.
Atlas   Sohn der Titanen Iapetos und Asia (Meeresnymphe). Bruder von Menoitios, Prometheus und Epimetheus. Kein Gott, sondern ein Titan, der im Titanenkampf gegen die Olympier verlor und dafür von Zeus bestraft wurde. Seitdem ist er der Träger des Himmelsgewölbes. Atlas wird als kräftige Gestalt dargestellt, die das Himmelsgewölbe bzw. den Erdball auf seinen Schultern trägt. Er ist die Personifizierung des Atlasgebirges.
Charon   Sohn des Erebos und der Nyx. Charon ist kein Gott, sondern der Fährmann, der die Toten gegen Bezahlung (Obolus = Münze, die dem Toten unter die Zunge gelegt wird) über den Totenfluss Acheron (oft auch Styx oder Lethe genannt) ins Reich der Unterwelt (Hades) bringt.  Charon wird oft als grimmiger alter Mann, manchmal auch als scheußlicher Todesdämon mit Schifferkittel abgebildet. In der Kunst auch gerne mit einem großen Hammer bewaffnet.
Demeter Ceres Tochter von Kronos und Rhea. Mit ihrem Bruder Zeus ist sie Mutter von Persephone, mit dem Geliebten Iason ist sie Mutter von Plutos. Sie ist außerdem die Schwester der griechische Götter  Demeter gehört – wie alle Brüder und Schwestern von Zeus – zu den 12 Olympischen Gottheiten. Sie ist die  Mutter-Göttin der Erde, der Fruchtbarkeit, des Getreides, der Saat und der Jahreszeiten. Demeter wird oft mit einem goldenen Ehrenkranz, mit Weizenähren, mit Blumen, Früchten, Samen, Mohnblumen und einer Fackel dargestellt.
Dike Justitia Tochter von Zeus und Themis. Ihre Schwestern sind Eunomia (gesetzliche Ordnung) und Eirene (Frieden). Mutter von Hesychia (Ruhe und Frieden). Göttin der Gerechtigkeit. Dike hält in der linken Hand eine Waage und in der rechten das Richtschwert.
Dionysos Bacchus Sohn des Zeus. Über die Mutter herrscht Uneinigkeit. Es könnte Semele, Demeter, Io, Persephone oder auch Lethe gewesen sein. Fest stehen dagegen seine Liebesbeziehungen. Er ist Gatte von Ariadne und Geliebter von Aphrodite und Nyx. Dionysos ist einer der 6 Olympischen Götter, die nachträglich von Zeus im Olymp aufgenommen wurden. Er ist der Gott der Vegetation, des Weines, des Rausches, der Trauben, der Freude aber auch Gott des Wahnsinns und der Ekstase. In der Kunst wird er gerne mit Efeu- und Weintrauben abgebildet. Sein Tyrsosstab ist oft von Reben und Efeu umwickelt. In der Hand hält Dionysos gerne einen Kantharos (Trinkgefäß für Wein). Manchmal wird er in Panther- oder Tigerfellen dargestellt.
Eileithyia
(Ilithyia)
  Tochter von Zeus und Hera. Schwester von Hebe und Ares. Göttin der Fruchtbarkeit und Geburt. Sie verzögerte im Auftrag von Hera u.a. die Geburt von Herakles. Eileithyia trägt in der Kunst oft ein oder zwei Babies auf dem Arm. Aus Eifersucht verzögerte sie die Wehen von Alkmene (die dadurch Höllenqualen litt), indem sie sich mit gekreuzten Fingern, Armen und Beinen vor die Kammer von Alkmene setzte.
Eirene Pax Tochter von Zeus und Themis. Ihre Schwestern sind Ihre Schwestern sind Eunomia (gesetzliche Ordnung) und Dike (Recht und Gerechtigkeit). Göttin des Friedens und der sittlichen Ordnung. Eirene wird oft mit dem kindlichen Plutos und einem Füllhorn (Symbol des Glückes) gezeigt. Gerne von Palmen- und Ölzweigen umgeben. Manchmal auch mit Flügeln und Heroldstab abgebildet.
Eos Aurora Tochter der Titanen Hyperion und Theia. Gattin von Astraios und Thitonos. Geliebte von Ares, Kleithos und Orion. Göttin der Morgenröte. Eos fährt oft mit vier Flügeln auf einem Wagen mit Pferdegespann. Die beiden Pferde heißen Phaethon („der Glänzende“) und Lampos („der Helle“). Unter dem Wagen werden auch gerne Delphine und Seepferde abgebildet (Andeutung an den Okeanos).
Erebos   Erebos entstand aus dem Chaos, dem Urzustand der Welt bevor die Götter kamen. Er ist der Bruder von Gaia, Eros, Nyx und Tartaros. Seine Kinder (mit Nyx) sind Hemera, Aither, Charon, Cicero und Hyginus. Gott der Finsternis und Dunkelheit Wie auch Tartaros ein Teil der Unterwelt (Reich der Toten).
Erinyen (auch Erinnyen) Furien Die drei Furien Alekto (niemals Ruhende), Megaira (Neidische) und Tisiphone (Rächende). Göttliche Rächerinnen des Bösen Oft mit Flügeln, Schlangenhaaren, Jagdstiefeln, Fackeln und Peitschen abgebildet.
Eris Discordia Tochter der Nyx. Sie hat viele Geschwister u.a. Geras, Thanatos, Aparte, Styx, Philotes und Nemesis. Göttin der Zwietracht und des Streites. Eris wird oft als hinkende, bucklige kleine Frau dargestellt, die auf der Hochzeit des Peleus und der Thetis den Zankapfel (Erisapfel) mit der Aufschrift „Der Schönsten“ warf. Um eben diesen stritten sich Aphrodite, Athene und Hera.
Eros Amor oder Cupido Sohn von Aphrodite und Ares. Bruder von Gaia, Erebos, Tartaros und Nyx.  Gott der Liebe und erotischen Begierde (Cupido). Eros wird meist als schöner Jüngling mit Peitsche, Netz oder mit Pfeil und Bogen (mit auf das Herz zielende goldene Pfeilspitze) abgebildet. In der Kunst auch gerne mit seiner Geliebten Psyche dargestellt, die ihm die Tochter Voluptas („Lust“) schenkt.
Europa   Tochter des Königs Agenor und Telephassas. Geliebte des Zeus (der sie in Gestalt eines weißen Stieres nach Kreta entführte) und Mutter von Minos, Sarpedon und Rhadamanthys. Göttin des Abends In der Kunst wird Europa gerne leicht bekleidet oder gar völlig nackt vom Zeus-Stier entführt. Dabei sitzt oder liegt sie auf dem Rücken des weißen Stieres.
Gaia Tellus, Terra Entstand aus dem Chaos. Sie ist die Schwester der griechische Götter Eros, Erebos, Tartaros und Nyx. Frau und Mutter des Uranus, von dem sie 12 Titanen, 3 Kypkloden, 3 Hekatoncheiren und Giganten gebar. Urmutter aller griechischer Götter und Mutter der Erde Als Segen spendende Erdgöttin, die aus dem Boden aufsteigend mit erhobenen Armen abgebildet wird. Manchmal ist Gaia auch als Zeugin am Rande einer Schlacht zu sehen.
Geras Senectus Sohn der Nix und des Erebus. Bruder vieler weiterer Todes- und Schicksalsgötter Personifizierter Gott des (hohen) Alters und somit Gegenstück zu Hebe, die Göttin der Jugend. Geras wird meist als altes buckliges Männlein im Kampf mit Herakles dargestellt, der ihn erschlägt.
Hades Pluto, Dis Erstgeborener Sohn des Titanenpaares Kronos und Rhea sowie Bruder der griechische Götter Zeus und Poseidon sowie der Göttinnen Hera, Hestia und Demeter Seine (nicht ganz freiwillige) Gattin war Persephone, die Göttin der Unterwelt. Gott der Unterwelt und Herrscher des Totenreiches. Oft majestätisch auf einem Thron sitzend, in der Hand ein Zepter und/oder Zweizack. Meist in Begleitung des Kerberos, der dreiköpfige Wach- und Höllenhund der Unterwelt. Da Hades keine Göttin fand, die mit ihm in der Unterwelt herrschen wollte, entführte er Persephone („Raub der Persephone“).
Hebe Juventas Tochter von Zeus und Hera. Schwester von Ares, Eileithyia und Hephaistos. Frau von Herakles und Mutter von Alexiares und Aniketos. Sie ist eine der 12 Olympischen Gottheiten und als solche Göttin der Jugend und somit Gegengott zu Geras, dem Gott des Alters. Die „Göttin mit den Rosenwangen“ reicht als Mundschenk der Götter Nektar und Ambrosia. Nach einem Missgeschick wird Hebe von Ganymed abgelöst.
Hekate Hecata Tochter von Meeresgott Phorkys und dem Meeresungeheuer Keto. Göttin der Magie, Hexerei, Geister- und Totenbeschwörung sowie aller Wegkreuzungen, Schwellen und Übergänge. Thronend und von Löwinnen umgeben. In der Kunst ist Hekate meist jung und trägt eine Fackel, manchmal auch in Dreigestalt (drei junge Frauen, Rücken an Rücken)
Helios Sol Sohn von Hyperion und Theia. Bruder von Selene (Mondgöttin) und Eos (Göttin der Morgenröte). Vater von vier Kindern mit Klymene: Aigle, Phaethusa, Lampetia und Phaethon. Sonnengott Helios trägt fast immer eine Strahlenkrone. Er gibt sich oft auch als Wagenlenker, der von vier Hengsten gezogen wird, zu erkennen.
Hemera   Herkunft unklar. Laut Hesiod ist sie die Tochter der Nyx (Götting der Nacht) und Erebos. Schwester des Aither (Gott des Himmels). Göttin des Tages Hemera wird in den Künsten sehr erhabend, oft nackt und mit Zweigen und Blumen in den Händen abgebildet.
Hephaistos Vulcanus Mutter Hera, Vater vermutlich Zeus. Er war (gegen ihren Willen) mit Aphrodite verheiratet. Auch Hephaistos gehört zu den 12 Olympischen Gottheiten im Olymp. Er ist der Gott des Feuers, der Vulkane und der Schmiedekunst. Als Gott der Architektur baute er die Paläste der Götter. Hephaistos typische Attribute sind der Schmiedehammer, ein Beil und der Pilos (Handwerkerkappe). 
Hera Juno Frau und gleichzeitig die Schwester von Zeus, dem sie die griechische Götter Ares, Hebe, Eileithyia und vermutlich auch Hephaistos schenkte. Hera gehört zu den 12 Olympischen Gottheiten. Sie ist die Schutzgöttin der Ehe, der Sexualität, der Geburt und der Familie. Hera trägt meist eine königliche Kopfbinde (Stephane). In einer Hand hält sie einen Granatapfel als Zeichen der Fruchtbarkeit, in der anderen das Zepter (als Symbol ihrer Herrschaft) sowie eine Opferschale (gefüllt mit Blumen und Blättern). Zu ihren Füßen liegt gerne ein Pfau und/oder ein Kuckuck.
Herakles Herkules Sohn von Zeus und der hübschen Alkmene. Zwillingsbruder des Iphikles. Mehrfacher Gatte (u.a. von Megara, Omphale, Deïaneira und nach seinem. Tod von Hebe) sowie vielbeschäftigter Geliebter (u.a. von Iole, Abderos) und in der Folge auch Vater zahlreicher Kinder. Herakles ist „nur“ ein Halbgott. Der berühmte Heros wurde nach seinem Tod (er ließ sich lebendig verbrennen) als einer von sechs Nachzüglern von Zeus im Olymp aufgenommen und heiratete dort Hebe. Für die alten Griechen war Herakles der größte Held. Er wurde aufgrund seiner 12 Heldentaten („zwölf Arbeiten“), seiner zahlreichen Abenteuer, seines Mutes und seiner Stärke verehrt. Herkules zeigt sich oft mit Löwenfell, Keule, Bogen und Köcher.
Hermes Mercur Sohn von Zeus und dessen Geliebter Maia. Geliebter vieler Nymphen, Vater von Hermaphroditos (mit Aphrodite) und Pan (Mutter unklar). Götterbote, Führer der Toten in die Unterwelt, Schutzgott der Reisenden, der Kaufleute, Hirten aber auch der Diebe. In der Kunst wird Hermes gerne mit Flügelschuhen und Flügelkappe ausgestattet. Oft trägt er auch den Hermesstab und dazu einen Reisehut.
Hestia Vesta Tochter der Titanen Kronos und Rhea. Schwester der griechische Götter Zeus, Poseidon und Hades sowie der Göttinnen Hera und Demeter. Einer der 12 Olympischen Gottheiten und als solche die jungfräuliche Göttin des Herdes, des Opferfeuers und des Familienfriedens. Im Gegensatz zu anderen griechische Götter wird Hestia nicht mit eindeutigen Attributen ausgestattet. Es ist daher schwierig, sie in der Kunst zu erkennen.
Hypnos Somnus Sohn der Nyx (Göttin der Nacht) und des Erebos (Gott der Dunkelheit). Bruder von Thanatos und Vater der drei Traumgötter Morpheus, Phobetor und Phantasos. Gott des Schlafes und der Traumwelt. Von ihm leitet sich das Wort Hypnose ab. Hypnos wird oft mit Schlafmohnblüten und einem Füllhorn (gefüllt mit Schlaf und Träumen) dargestellt.
Iris   Vermutlich Tochter von Thaumes und Elektra Griechische Götterbotin und Göttin des Regenbogens. Die Regenbogenhaut des Auges leitet sich von ihrem Namen ab. Mit goldenen Flügeln ausgestattet, flog Iris vom Olymp auf die Erde um die Botschaften von Zeus und Hera zu überbringen.
Kronos Saturn Sohn von Uranos und Gaia. Gatte von Rhea und Vater der griechische Götter Demeter, Hades, Hestia, Hera, Poseidon und Zeus. Seine Geschwister sind die elf anderen Titanen Hyperion, Themis, Okeanos, Tethys, Rhea, Theia, Iapetos, Koios, Kreios, Mnemosyne und Phoibe. Kronos ist ein Titan genauer: der Herrscher aller Titanen und Gott des Ackerbaus. Kronos typisches Attribut ist die Sichel (auch Sense), die er immer bei sich trägt.
Mnemosyne   Tochter von Uranos und der Gaia. Und folglich auch die Schwerster aller Titanen. Sie ist die Mutter der neun (in manchen Versionen auch nur drei) Musen. Mnemosyne ist ein Titanide und gilt alt Göttin der Erinnerung. Mnemosyne ist in der Kunst nicht eindeutig zu erkennen, da man ihre keine Attribute zuordnen kann.
Momos Querella Der Sohn der Nyx wurde von Zeus aufgrund seiner ständigen Nörgelei und Satire aus dem Olymp geworfen. Er war der Bruder aller Schicksals- und Todesgötter wie z.B. Ker, Eris, Hypnos u.a. Seine Zwillingsschwester war Oizys, die Göttin der Traurigkeit. Gott des Tadels, der Kritik, der Satire und des Spots. Personifizierung des Nörgelns.  Momos wird oft mit einer Maske gezeigt, die er vom Gesicht entfernt. Er hält auch manchmal eine Marotte in der Hand, die ein Symbol für Torheit darstellt und wird oft als clownesker Harlekin charakterisiert.
Moros   Sohn der Nix und Bruder u.a. aller Schicksals- und Todesgötter wie Ker (Überbringer des gewaltsamen Todes), Aither, Charon, Momos, Eris und Thanatos. (Überbringer des sanften Todes). Gott des Verhängnisses, des Todes und des Untergangs. Moros (der Tod) wurde in der antiken griechischen Kunst nicht dargestellt.
Nemesis   Tochter der Nyx, Vater ungewiss (entweder Erebos oder Okeanos). Unter anderem Schwester von Philotes (Göttin der Freundschaft) und Eris (Göttin des Streits). (Rache)-Göttin der Vergeltung, der Gerechtigkeit und des gerechten Zorns. Nemesis wird meist als Todesengel mit Flügeln dargestellt. Manchmal hält sie ein Schwert oder wahlweise einen Zweig von einem Apfelbaum in der Hand. Zu ihren weiteren Attributen gehört oft auch eine Sanduhr.
Nike Victoria Tochter von Styx und Pallas. Laut Hesiod sind ihre Geschwister Bia, Zelos und Kratos. Siegesgöttin, Göttin der siegreichen Schlacht. Eine Nike-Statue ist oft als offizielles Siegesmonument zu bewundern. Sie wird dabei (fast) immer mit Flügeln dargestellt. In ihren Händen hält sie oft eine Lyra (Zupfinstrument), eine Phiale (Trinkschale), einen Weihrauchbrenner oder eine Blume.
Nyx Nox Geboren aus dem Chaos. Schwester von Gaia, Tartaros, Erebos und Eros. Mutter von Hypnos, Thanatos, Momos, Moros, Nemesis, Apate, Geras, Eris, Moiren, Oizys und weiteren Göttern. Göttin der Nacht und Mutter des Hypnos und des Thanatos. Nyx erscheint in der Kunst oft leicht bekleidet in einem schwarzen Kleid oder Umhang. Ihr Attribut ist der Rabe.
Oizys Miseria Tochter der Nyx. Vater unbekannt, nach Cicero war es Erebus. Mutter Nyx brachte sie und ihren Zwillingsbruder Momos alleine auf die Welt. Ihre Schwester waren Philotes und und Nemeisis, die Göttin des Neids. Göttin des Elends, des Jammerns, der Trauer und der Depression. Oizys war selbst bei vielen alten Griechen unbekannt, weshalb sie auch nur selten in der Kunst dargestellt wurde.
Okeanos   Sohn von Uranos und Gaia. Göttergatte der Meeresgöttin (und Schwester) Tethys und mit ihr Vater unzähliger Okeaniden. Titan und Ursprung aller Götter. Gott der Flüsse, Seen, Quellen und Brunnen. Liegt gerne auf den Wellen von Flüssen oder Meeren. Seine Attribute sind das Ruder und der Anker als Zeichen einer sicheren Überfahrt. Okeanos wurde oft auch als Wasserspeier verunglimpft.
Pan Faunus Herkunft ist ungewiss. Entweder Sohn von Zeus oder Hermes. Er ist ein Mischwesen mit dem Unterkörper eines Widders.  Gott des Waldes und der Natur Pan wird als Mischwesen aus Menschenoberkörper und dem Unterkörper eines Widders bzw. eines Ziegenbocks dargestellt. Dabei trägt er oft einen gekrümmten Hirtenstab und/oder eine Panflöte. Weil er aus dem Mittagsschlaf gerissen wurde, schrie er eine Herde an und versetzte sie in PANik (daher das Wort).
Persephone Proserpina Tochter von Zeus und dessen Schwester Demeter. Schwester von Pluto und Gemahlin des Hades. Sie ist auch unter dem Namen „Kore“ oder „Kora“ bekannt. Göttin der Toten und der Unterwelt. Aber auch Vegetations- und Fruchtbarkeitsgöttin. Persephone wird meist mit den üblichen Herrschersymbolen wie Zepter, Krone etc. sowie mit einer Fackel dargestellt.
Philotes Amicitia Als Tochter der Nyx hat sie viele Geschwister u.a. Eris, Geras, Thanatos, Aparte, Nemesis, die Zwillinge Momos und Oizys. Göttin der Freundschaft In der Mythologie war Philotes eine der treibenden Kräfte bei der Erschaffung der Menschheit. Dennoch wurde sie nur selten in der griechischen Kunst personifiziert.
Phorkys   Sohn der griechische Götter Pontos und Gaia. Und damit Bruder von Nereus, Eurybia und Thaumas. Mit seiner Schwester zeugte er das Meeresungeheuer Keto. Meeresgott in der griechischen Mythologie Phorkys wird in der Kunst gern als alter (greiser) Meeresgott dargestellt. Als Vergleich zum jüngeren Meeresgott Poseidon.
Plutos (Plutus)   Sohn der Demeter und des Iasion. Demeter betrog Zeus, indem sie sich mit dem jungen Iasion in einem „dreimal gepflügten Feld“ vergnügte und dabei Plutos zeugte. Zeus fand es heraus und tötete Iasion durch einen Blitzschlag. Gott des Reichtums Plutos ist nicht zu verwechseln mit dem Gott der Unterwelt Pluton oder Pluto. In der Kunst wird Plutos oft als Knabe (u.a. auf dem Arm der Friedensgöttin Eirene) mit einem Füllhorn dargestellt.
Poseidon Neptun Sohn vom Titanenpaar Kronos und Rhea und somit Bruder der griechische Götter Zeus und Hades sowie der griechischen Göttinnen Hera, Hestia und Demeter. Einer der 12 Olympischen Gottheiten und als solcher Gott des Meeres, der Pferde aber auch der Erdbeben. Poseidon lebt in den Tiefen des Meeres in einem kristallenen Palast. In der Kunst wird er gerne mit einem Dreizack auf einem Streitwagen stehend dargestellt. Auch Delphine kommen oft in seiner Darstellung vor.
Prometheus   Sohn des Titanenpaares Iapetus und Klymene (Okeanide). Seine Brüder sind Atlas, der gewalttätige Menoitios sowie Epimetheus. Prometheus entwendet den Göttern das Feuer und brachte es den Menschen. Er gilt daher auch als Urheber der menschlichen Zivilisation. Zeus ließ ihn dafür im Kaukasusgebirge festschmieden. In der Kunst wird Prometheus häufig mit den Attributen Fackeln, Feuer und Adler dargestellt. Manchmal wird er auch gefesselt abgebildet.
Rhea Ops Gattin von Kronos und Mutter der griechische Götter Demeter, Hades, Hestia, Hera, Poseidon und Zeus. Titanin und Urmutter aller Götter. Göttin der Erde und Fruchtbarkeit. Rhea sieht man meist sitzend auf einem Omphalos oder auf einem Löwen reitend.
Selene Luna Schwester von Helios und Eos Göttin des Mondes Sirene sitzt oft in einem Wagen, der von zwei Pferden gezogen wird. In der Hand hält sie eine Fackel. Auf Gemälden ist mit ihr oft der (Halb-)Mond abgebildet.
Styx   Herkunft ungewiss. Entweder ist sie eine Tochter von Nyx und Erebos (nach Hyginus) oder eine Tochter der Titanen Okeanos und Tethys (nach Hesiod). Verheiratet war sie mit dem Titan Pallus. Zusammen hatten sie vier Kinder namens Zelus, Nike, Kratos und Bia. Flussgöttin. Auch Grenzfluss in der Unterwelt zwischen der Welt der Lebenden und dem Totenreich Hades, das er neun mal umfließt.  
Tethys   Tochter von Uranus und Gaia, verheiratet mit ihrem Bruder Okeanos (Gott der Flüsse) Meeresgöttin und Titanin Tethys war eine gutartige Titanin, der pflegende und naturverbundene Eigenschaften zugesagt, aber nur selten in der Kunst und Literatur dargestellt wurde.
Thanatos Mors oder 
Letum
Sohn der Nyx und des Erebos. Bruder u.a. von Hypnos und anderen Schicksals- und Todesgötter. Gott des Todes  
Themis   Tochter von Uranus und Gaia. Göttin der Gerechtigkeit, der Ordnung und der Philosophie  
Tyche Fortuna Herkunft ungewiss. Entweder ist sie die Tochter von Zeus oder von Okeanos.  Göttin des Zufalls, des Glücks und des Schicksals  
Uranos Uranus Ältester Sohn und Gatte der Gaia, der ohne Begattung geboren wurde. Vater von zwölf Titanen, drei Kyklopen und drei Hekatoncheiren (drei Riesen mit je 50 Köpfen und 100 Händen). Gott des Himmels, Gott der Elemente, mit Uranos kam das Männliche auf die Welt.  
Zeus Jupiter Sohn des Titanenpaares Kronos und Rhea, Gatte seiner Schwester Hera, Geliebter vieler Göttinnen und Vater von über 30 griechische Götter, Göttinnen und Gottheiten. Höchster Olympischer Gott. Er fügte sich nur den Moiren (dem Schicksal). Zeus ist der Vater aller griechischer Götter, Gott von Blitz und Donner sowie der Hüter der staatlichen Ordnung. Der Göttervater Zeus wird oft als Krieger mit Helm und Blitzbündel bzw. auf dem Thron sitzender Herrscher mit Zepter und Eichenkranz dargestellt. Oft schwebt ein Adler um ihn herum.

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Taschenhirn-Leser fragten auch:

Wie viele griechische Götter gibt es insgesamt?

Neben den ursprünglich 12 Olympischen Göttern nahm Göttervater Zeus später 6 weitere in den Olymp auf. Es residierten also insgesamt 18 griechische Götter und Göttinnen im Olymp. Zusätzlich verehrten die alten Griechen 22 weitere Götter sowie über 50 Halbgötter (kleine Gottheiten) und Heroen. Darüber hinaus sind über 40 Tiere, Ungeheuer und Riesen aus der griechischen Mythologie bekannt. Weitere spannende Fakten finden Sie auf Taschenhirn.de und im Wissensbuch mit 344 Listen.

Wie heißen die Olympischen Götter?

Eins vorweg: Die alten Griechen verehrten nicht nur ihre Olympischen Götter. Sie glaubten auch an „vorolympische“ Götter und mehr als 50 Halbgötter (sogenannte kleine Gottheiten) sowie Heroen und Titanen. Streng genommen (nach dem „Dei consentes“) residierten aber 12 Griechische Götter (6 männliche und 6 weibliche) im Olymp. Oben auf dem Thron saß der ranghöchste Olympische Gott Zeus (im alten Rom: Jupiter), Sohn der Titanen Kronos und Rhea.

Neben ihm residieren seine 4 Geschwister und 7 seiner (insgesamt 12) Kinder als Hauptgötter. Zeus‘ Geschwister sind Hera (die auch gleichzeitig seine Gattin war), Hestia, Poseidon und Demeter. Auch Hades ist ein Bruder, der lebte jedoch in der Unterwelt. Zeus‘ Kinder im Olymp sind Apollon, Artemis, Athene, Ares, Aphrodite, Hermes und Hephaistos.

Wie viele Frauen und Kinder hatte Zeus?

Göttervater Zeus trieb es damals ziemlich bunt. Denn laut Homer hatte er (neben seinen zahlreichen Affären) mit 8 verschiedenen Frauen 12 Kinder. Mit Hera (die auch seine Schwester war) wurde er Vater von Ares, Hephaistos, Hebe und  Eileithyia. Leto gebar ihm die beiden Söhne Artemis und Apollon. Mit Maia hatte er Hermes. Mit Metis die Tochter Athene. Mit Demeter (die ebenfalls seine Schwester war) wurde er Vater von Persephone.

Und Dione brachte ihm die schöne Aphrodite zur Welt. Außerdem hatte er zwei Söhne mit zwei sterblichen Frauen (die er später in den Olymp aufnahm): Herakles (von Mutter Alkmene) und Dionysos (von Semele). Zudem hatte er zahlreiche Liebschaften (für die er sich in andere Gestalten wie Stier, Schlange, Schwan etc. verwandelte), aus denen ca. 20 weitere uneheliche Gotteskinder das Licht der Mythologie erblickten.

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Quellen zur Liste „Griechische Götter und Göttinnen“:

Wikipedia über die Griechische Mythologie, Bücher über die wichtigsten griechische Götter und Göttinnen, Zeitungen, Fachzeitschriften etc.


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