Berühmte Komponisten P-R


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Bekannte Komponisten * Leben, Werke, Erfolge
Pfitzner, Hans (D) 05.05.1869 in Moskau 22.05.1949 in Salzburg Geboren wurde der deutsche Komponist Hans Pfitzner zwar in Moskau, aber seine Eltern waren Deutsche, und er selbst lebte und wirkte lange Zeit in Berlin und München. Sein bekanntestes Oratorium trägt den Titel „Von deutscher Seele“. Gerade in ihm spürt man, wie die Romantik bei Pfitzner in moderner Form weiterwirkt. Seine gefühlsbetonte Musik kommt aus den tiefsten Gründen der Seele und es ist nicht zufällig, dass er seinem Oratorium Texte des großen romantischen Dichters Eichendorff zu Grunde gelegt hat. Weitere deutsche Komponisten wie Bach, Beethoven etc. finden Sie auf den vorherigen Seiten.
Prokofjew, Sergei 23.04.1891 bei Bachmut, UKR 05.03.1953 in Moskau Das ukrainische Wunderkind Prokofjew entwarf erste Kompositionen bereits im Alter von 5 Jahren. Er wuchs in einer unsicheren politischen Zeit auf, die ihn schon früh zu einem unruhigen Emigrantendasein zwang. So floh er während der Oktoberrevolution ins Exil nach Chicago, wo er seine Oper „Die Liebe zu den drei Orangen“ und sein 3. Klavierkonzert uraufführte. Nach einigen Jahren in Paris kehrte er 1936 schließlich in seine Heimat zurück, in der das musikalische Märchen „Peter und der Wolf“ (initiiert durch Natalja Saz) und die Oper „Krieg und Frieden“ entstanden. Prokofjew war ein überaus vielseitiger Komponist, der sich fast allen Gattungen der neoklassischen, modernen und in Teilen auch lyrischen Musik widmete. Große deutsche Komponisten der Klassik wie Strauss, Wagner etc. finden Sie auf den nächsten Seiten.
Puccini, Giacomo 22.12.1858 in Lucca, IT 29.11.1924 in Brüssel Aus Begeisterung für Verdi und dessen Oper „Aida“ wollte Puccini Komponist werden. Er lehnte sich dabei (natürlich) an die Musik von Verdi an, liebte jedoch mehr als dieser das Sprühende, Lebendige, Wirkungsvolle. Er bevorzugte Texte mit emotionalen Handlungen und fand klingende, einschmeichelnde Melodien, die in aller Welt Gefallen fanden. Seine Werke werden bis heute in allen Konzerthäusern begeistert aufgeführt, vor allem „La Bohème“, „Tosca“, „Madame Butterfly“ und „Turandot“ (die aber erst 2 Jahre nach seinem Tod uraufgeführt wurde). Puccini starb nach einer Operation am Ohr in Brüssel. Sein Operateur war von dessen plötzlichem Tod so schockiert, dass er auf dem Nachhauseweg eine Frau überfuhr.
Rachmaninow, Sergei 01.04.1873 bei Staraja Russa, RUS 28.03.1943 in Beverly Hills (USA) Auf dem Land aufgewachsen, zog seine Familie 1882 nach St. Petersburg. Dort erkannte die Mutter sein Talent fürs Klavierspielen und schickte ihn mit 12 Jahren zum Studium nach Moskau. Noch während der Studienzeit komponierte er die Oper „Aleko“ sowie das 1. Klavierkonzert in fis-Moll. Um 1900/1901 schrieb er wohl sein berühmtestes Werk, das 2. Klavierkonzert op. 18 in c-Moll. Während der Oktoberrevolution floh er (wie auch sein russischer Landsmann Prokofjew) nach Amerika ins Exil, wo ihm aber die „russische Inspiration“ für weitere große Kompositionen fehlen sollte. Nach einem Aufenthalt in der Schweiz (1930-39) starb Rachmaninow drei Tage vor seinem 70. Geburtstag in Beverly Hills. Große deutsche Komponisten der Klassik wie Mendelssohn-Bartholdy, Carl Orff etc. finden Sie u.a. auf den vorherigen Seiten.
Ravel, Maurice 07.03.1875 in Ciboure, F 28.12.1937 in Paris Zu den Meistern der Kammermusik gehört auch Maurice Ravel. Der Franzose wurde von seinem Landsmann Debussy beeinflusst. Seine Musik ist elegant, kultiviert, geistreich, manchmal auch witzig. Ravel versteht sich auf eine feinsinnige Stimmungsmalerei. Manchmal knüpft er an die altfranzösischen Meister an, manchmal nimmt er Motive aus der volkstümlichen Musik seiner Heimat in den Pyrenäen auf. Alles aber verwandelt er ins Moderne und in seinen ganz eigenen Stil. Ravel wird oft zu Unrecht nur auf den „Bolero“ reduziert.
Reger, Max 19.03.1873 bei Weiden, D 11.05.1916 in Leipzig Der in der Oberpfalz geborene Reger gehört zu den großen Erneuerern der klassischen Musik. Er lehnte jede Art von wirkungsvoller und gefühlsseeliger Musik ab und knüpfte wieder an die strenge und echte Art Johann Sebastian Bachs an, dessen musikalische Elemente er für die Gegenwart neu „erlebbar“ machte. Neben Orgel-, Chor- und Orchesterwerken schrieb er 231 Lieder, von denen besonders diejenigen bekannt wurden, die sich durch volksliedhafte Schlichtheit und Herzlichkeit auszeichnen, wie wir sie von seinem „Mariä Wiegenlied“ her kennen. Weitere deutsche Komponisten der Klassik finden Sie auf den vorherigen Seiten.
Rossini, Gioachino 29.02.1792 in Pesaro, IT 13.11.1868 in Paris-Passy Wenn man seinen Namen hört, denkt man sofort an seine Opern „Die diebische Elster“ und „Der Barbier von Sevilla“. Obwohl Rossini – der übrigens an einem 29. Februar geboren wurde – auch mehr als die Hälfte seines Lebens in Paris verbracht hat, ist er doch ganz Italiener geblieben. Seine Opern sind so lebendig, sprühend und temperamentvoll wie die Italiener selbst. Trotzdem haben sie doch etwas Klassisches und Formschönes. Berühmte deutsche Komponisten der Klassik wie Strauss, Wagner u.a. finden Sie auf der nächsten Seite.

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