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Berühmte Komponisten der Klassik (K-R)

Berühmte Komponisten gibt es viele. Aber welches sind die berühmtesten?

Berühmte Komponisten der Welt gibt es viele. Aber laut dem weltweit auflagenstärksten Klassik-Magazin, das 2019 zeitgenössische Komponisten darüber abstimmen ließ, ergab sich ein Ranking der berühmtesten Komponisten aller Zeiten: 1) Johann Sebastian Bach, 2) Igor Strawinski, 3) Ludwig van Beethoven, 4) Wolfgang Amadeus Mozart und auf Platz 5) Claude Debussy.

Hier überrascht vor allem Strawinski auf Platz 2, was in unserer Redaktion für große Verwunderung sorgte, da Strawinski noch nicht einmal komponieren konnte. Legt man dagegen Handwerkszeug, kreative Potenziale, Vielseitigkeit, Substanz und Komplexität zugrunde, kommt Bach, Beethoven und Mozart niemand vorbei. Wir halten diese Umfrage daher für ziemlich „geschmäcklerisch“ – auch weil es Robert Schumann (auf Platz 49) gerade noch unter die Top 50 schaffte – vor den relativ unbekannten György Ligeti und Carlo Gesualdo.

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Berühmte Komponisten der Welt * Leben, Werke, Erfolge
Lehár, Franz (UNG/D) 30.4.1870 in Komorn, UNG 14.10.1948 in Bad Ischl Anfangs war der Ungar Violinist und Militärkapellmeister. Seine beliebte Operette „Die lustige Witwe wurde aber zu einem solchen Welterfolg, dass er fortan einer der gefeiertsten Operettenkomponisten war. Besonders gern aufgeführt werden heute noch „Der Graf von Luxemburg, „Paganini“, „Der Zarewitsch, „Friederike und natürlich „Das Land des Lächelns. Lehárs Operetten, die zur sogenannten „Silbernen Operettenära“ gehören, haben bei aller Heiterkeit und Beschwingtheit auch immer etwas Vornehmes und Erhabenes. Weitere berühmte Komponisten aller Zeiten finden Sie auch auf den nächsten Seiten.
Leoncavallo, Ruggero (IT) 8.3.1858 in Neapel 9.9.1919 in Montecatini Terme Der aus Neapel stammende Leoncavallo schrieb 9 Opern, doch nur eine hat ihm tatsächlich Weltruhm eingetragen: die zweiaktige Oper „Der Bajazzo, die zum Inbegriff des „Verismus“, das heißt: eine Oper aus dem „wahren Leben“ wurde. Zu seiner Zeit griff die italienische Dichtung die harte Wirklichkeit des Lebens auf. Und so dichtete der Komponist selbst ein Drama nach einer wahren Begebenheit aus der Welt der Bühne und setzte dieses in die entsprechende Musik. Bevor er dieses Werk schrieb, musste er sein Geld mühsam als reisender Künstler verdienen.
Liszt, Franz (AUT/UNG) 22.10.1811 in Raiding, Burgenland, AUT 31.7.1886 in Bayreuth Als der zwölfjährige österreichisch-ungarische Franz Liszt vor seiner Abreise nach Paris ein Abschiedskonzert gab, küsste ihn Ludwig van Beethoven – begeistert von seinem Klavierspiel – auf die Stirn. Damit begann Liszt‘s Laufbahn, die ihn durch ganz Europa führen sollte. Überall wurde er mit einem unvorstellbaren Beifall gefeiert, und zwar nicht nur als Klaviervirtuose (u.a. Totentanz“ und Klaviersonate in h-Moll“), sondern auch als Komponist. Er schrieb große Orchesterwerke, Oratorien, Messen, Walzer (Mephisto-Walzer) und Rhapsodien (Ungarische Rhapsodien). Seine Stärke liegt aber in seinen Klavierstücken. Der überaus produktive und vielseitige Komponist (er schrieb insgesamt über 700 Kompositionen), Pianist, Dirigent und Schriftsteller starb in Bayreuth. Seine Tochter Cosima war die zweite Frau des deutschen Komponisten Richard Wagners.
Mahler, Gustav (CZ/AUT) 7.7.1860 in Kalischt, Böhmen, CZ 18.5.1911 in Wien Der gebürtige Tscheche begann bereits im Kindesalter zu komponieren und als Pianist aufzutreten. Zunächst entwarf er wenig erfolgreiche Sinfonien und opulente Orchesterwerke, die festgefahren zwischen Romantik und Moderne eine gewisse Zerrissenheit offenbarten. Erst viele Jahre nach seinem Tod wurden seine Meisterwerke erkannt und weltweit geliebt. Diese späte Ehre ist vor allem seiner 9. Symphonie „Das Lied von der Erde zu verdanken, die Ausdruck einer großen Liebe zu dieser Erde, dem Leben und der Sehnsucht nach Frieden ist. Gustav Mahler war außerdem ein berühmter Dirigent und ein weitsichtiger Operndirektor. Berühmte Komponisten der Klassik finden Sie auch auf der folgenden Seite.
Mendelssohn-Bartholdy, Carl Orff & Pfitzner     Die berühmtesten Komponisten aus Deutschland finden Sie in der Liste: Deutsche Komponisten.
Millöcker, Carl (AUT) 29.5.1842 in Wien 31.12.1899 in Baden bei Wien Die Wiener haben einen besonderen Sinn für heitere Musik. Und so ist es nicht zufällig, dass auch Carl Millöcker aus dieser lebensfrohen Stadt stammt. Er begann seine Laufbahn als Flötenvirtuose und spielte als solcher längere Zeit im Orchester des Franz von Suppé. Später wurde er Kapellmeister im Theater an der Wien und schuf selbst beliebte Operetten, von denen die bekanntesten „Der Bettelstudent“, „Der arme Jonathan und „Gasparone sind. Millöcker starb nur wenige Stunden vor der Jahrhundertwende in Baden bei Wien. Weitere berühmte Komponisten der Welt finden Sie auf den nächsten Seiten.
Mozart, Wolfgang Amadeus (AUT) 27.1.1756 in Salzburg 5.12.1791 in Wien Ein Wunderkind, das musizierte und komponierte – das war der kleine Mozart, aus dem jener berühmte Komponist wurde, den die ganze Welt bewundert. In allen Gebieten der Musik war der in Salzburg geborene Künstler ein Meister. Zu den populärsten und beliebtesten Kompositionen von Mozart gehören neben der berühmten Serenade in G-Dur „Eine kleine Nachtmusik auch die berühmten Opern „Die Entführung aus dem Serail“, „Figaros Hochzeit, „Don Giovanni, „Cosi fan tutte und „Die Zauberflöte“
Sein ganzes Wesen ist Musik, die den Zuhörer heiter und froh macht. Im sogenannten „Köchelverzeichnis“ (KV) werden alle Werke Mozarts dokumentiert, darunter u.a. über 70 kirchliche Werke, 19 Opern, 41 Sinfonien, 30 Klavierkonzerte und viele weitere Konzerte, Kammermusiken, Märsche, Serenaden und Lieder. Seine letzte Komposition war sein berühmtes „Requiem (KV 626), welches er aber nicht mehr ganz vollenden konnte. Mozart starb sehr jung mit nur 35 Jahren, wenige Wochen nach der Uraufführung seiner Oper „Die Zauberflöte“.
Pärt, Arvo (EST) 11.9.1935 in Paide, Estland   Seit den späten 1970er Jahren komponiert Arvo Pärt in minimalistisch asketischen Stil, bei dem er die von ihm erfundene Kompositionstechnik Tintinnabuli (auf lateinisch: Glöckchenspiel) einsetzt. Gemeint ist das Klingeln des Dreiklangs, dessen drei Töne das ganze Stück über zu hören sind. Pärt gilt als Vertreter der Neuen Einfachheit und als einer der bedeutendsten lebenden Komponisten Neuer Musik. Seine Musik ist dabei zum Teil auch von gregorianischen Gesängen inspiriert. Zu seinen bedeutendsten Werken gehören Fratres“ (1977), Tabula Rasa“ (1977 inkl. Silentium); Spiegel im Spiegel“ (1978) und Für Alina“(1976). Von 2011 bis 2018 war Pärt der meistgespielte lebende Komponist der Welt.
Prokofjew, Sergei (UKR/RUS) 23.4.1891 bei Bachmut, UKR 5.3.1953 in Moskau Das ukrainische Wunderkind Prokofjew entwarf erste Kompositionen bereits im Alter von 5 Jahren. Er wuchs in einer unsicheren politischen Zeit auf, die ihn schon früh zu einem unruhigen Emigrantendasein zwang. So floh er während der Oktoberrevolution ins Exil nach Chicago, wo er seine Oper „Die Liebe zu den drei Orangen“ und sein 3. Klavierkonzert uraufführte. Nach einigen Jahren in Paris kehrte er 1936 schließlich in seine Heimat zurück, in der das musikalische Märchen „Peter und der Wolf“ (initiiert durch Natalja Saz) und die Oper „Krieg und Frieden“ entstanden. Prokofjew war ein überaus vielseitiger Komponist, der sich fast allen Gattungen der neoklassischen, modernen und in Teilen auch lyrischen Musik widmete. Weitere großartige Komponisten der Klassik wie Strauss, Vivaldi etc. finden Sie auf der vorherigen und auf der nächsten Seite.
Puccini, Giacomo (IT) 22.12.1858 in Lucca 29.11.1924 in Brüssel Aus Begeisterung für Giuseppe Verdi und dessen Oper „Aida“ wollte Giacomo Puccini Komponist werden. Er lehnte sich dabei (natürlich) an die Musik von Verdi an, liebte jedoch mehr als dieser das Sprühende, Lebendige, Wirkungsvolle. Er bevorzugte Texte mit emotionalen Handlungen und fand klingende, einschmeichelnde Melodien, die in aller Welt Gefallen fanden. Seine Werke werden bis heute in allen Konzerthäusern begeistert aufgeführt, vor allem seine großartigen Opern „La Bohème“, „Tosca“, „Madame Butterfly“ und „Turandot“ (die aber erst 2 Jahre nach seinem Tod uraufgeführt wurde). Puccini starb nach einer Operation am Ohr in Brüssel. Sein Operateur war von dessen plötzlichem Tod so schockiert, dass er auf dem Nachhauseweg eine Frau überfuhr. Lesen Sie dazu weitere Infos und Kurzinhalte der besten Opern von Puccini.
Rachmaninow, Sergei (RUS) 1.4.1873 bei Staraja Russa, RUS 28.3.1943 in Beverly Hills (USA) Auf dem Land aufgewachsen, zog seine Familie 1882 nach St. Petersburg. Dort erkannte die Mutter sein Talent fürs Klavierspielen und schickte ihn mit 12 Jahren zum Studium nach Moskau. Noch während der Studienzeit komponierte er die Oper Aleko“ sowie das 1. Klavierkonzert in fis-Moll. Um 1900/1901 schrieb er wohl sein berühmtestes Werk, das 2. Klavierkonzert op. 18 in c-Moll. Während der Oktoberrevolution von 1917 floh er (wie auch sein russischer Landsmann Sergei Prokofjew) nach Amerika ins Exil, wo ihm aber die „russische Inspiration“ für weitere große Kompositionen fehlen sollte. Nach einem Aufenthalt in der Schweiz (1930-39) starb Sergei Rachmaninow drei Tage vor seinem 70. Geburtstag in Beverly Hills. Große deutsche Komponisten der Klassik wie Bach, Beethoven, Mendelssohn-Bartholdy, Carl Orff etc. finden Sie in einer eigenen Liste.
Ravel, Maurice (F) 7.3.1875 in Ciboure, F 28.12.1937 in Paris Zu den großen Meistern der Kammermusik gehört auch Maurice Ravel. Der Franzose wurde von seinem Landsmann Claude Debussy beeinflusst. Seine Musik ist elegant, kultiviert, geistreich, manchmal auch witzig. Ravel versteht sich auf eine feinsinnige Stimmungsmalerei. Manchmal knüpft er an die altfranzösischen Meister an, manchmal nimmt er Motive aus der volkstümlichen Musik seiner Heimat in den Pyrenäen auf. Alles aber verwandelt er ins Moderne und in seinen ganz eigenen Stil. Maurice Ravel wird oft zu Unrecht nur auf den Bolero“ reduziert.
Rossini, Gioachino (IT) 29.2.1792 in Pesaro 13.11.1868 in Paris-Passy Wenn man seinen Namen hört, denkt man sofort an seine berühmten Opern „Die diebische Elster“ und „Der Barbier von Sevilla“. Obwohl Rossini – der übrigens an einem 29. Februar geboren wurde – auch mehr als die Hälfte seines Lebens in Paris verbracht hat, ist er doch ganz Italiener geblieben. Seine Opern sind so lebendig, sprühend und temperamentvoll wie die Italiener selbst. Trotzdem haben sie doch etwas Klassisches und Formschönes. Berühmte Komponisten der klassischen Musik wie Strauss, Vivaldi, Tschaikowsky u.a. finden Sie auf der nächsten Seite.
Rubinstein, Anton (RUS) 28.11.1829 in Wychwatinez, Transnistrien 20.11.1894 in Peterhof bei Sankt Petersburg Als Pianist zählte Anton Rubinstein zu den großen Tastenvirtuosen des 19. Jahrhunderts. Am berühmtesten wurde er durch eine Reihe von sieben aufeinander folgende Konzerte, die die Geschichte der Klaviermusik abdeckten. Obwohl er vor allem als Pianist und Pädagoge in Erinnerung geblieben ist (vor allem als Kompositionslehrer von Tschaikowsky), war er zeit seines Lebens auch ein produktiver Komponist. Er schrieb 20 Opern, von denen Der Dämon“  (phantastische Oper in 3 Akten, 1871) die bekannteste ist. Er komponierte zahlreiche weitere Werke, darunter fünf Klavierkonzerte, sechs Sinfonien und viele Werke für Klavier solo sowie eine beträchtliche Anzahl von Werken für Kammerensemble.

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Quellen zur Liste „Berühmte Komponisten der Welt“:

Classical Music Magazin, Wikipedia, Klassik-Zeitschriften über berühmte Komponisten aller Epochen u.v.m.


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