Berühmte Komponisten S-Z


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Berühmte 
Komponisten
*/† Leben, Werke, Erfolge
Schönberg, Arnold * 13.9.1874
in Wien
† 14.8.1951
in Los Angeles
Schönberg ist bekannt geworden durch die von ihm erfundene Zwölftonmusik. Es handelt sich hier um die sogenannte „atonale Musik“, bei der es nicht um eine Folge von Tönen (auf der Tonleiter), sondern rein um eine Zahl von Tönen, d.h. um die grösstmögliche Zahl von verschiedenen Tönen, um die Zahl Zwölf geht. Die atonale Musik ist nach einem ganz neuartigen Schema konstruiert. Es kommt nicht mehr auf den Klang und die Harmonie, sondern vielmehr auf den Rhythmus an. Schönberg wirkte früher an den Akademien von Wien und Berlin und lebte dann bis zu seinem Tod in Amerika. Österreichische Komponisten finden Sie auch auf den vorherigen Seiten.
Schubert, Franz

* 31.1.1797
in Wien


† 19.11.1828 ebenda

Symphonien, Lieder, Messen, Tänze, Opern – all das komponierte Franz Schubert, der schon viel zu früh im Alter von nur 31 Jahren starb. Von besonderer Bedeutung ist aber auch seine Kammermusik, bei der wir sofort an das „Forellenquintett“ denken. Die Musik dieses Wieners hat bei aller Lieblichkeit auch eine große Tiefe. In seiner Kammermusik findet sich manches, was an Beethoven erinnert, den Schubert sehr verehrte, der wiederum auch ihn schätzte und einmal sagte: „Wahrlich, in Schubert wohnt ein göttlicher Funke!“ Österreichische Komponisten wie Mozart, Hayden etc. finden Sie auf den vorherigen Seiten.
Schumann, Robert * 8.6.1810
in Zwickau
† 29.7.1856
in Endenich bei Bonn
Der in Sachsen geborene und im Rheinland gestorbene Komponist schuf Klavierkonzerte, Streichquartette, Oratorien, Opern und Symphonien. Von besonderem Reiz sind aber die Lieder des deutsche Komponisten, durch die er Gedichte u.a. von Eichendorff, Rückert und Heinrich Heine in Musik setzte. Verträumt und zart sind diese Lieder. Einige Rückert-Gedichte sind auch von seiner Frau Clara Schumann (1819-1896) vertont worden, die ebenso eine ausgezeichnete Musikerin war und auf das Leben und Werk von Robert Schumann einen großen Einfluss ausübte.
Smetana,
Bedřich

* 2.3.1824
in Litomyšl, Böhmen, CZ


† 12.5.1884
in Prag
Hört man den Namen Smetana, kommt einem schnell die Oper „Die verkaufte Braut“ in den Sinn. Dabei ist diese heitere Oper gar nicht sehr bezeichnend für den tschechischen Komponisten, der in seinem ernsten Wesen ganz auf die großen und erhabenen Klänge eingestellt war. Diese finden sich in seinen symphonischen Dichtungen und Zyklen (Die Moldau aus „Mein Vaterland„), seinen Liedern und Chören. Das Schicksal seiner Tinnitus-Erkrankung und späteren Taubheit, die ihn 1874 ereilte, drückte er in seinem Streichquartett aus, dem er den Titel „Aus meinem Leben“ gegeben hat.
Strauss, Johann * 25.10.1825
in St. Ulrich, Wien
† 3.6.1899
in Wien
Er ist der berühmteste Sohn einer traditionellen Wiener Musikerfamilie, zu der auch sein Vater (ebenfalls Johann) und seine Brüder (Josef und Eduard) gehören. Da er unzählige Walzer (Donauwalzer, Kaiserwalzer, Frühlingsstimmen, Geschichten aus dem Wiener Wald u.v.a.) schrieb, nennt man ihn auch heute noch „Walzerkönig“. Seine zweite große Leidenschaft war das Komponieren von Operetten wie „Die Fledermaus“, „Eine Nacht in Venedig“, „Der Zigeunerbaron“ und „Wiener Blut“. Die Strauss‘schen Operetten sind wie seine Walzer voller Lebensfreude, beschwingt und mitreißend. Österreichische Komponisten finden Sie auch auf den vorherigen Seiten.
Strauss, Richard * 11.6.1864
in München
† 8.9.1949
in Garmisch-Partenkirchen
Einer der bedeutendsten Meister der Oper ist Richard Strauss. Von ihm sind u.a. die Opern „Salome“, „Elektra“, „Ariadne auf Naxos“ und „Die Frau ohne Schatten“. Die Musik von Strauss ist gegenwartsnah und dabei höchstdramatisch. Oft ist sie voller Leidenschaft und Pathos, manchmal aber auch heiter, wie seine Oper „Der Rosenkavalier“, die vermutlich gerade deshalb auch sehr volkstümlich geworden ist.
Strawinsky, Igor * 17.6.1882
in Oranienbaum bei St. Petersburg
† 6.4.1971
in New York
Strawinsky hat in seiner Musik viel vom russischen Volksgesang übernommen. Seine Werke waren zunächst einfach, melodisch primitiv und atonal. Nachdem er aber nach Paris gezogen war, passte er sich mehr an die westeuropäische Art an, so dass seine Werke geschliffener, klarer und auch rhythmischer wurden. Er hat Kammermusik, Symphonien, Oratorien, Opern und Ballette geschaffen. Sein bekanntestes Werk ist das Ballett „Der Feuervogel“. Er floh 1940 in die USA und starb 1971 in NYC.
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Tschaikowsky, Petr Iljitsch * 7.5.1840
in Wotkinsk, RUS
† 6.11.1893
in St. Petersburg
Er war der Sohn eines russischen Vaters und einer französischen Mutter. Außer Opern, Balletten („Schwanensee“, „Dornröschen“ und „Der Nussknacker“), Kammermusik und Liedern komponierte Tschaikowsky sieben Symphonien, von denen die bekanntest die Sechste, die Pathétique ist. Seine Musik bringt Sehnsucht, die in der russischen Seele liegt, zum Erklingen, hat aber dennoch eine schöne und klare, d.h. klassische Form. Er starb überraschend im Alter von 53 Jahren in St. Petersburg. Die Todesursache ist bis heute nicht geklärt. Berühmte österreichische Komponisten der Klassik finden Sie auf den vorherigen Seiten.
Verdi, 
Giuseppe
* 10.10.1813 in Le Roncole, Parma, IT
† 27.1.1901
in Mailand
Der italienische Opernkomponist Verdi hatte zu Beginn seiner Karriere Misserfolge und private Schicksalsschläge zu verkraften. Ausdauernd und energisch, wie er aber war, setzte er sich dennoch durch und wurde schließlich ein Meister, den die ganze Welt bis heute feiert. Seine Opern sind lebendig, dramatisch, leidenschaftlich und ganz auf das Große, auf das Glanzvolle angelegt. Am bekanntesten sind „Nabucco“, „Rigoletto“, „Aida“, „La Traviata“ und „Falstaff“. Bevor er mit 87 Jahren starb gründete er in Mailand das erste Altersheim für Musiker und Künstler.
Vivaldi, Antonio * 4.3.1678
in Venedig
† 28.7.1741
in Wien
Beim Namen Vivaldi denkt man unweigerlich an seine „Vier Jahreszeiten“, jenen berühmten 4. Violinenkonzerte, die um 1725 entstanden und erst im 20. Jahrhundert zu seiner Wiederentdeckung beitrugen. Vivaldi, der aufgrund seiner Berufung und seiner Haarfarbe auch „der rote Priester“ genannt wurde, schrieb u.a. über 240 Violinen- und 39 Fagottkonzerte sowie 49 Opern, die heute zwar fast vergessen, zu seinen Lebzeiten aber sehr beliebt waren. In vielen seinen Werken bevorzugte er die lebhafte musikalische Abfolge schnell, langsam, schnell. Auch österreichische Komponisten der Klassik finden Sie auf den folgenden Seiten.
Wagner, Richard

* 22.5.1813
in Leipzig


† 13.2.1883
in Venedig
Seine Opern zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht nur als Kompositionen, sondern auch als Dichtwerke von Bedeutung sind. Wagner bevorzugte darin Gestalten der deutschen Sage und der mittelalterlichen Literatur und setzte diese in Musik, die gewaltig und dramatisch ist und den menschlichen Kampf sinnbildlich zum Ausdruck bringt. Seine Hauptwerke sind „Tannhäuser“, „Lohengrin“, „Der Ring der Nibelungen“, „Tristan und Isolde“ und „Parsifal“. Wagner, der in Leipzig geboren wurde und viele Jahre auf der Flucht vor seinen Gläubigern war, fand ab 1872 (gemeinsam mit seiner zweiten Frau Cosima) in Bayreuth eine neue Heimat. Weitere deutsche Komponisten finden Sie auf den vorherigen Seite.
Weber, Carl Maria von * 18.12.1786
in Eutin
† 5.6.1826
in London
Aus Schleswig-Holstein stammte Weber, der uns vor allem durch seine Opern „Der Freischütz“, „Euryanthe“ und „Oberon“ bekannt ist. Seine Musik ist volkstümlich und entspricht ganz dem Gemütsleben des deutschen Menschen. Sie ist romantisch, also ganz auf das Gefühl abgestellt, so wie es die Dichtung zur seiner Zeit auch war. Er starb schon früh mit 40 Jahren in London. Die Gebeine des deutsche Komponisten wurden 18 Jahre nach seinem Tod auf Veranlassung Richard Wagners nach Dresden überführt. Andere z.B. österreichische Komponisten finden Sie auch auf den vorherigen Seiten.
Wolf, Hugo * 13.3.1860
in Windisch-grätz, AUT
† 22.2.1903
in Wien
Hugo Wolf war ein feinsinniger Komponist. Er vertonte vor allem Gedichte u.a. von Goethe, Mörike, Eichendorff und Gottfried Keller, dazu spanische und italienische Dichtungen. Seine Lieder erinnern in gewisser Weise an die Musik Schumanns, der übrigens – ebenso wie Wolf – in geistiger Umnachtung starb. Österreichische Komponisten wie Mozart, Hayden etc. finden Sie auch auf den vorherigen Seiten.

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