Taschenhirn als Buch bei Amazon + Verlag + Quiz Spiel im Beliebte TV Köche im Überblick - 9inline Quiz Spiel App

Seit Beginn des Koch-Booms Mitte der 9oer sind zahlreiche TV Köche in unzählig vielen deutschen Kochsendungen aufgetreten. Alle kennen Mälzer, Lafer oder Biolek. Aber kaum einer weiß, dass bereits in den 50er Jahren vor der Kamera gekocht wurde. 

Mit Klick auf + finden auch Smartphone-User eine Kurzbiografie über die beliebtesten deutschen Kochsendungen und TV Köche.

Deutsche
TV Köche
*/† Leben & Erfolge Deutsche
Sendungen
Kochbücher, Bestseller
Adam,
Hans Karl
* 29.12.1915 in Neisse (heute POL)
† 8.4.2000 in Rothenburg ob der Tauber
Kollege und „Intimfeind“ von Clemens Wilmenrod (erster deutscher Fernsehkoch), der ihm angeblich Ruhm, Ehre und so manche Erfindung (z.B. den Toast Hawaii) abkaufte bzw. stahl. Gemeinsam mit dem Österreicher Franz Ruhm moderierten er die Sendung „Der Fernsehkoch“ im Bayerischen Rundfunk, die aber bundesweit ausgestrahlt wurde. Es folgten u.a. „Adam kocht für Eva“ und „Für Sie„. Hans Karl Adam schrieb über 80 Kochbücher u.a. Das Kochbuch aus Schwaben (Neuauflage von 2013)
Amirfallah
Jacqueline
* 3.1.1960 in Göttingen  Sie wuchs im Iran auf und kam 1980 nach Deutschland zurück. Heute führt sie die eigenen Restaurants  Gauß – Restaurant am Theater sowie das Bistro Apex, beide in Göttingen.  Seit 1998 kocht sie regelmäßig im ARD Buffet. Unsere besten Küchenklassiker (2006), RD Buffet – Kochen mit Jacqueline Amirfallah (2009), Mit einer Prise Orient (2016)
Biolek
Alfred
* 10.7.1934 in Freistadt (CZ) Der in der Tschechoslowakei geborene Alfred Biolek war Talkmaster, TV Produzent und Jurist – aber kein gelernter Koch. Trotzdem lud er regelmäßig viele berühmte TV Köche in die von ihm moderierten Sendungen ein. Bio’s Bahnhof (1978-82); Bei Bio (1983-84); Mensch Meier (1985-91); Boulevard Bio (1991-2001) und natürlich seine Kochsendung „alfredissimo!“ von 1994 bis 2006.  Meine Rezepte (2002), Die Rezepte meiner Gäste (2005), Die Rezepte meines Lebens (2018) 
Buchholz, Frank * 21.4.1967 in Dortmund Frank Buchholz gründete 2004 die Kochwerkstatt in Mainz-Gonzenheim. Von 2005-2015 führte er sein Restaurant Buchholz, welches 2007 einen Michelinstern erhielt. Kochduell (1997-2005); Die Männerhochschule (RTL); Promi-Kocharena (2008, VOX); seit 2009 ab und an im ARD Buffet. Von 2013-15 in der Sendung Beef Buddies auf ZDFneo. Männer kochen anders (2010), Beef Buddies. Das Kochbuch für echte Kerle (2014), Querfeldein (2016)
Drummer, Kurt * 20.3.1928 in Gornsdorf
† 8.6.2000 in Chemnitz
Drummer war in der DDR einer der bekanntesten TV Köche überhaupt. Nicht nur weil er 25 Jahre lang im Fernsehen auftrat, sondern auch, weil er als Chefkoch in Hotels auch die DDR-Fußballmannschaft bekochte. Zudem erfand er einen schadstoffarmen Grillanzünder. Von 1958 bis 1983 moderierte er 650 Folgen der DDR-Sendung „Der Fernsehkoch empfiehlt„. Darin stellte er im Laufe der Jahre ca. 2.000 Gerichte vor. An seiner Seite kochte der Fischexperte Rudolf Kroboth (1920-1986). Von Apfelkartoffeln bis Zwiebelkuchen (1982)Landschaftsküche von Thüringen bis Mecklenburg (1985), Die besten Rezepte aus der Fernsehküche (1989) 
Freitag
Björn
* 14.6.1973 in Gelsenkirchen Björn Freitag übernahm im Alter von 23 Jahren das Restaurant Goldener Anker seines Vaters in Dorsten, welches 2001 unter seiner Leitung einen Michelinstern erhielt. Seit 2010 ist er „Der Vorkoster“ im WDR, seit 2012 geht er in „Freitag tischt auf“ den Geheimnissen der Lebensmittelindustrie auf den Grund und seit 2013 moderiert er die Kochshow Küchenschlacht im ZDF. Sterne-Snacks: Kleine Zaubereiern aus der Sterneküche (2009), Einfach & köstlich: Schnelle Genussküche mit Pfiff (2016), Björn Freitag – Smart Cooking – Einfacher geht’s nicht (2017), Der Vorkoster: Die besten Rezepte aus der Sendung (2018) 
Henssler,
Steffen
* 27.9.1972 in Neuenbürg im Schwarzwald  Steffen Henssler wuchs in Pinneberg und Hamburg auf, machte eine Kochlehre, entwickelt dabei eine Vorliebe für Sushi und absolvierte als erster Deutscher den Abschluss als „Professional Sushi Chef“ (USA) mit Bestnote. Heute leitet er vier eigene Restaurants: Henssler & Henssler, ONO, das Ahoi und das Henssler GO – alle in Hamburg. Seine TV-Karriere begann 2004 im NDR an der Seite von Rainer Sass. Später folgten Ganz & Gar Henssler auf VOX (2008), von 2008-2010 Küchenschlacht und von 2010-14 Topfgeldjäger im ZDF. 2013-2017 moderierte er die VOX-Sendung Grill den Henssler und von 2017-18 auf ProSieben Schlag den Henssler. Schnell, schneller, Henssler (2012), Einfach Henssler: Schnelle Rezepte mit 6 Zutaten (2013), Grill den Henssler – Das Kochbuch (2015), Grill den Henssler – Das Finale: Die allerbesten Rezepte (2017)
Herrmann, Alexander * 7.6.1971 in Kulmbach Mit 9 verlor er seine Eltern bei einem Autounfall, worauf Tante und Onkel das Familienhotel führten. Erst 1995 stieg er selbst ins Romantik Posthotel in Wirsberg ein. Heute leitet er eine Kochschule, die seinen Namen trägt sowie drei Restaurants in Nürnberg: Das Palazzo, das Imperial und das  Fränk’ness. Von 1997 bis 2004 gehörte er zum Stammpersonal im Kochduell. Von 2003-2006 moderierte er für das Bayerische Fernsehen Koch doch. Seit 2008 führt er durch Die Küchenschlacht im ZDF, seit 2013 ist er Juror in der SAT1 Sendung The Taste, von 2014-15 war er Moderator der Topfgeldjäger (ZDF). 2016 duellierte er sich mit Tim Mälzer in dessen Sendung Kitchen Impossible. Koch doch (2006), Küchen IQ (2010), Geschmacksgeheimnisse (2016)Schnell mal was Gutes (2018)
Inzinger,
Max
* 1945 in Ering in Niederbayern Privat hatte er in den 80er Jahren Pech mit seiner Beratungsfirma, wodurch er sich verschuldete und zum Betrüger wurde. 1994 wurde er wegen Konkursverschleppung verurteilt. Seit 2010 wird er wegen Betruges mit einem internationalen Haftbefehl gesucht, weshalb er nach Südafrika floh und heute noch dort lebt. Von 1973-82 war der Oberbayer regelmäßig als Koch in der Sendung „Die Drehscheibe“ zu sehen. Er prägte dabei den Satz, den heute alle Zuschauer und TV Köche kennen: „Ich hab da schon mal was vorbereitet„. Ich hab da schon mal was vorbereitet (2008) 
Kleeberg, Kolja * 12.5.1964 in Köln Nach dem Abitur nahm er zunächst Schauspiel- und Gesangsunterricht und arbeitete u.a. als Regieassistent im Koblenzer Stadttheater. Erst danach nahm er eine Lehrstelle im Restaurant Le Marron in Bonn an und machte sich nach der Gesellenprüfung 1993 mit Partnern und den Lokalen Gut Sarnow  sowie Am Karlsbad  selbständig. Josef Viehhauser machte ihn 1996 zum Restaurantchef im Berliner VAU, welches er von 2002 bis 2016 führte. Der gelernte Koch wurde durch zahlreiche Gastauftritte im deutschen Kochsendungen bekannt. U.a. war er Gast in Leas KochLUST (Saarländischer Rundfunk), in Kerner’s „Kochen bei Kerner, bei Lanz kocht!, in der Küchenschlacht im ZDF und in der Kocharena auf VOX. Auch auf SAT1 war er in der Frühstückssendung „K3 – Kolja Kleeberg kocht“ oft zu sehen. VAU. Das Kochbuch (2012), Kolja kocht: Raffiniert. Kreativ. Köstlich (2015), Kolja Kleeberg: Meine Lieblingsrezepte (2017), Das RadioBerlin Bouletten Kochbuch (2018)  
Lafer,
Johann
* 27.9.1957 in St. Stefan, 
Steiermark (AUT)
Er kochte zunächst im Le Canard (Hamburg), in der Aubergine (in München von Eckart Witzigmann) und im Le Val d’Or in Guldental, dessen Inhaber er wurde. 1994 übernahm Johann Lafer mit seiner Frau die Stromburg in Stromberg (Hunsrück), verlegte das Le Val d’Or dorthin und eröffnete im selben Haus ein Hotel und ein zweites Restaurant, die Turmstube. Lafer moderierte zahlreiche Kochsendungen im deutschen Fernsehen wie z.B. Fröhlicher Weinberg, Himmel un Erd, L wie Lafer (alle im SWR), Genießen auf gut deutsch oder seit 2006 gemeinsam mit Horst Lichter in Lafer! Lichter! Lecker! sowie seit 2008 die Küchenschlacht im ZDF.  Der große Lafer: Die Kunst der einfachen Küche (2010), Meine Heimatküche: Lieblingsrezepte aus dem grünen Herzen Österreichs (2012), Die Welt in Lafers Küche: 70 internationale Klassiker (2013), Das Beste: Die besten Rezepte aus 40 Jahren Küchenpraxis (2017)
Lichter,
Horst
* 15.1.1962 in Nettesheim bei Rommerskirchen  Horst Lichter wuchs als Sohn eines Bergmannes in ärmlichen Verhältnissen auf, verschuldete sich früh und schufftete deshalb in zwei Schichten (Bergbau und Schrottplatz). Diese Doppel-Belastung hatte gesundheitliche Folgen: mit 26 bekam er seinen ersten und mit 28 seinen 2. Schlaganfall. Erst in der Reha änderte er seinen Lebensstil und eröffnete 1995 sein Restaurant Oldiethek in Rommerskirchen-
Butzheim.
Anfangs war er noch bei Johannes B. Kerner in „Kochen bei Kerner“ und bei Lanz kocht!“ am Herd zu sehen. Richtig bekannt wurde er durch Lafer! Lichter! Lecker!Von 2006-2017 stand er darin mit Johann Lafer in 374 Sendungen vor der Kamera. Ab 2008 war er außerdem in der Küchenschlacht zu sehen sowie seit 2012 in seiner eigenen Sendung Lichters Schnitzeljagd. Genießen erlaubt! (2006), Die Lust am Kochen: Rezepte zum Niederknien (2015), Alles in Butter: Rezepte zum Glücklichsein (2017), Keine Zeit für Arschlöcher: … hör auf dein Herz (2017)
Linster,
Léa
* 27.4.1955 in Differdingen, LUX Während ihres Jura-Studiums starb ihr Vater, weshalb sie das elterliche Restaurant – dem sie ihren Namen gab – übernahm. 1987 erhielt sie einen Stern von Guide Michelin und 1989 als erste und bisher einzige Frau auch den Bocuse d’Or. 1991 eröffnete Lea Linster in Luxemburg ihr zweites Restaurant Das Kaschthaus. Bereits seit 2001 hat sie eine eigene Kolumne in der Frauenzeitschrift „Brigitte“. Von 2004-2008 moderierte sie ihre eigene Kochsendung Leas KochLUST im SR Fernsehen, trat später aber auch regelmäßig im ZDF Fernsehgarten, bei Lanz kocht! und in der Küchenschlacht auf. 2013, 2014 und 2016 war sie zudem Jurorin in The Taste. Kochen mit Genuss: Lieblingsrezept der Spitzenköchin (2011), Meine vier Jahreszeiten (2013), Einfach fantastisch! Rezepte, Tipps & Tricks der Spitzenköchin (2015), Wein muss rein – Berauschende Rezepte (2015), Avec Amour – Rezepte zum Verlieben (2017), Karotten lieben Butter (2018),  
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Mälzer
Tim
* 22.1.1971 in Elmshorn  1992 begann er eine 3-jährige Lehre im HH-Hotel InterContinental. Von 1995-97 ging Tim Mälzer nach London ins Hotel Ritz. Später kochte er u.a. im Londoner Neal Street Restaurant, in dem damals auch der (noch) unbekannte Jamie Oliver angestellt war. Nach weiteren Stationen u.a. in Christian Rach’s Tafelhaus (in HH) eröffnete er 2002 das Weiße Haus (in Övelgönne), 2009 die Bullerei (im Hamburger Schanzenviertel) sowie zwei Hausmann’s-Restaurants im Frankfurter Flughafen und in der Düsseldorfer Altstadt. Von 2003 bis 2007 moderierte er die tägliche VOX-Sendung Schmeckt nicht, gibt’s nicht. Außerdem war er oft Gast bei Kochen bei Kerner (ZDF) und in der Kocharena (VOX). Von 2009-2014 schwang er den Kochlöffel in „Tim Mälzer kocht!“ (ARD) und seit 2016 in der – mit dem Deutschen Fernsehpreis – ausgezeichneten VOX-Sendung Kitchen Impossible Born to Cook – Schmeckt nicht, gibts nicht (2004), Kochbuch (2007), Greenbox (2012), Heimat. Kochbuch mit 120 Rezepten (2014), Die Küche. Mit über 120 Rezepten (2017), Neue Heimat. Kochbuch mit über 100 Rezepten (2018)  
Marquard
Stefan 
* 20.6.1964 in Schweinfurt Nach seiner Ausbildung zum Metzger begann er 1981 eine Kochlehre im Hotel Rebstock in Würzburg. Danach arbeitete er von 1982-88  im Grauen Haus und in den Schweizer Stubn. 1989 eröffnete und leitete er als Küchenchef das italienische Restaurant Taverna la vigna und wurde zum besten italienischen Koch Deutschlands. 1991 eröffnete er das Lokal Drei Stubn in Meersburg, welches mit einem Michelin Stern ausgezeichnet wurde sowie das Lenbach in München. 2005 war Marquard erstmals in der Kochsendung „Die Kochprofis“ zu sehen. Ab 2007 folgten verschiedene Auftritte in den Sendungen „Kerner kocht“, „Lanz kocht“ (ZDF), die „Kocharena“ (VOX) und 2015 im ZDF Fernsehgarten. 2010 moderierte er auf DMAX „Marquards Essklasse“ und 2011 „Kochen mit Knall“ gemeinsam mit Frank Buchholz auf KabelEins.  Das perfekte Steak (2008); Blitzküche (2012), Küche rockt: Gerichte und Geschichten (2018) 
Müller
Nelson 
* 13.2.1979 in Ghana (aufgewachsen in Stuttgart-Plieningen) Mit 4 Jahren kam Nelson aus Ghana zur Pflegefamilie Müller nach Stuttgart. Von 1996-97 machte er eine Lehre zum Koch in dem Restaurant Fissler Post in Stuttgart. 2009 eröffnete er sein eigenes Lokal Schote in Essen und bekam dort einen Michelin Stern verliehen. 2014 eröffnete er ein weiteres Restaurant Müllers an der Rü, das ebenfalls in Essen liegt. Nelson Müller ist außerdem Mitglied der Soul-Band „Jim-Rockford-Band“. Nach einigen Auftritten in der Sendung „Rote Schürze“ im WDR, folgten weitere Engagements für den ZDF in den Sendungen „Die Küchenschlacht“, „Lanz kocht“ sowie 2015 für die Dokumentationsreihe „Nelson Müllers Landpartie“.  Nelson Müller: Meine Rezpete für Body & Soul (2011), Öfter vegetarisch: Echter Geschmack für Teilzeit-Vegetarier (2016), Heimatliebe: Meine deutsche Küche (2019)
Oliver
Jamie 
* 27.5.1975 in Clavering, Essex, ENG  Jamie Oliver begann seine Karriere bei Genarro Contaldo im Restaurant Neal Street, wo er u.a. mit Tim Mälzer zusammenarbeitete. Er steht für die Einfachheit von Rezepten und deren Zubereitung, setzt sich für bessere Qualität in Schulkantinen ein und erhielt für sein soziales Engagement viele Preise, wie z.B. von der „British Academy of Film and Television Arts“ oder 2010 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis. Zudem ist er Autor von über 15 Kochbüchern, viele davon wurden zu Bestsellern.

Berühmt wurde er mit seiner Fernsehsendung „The Naked Chef“, die  1999 von der BBC produziert wurde und es folgte der internationale Durchbruch für ihn. Darauf folgten Sendungen, wie „Jamie´s Kitchen“ oder „Jamie´s Food Revolution“, welche im deutschen Fernsehen auf RTL2 ausgestrahlt wurden.

Jamies 30-Minuten-Menüs (2010), Jamies 15-Minuten-Küche: Blitzschnell, gesund & superlecker (2012), Jamies Wohlfühlküche: Essen, das glücklich macht (2014), Jamies Superfood für jeden Tag (2015), Genial gesund: Superfood for Family & Friends (2016), Jamies 5-Zutaten-Küche: Quick & Easy (2017), Jamie kocht Italien: Aus dem Herzen der italienischen Küche (2018) 
Poletto, Cornelia  * 9.8.1971 in Hamburg Nach dem Besuch der Hotelfachschule, begann sie ihre Kochlehre bei Heinz Winkler in Aschau am Chiemsee. 1995 war sie Souschefin im Sternerestaurant Anna & Sebastiano. 2000-2010 betrieb sie mit ihrem Ehemann das Restaurant Poletto. 2013 gründete sie ihre eigene Kochschule. Seit 2014 ist Poletto Gastgeberin der Dinnershow „Cornelia Poletto – Palazzo“ mit Varieté-Show im Spiegelpalast in Hamburg. Ihre eigene Kochsendung „Polettos Kochschule“ läuft seit 2007 im NDR und SR-Fernsehen. Gastauftritte hatte sie von 2008-2012 in „Lanz kocht“, „Die Küchenschlacht“ im ZDF und 2014-15 in der ARD-Produktion „Topfgeldjäger“. Seit 2015 ist sie neben weiteren TV Köche Jurorin und Coach in der Sat.1-Serie „The Taste“.  Die Baby-Formel: Der gesunde Weg für Schwangerschaft & Geburt (2009), Polettos Kochschule: Mein neuer Grundkurs für Einsteiger (2010), Koch dich glücklich mit Cornelia Poletto (2016) 
Rach
Christian 
* 6.6.1957 in St. Ingbert im Saarland  Nachdem er sein Studium der Philosophie und Mathematik an der Uni Hamburg aufgab, arbeitete Christian Rach in Grenoble und Wien. 1986 eröffnete er das Restaurant Leopold. Von 1989-2011 führte er das Tafelhaus in Hamburg und erhielt dort mehrere Jahre einen Michelin-Stern. 2009 eröffnete er mit seinem Partner Ritchy Mayer das Grillhaus Rach & Ritchy. Berühmt wurde Rach 2005 durch die Sendung Rach, der Restauranttester“ auf RTL. 2014-15 war er in verschiedenen Sendungen, wie „Terra-X“ im ZDF zu sehen, bis er 2015 wieder mit „Rach, deckt auf“ und „Rach sucht: Deutschlands Lieblingsrestaurant“ zum Sender RTL wechselte. Das Kochgesetzbuch: Die Grundlagen erfolgreichen Kochens (2009), Besser Essen (2011)  
Ramsay, Gordon  * 8.11.1966 in Johnstone, SCOT Er strebte eigentlich eine Karriere als Fußballer an. Nachdem er eine Verletzung erlitt, widmete er sich seiner Kochausbildung. 1993 wurde er Chefkoch im Aubergine in London, welches durch ihn mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet wurden. 1998 „erkochte“ er mit seinem ersten eigenen Restaurant sogar 3 Michelin-Sterne. Er eröffnete im Laufe seiner Karriere weltweit 33 Restaurants u.a. in Bourdeaux, Las Vegas, Atlanta und Katar. In Deutschland wurde Ramsay mit der Sendung „Gordon Ramsay: Chef ohne Gnade“ (DMAX) und „In Teufels Küche“ (RTL II) bekannt. Seine international erfolgreichsten TV Köche Sendungen waren: „Hells Kitchen„, „Masterchef“ und „Hotel Hell„. Meine ultimative Kochschule (2014), Fit Food: Optimale Gesundheit und Fitness mit Genuss (2018)
Rosin,
Frank 
* 17.7.1966 in Dorsten im Münsterland Frank Rosin begann seine Ausbildung im Restaurant Kaiserau in Gelsenkirchen. Danach reiste er nach Kalifornien und Spanien und arbeitete als Souschef auf der Luxusyacht Sea Cloud. 1991 eröffnete er sein Restaurant Rosin, das 2004 einen Michelin-Stern erhielt und 2011 einen weiteren dazubekam. 2007 begann Rosins Fernsehkarriere mit Gastauftritten, bis er 2011 seine eigene Fernsehsendung „Rosins Restaurants“ erhielt. Seit 2013 ist er Juror und Coach vieler TV Köche in der Fernsehserie „The Taste“. Neue deutsche Küche (2013), Rosins Rezepte: Essen wie bei mir zu Hause (2014), Rosins Restaurant: So wird’s perfekt (2016), Grillen (2016), Rosins Fettkampf: Lecker schlang mit Frank Rosin (2018) 
Sass,
Rainer 
* 25.4.1954 in Stade Rainer Sass machte eine kaufmännische Lehre und brachte sich das Kochen autodidaktisch bei. Er hatte die Gelegenheit bei Eckart Witzigmann und Hans-Peter Wodarz zu hospitieren. Seine Fernsehkarriere begann, als er einen Unfall bei einer Übung mit der Freiwilligen Feuerwehr in Stade hatte. Bis heute ist Rainer Sass hauptberuflich selbstständiger Versicherungskaufmann. Seit 1989 ist er in verschiedenen Kochsendungen beim NDR zu sehen. 2003 bekam er seine eigenen Sendungen mit „DAS!schmeckt! , „Rainer Sass Kochshow“ und 2006 Rainers Freunde“. 2009 war er mit „Wünsch Dir Sass“ zu sehen und auch zu Gast bei „Lanz kocht“ im ZDF.  Das Kochbuch: Mit den besten Rezepten aus der TV-Serie „Wünsch dir was“ (2010), Der dicke Rainer – so isst der Norden (2015) 
Schuhbeck, Alfons  * 2.5.1949 in Traunstein in Oberbayern Seine Aus- und Weiterbildung führten ihn nach Salzburg, Genf, Paris, London und München. Er arbeitete in berühmten Häusern wie Feinkost Käfer, Lois Dallmayr und der Aubergine von Eckart Witzigmann. 1980 übernahm er das Restaurant Kurhausstüberl in Waging am See von seinen Eltern und wurde 1983 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. 1990 gründete er „Schuhbeck am Platzl GmbH“ und eröffnete einen Eissalon, einen Gewürzladen, einen Teeladen, einen Partyservice, die Bar Orlando und eine Kochschule. 2016 eröffnete er Schubecks Fine Dining im Boettners in München. Alfons Schuhbeck ist zudem Koch und Caterer des FC Bayern München. Seit 1993 moderiert und kocht er in der Sendung „Schubecks“ (früher „Genießen erlaubt“) im BR. Außerdem hatte er viele verschiedene Gastauftritte bei „Kerner kocht“, „Lanz kocht“ und „Die Küchenschlacht“. Er ist außerdem Werbeträger für verschiedene Firmen, wie McDonalds, Hertha, Serways und Deutsche Bahn.  Meine Kochschule: Kochen lernen mit Alfons Schuhbeck (2011), Meine bayerische Kochschule (2013), Schuhbecks Welt der Kräuter und Gewürze (2015), Kulinarische Geschichten – Lieblingsrezepte zum Nachkochen (2018), Meine schnellen Rezepte für jeden Tag (2018)
Trettl,
Roland 
* 3.7.1971 in Bozen, IT  Er absolvierte seine Kochlehre 1987 im Parkhotel Holzner in Bozen und arbeitete danach in den Restaurants Aubergine,  Tantris und Amadé. Später bewarb sich bei Eckart Witzigmann mit einem Holzbrett und wurde zu seiner eigenen Überraschung angenommen. 1997-2001 war er Küchenchef im Restaurant Ca´s Puers auf Mallorca, das 2000 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde. 2003-13 war er Executive Chef des Restaurant Ikarus im Hangar 7 in Salzburg, dort bekommt er 2004 zum zweiten Mal einen Michelin-Stern. Heute ist er Autor und selbständiger Unternehmer. Bekannt wurde er als Gastjuror in der SAT1 Kochshow The Taste und 2016 als Gegner von Tim Mälzer in dessen VOX-Sendung Kitchen Impossible.   Cuisine Int. – Zehn Jahre kulinarische Überflieger im Hangar 7 (2013), Serviert: Die Wahrheit über die besten Köche der Welt (2015), Das Erlebnis Käse: Ein vegetarisches Kochbuch (2018) 
Wiener, Sarah   * 27.8.1962 in Halle, Westfalen (aufgewachsen in Wien)  Die Österreicherin wuchs bei ihrer Mutter in Wien auf. Nach einer Europareise arbeitete sie Anfang der 80er in den Künstlerrestaurants ihres Vater Oswald, dem Wiener Exil und dem Ax Bax. 1990 gründete sie ihr eigenes „Tracking Catering“ mit einem Lastwagen der ehemaligen Nationalen Volksarmee. 1999 eröffnete sie in Berlin-Mitte ihr erstes eigenes Restaurant Das Speisezimmer. Heute betreibt sie mit ihrer Sarah Wiener GmbH Restaurants in verschiedenen Museen in und rund um Berlin. In der ARD-Doku-Soap „Abenteuer 1900 – Leben im Gasthaus wurde sie deutschlandweit 2004 bekannt. 2007 wurde ihre erste eigene Kochsendung „Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener“ auf arte ausgestrahlt. Es folgten Gastauftritte in der Impro-Comedy Show „Hotel zuhause: Bitte stören!“ und 2016 in der Telenovela „Rote Rosen“. 2017 zeigte arte ihre Sendung „Sarah Wiener – Eine Woche unter…. La dolce Wiener: Süße Verführungen (2009), Sarah Wieners Mediterrane Küche (2014), Landschaft schmeckt: Nachhaltig Kochen mit Kindern (2014), Zukunftsmenü: Was ist unser Essen wert? (2017), Gerichte, die die Welt veränderten (2018), Bienenleben – Vom Glück, Teil der Natur zu sein (2019) 
Wilmenrod, Clemens * 24.7.1906 in Oberzeuzheim (Westerwald)
† 12.4.1967 in München
Neben Fernsehkoch war Clemens Wilmenrod auch Erfinder einiger Gericht wie z.B. des „Arabischen Reiterfleisches“, der „Gefüllten Erdbeeren“ und dem „Toast Hawaii“. Letzte Erfindung gilt als umstritten, da auch sein TV-Konkurrent Hans Karl Adam als Erfinder des Toasts gilt. Clemens Wilmenrod war kein Koch, sondern Schauspieler. Trotzdem gilt er als der erste TV-Koch im deutschen Fernsehen. Von 1953 bis 1964 kochte und moderierte er in der NWDR-Sendung 185 Folgen von „Clemens Wilmenrod bittet zu Tisch. Clemens Wilmenrod bittet zu Tisch (1956), War das lecker! Wisst ihr noch.de –  Die Rezepte unserer Kindheit (2018)
Witzigmann, Eckart * 1941 in Hohenems, Vorarlberg, AUT In den frühen Jahren tingelte er durch die Küchen renommierter Restaurants in ganz Europa. 1978 eröffnete er in München die Aubergine, die bereits ein Jahr später mit 3 Michelin-Sternen ausgezeichnet wurde. In finanzieller Bedrängnis verkaufte er 1995 sein Restaurant an Alfons Schuhbeck. Eckart Witzigmann war zwar nie einer der großen TV Köche, dennoch gehört er neben Paul Bocuse (1926-2018), Roger Vergé (1930-2015) und den Brüdern Michel und Pierre Torisgros zu den weltbesten Köche seiner Zeit. Er etablierte bereits in den 70ern die französische Nouvelle Cuisine in Deutschland. Mälzer & Witzigmann: Zwei TV Köche, ein Buch (2010), Eckart Witzigmann bittet zu Tisch: Eine Liebeserklärung an die große Kochkunst (2013), Highlights: Einzigartige Küchenschätze für Feinschmecker (2014) 
Zacherl,
Ralf 
* 9.1.1971 in Wertheim Ralf Zacherl wuchs in einer Gastronomenfamilie auf, deren Wirtshaus seit 125 Jahren in Familienbesitz ist. 1995-1997 war er Küchenchef im Grauen Haus in Oestrich-Winkel und bekam einen Michelin-Stern verliehen. Heute ist er selbstständig und veranstaltet Event-Cookings und Kochkurse. Bekannt wurde durch die Pro7 Sendung „Zacherl, Einfach kochen!“, außerdem wirkte er bei den „Kochprofis“ auf RTL2 mit.  Einfach kochen! Pasta (2004) 

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