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Das Wort „Philosophie“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Die Liebe zur Weisheit“.

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Große Philosophien Inhalt & Grundsätze der Philosophie Berühmte Vertreter
Atheismus Verneinung der Existenz von Gott bzw. Göttern.  
Aufklärung Erzieherische Schriftform, die sich an die Bürger wendet. Stellt den Menschen und seine Verantwortung in den Mittelpunkt. John Locke, Max Horkheimer, Adorno, Voltaire
Deismus Gott hat zwar die Welt erschaffen, aber weder Staat noch Religion. Gott greift nicht in Alltag und Leben ein. Vordenker der Aufklärung wie John Locke, John Toland, Leibniz, Adam Weishaupt
Determinismus Alle Handlungen sind durch eine Ereigniskette vorbestimmt. Willensfreiheit gibt es nicht. Albert Einstein, Max Planck, David Hume, John Locke
Dialektik Kunst der Beweisführung mit These, Antithese und Synthese. Heraklit, Sokrates
Dogmatismus Orientierung an überlieferte Denkweisen, die nicht überprüft werden oder wurden. Blaise Pascal
Dualismus Die Welt wird von Gegensätzen bestimmt, Gut und Böse, Gott und Teufel, Geist und Materie etc. Karl Popper, John Eccles, René Descartes, Leibniz, Thomas Henry Huxley
logischer Empirismus Erfahrungsphilosophie, die auf metaphysische Elemente verzichtet. Moritz Schlick, Ludwig Wittgenstein, George Berkeley
Epikurismus Wahres Glück kommt nur durch Bescheidenheit. Maßlosigkeit führt ins Unglück.  
Existenz-ialismus Ablehnung objektiver Werte; Fokus auf Angst, Freiheit, Tod, Ekel und anderen menschlichen Erfahrungen. Berühmte Vertreter: Satre, Heidegger, Jaspers, Ahrend Karl Jaspers, Søren Kierkegaard, Jean Paul Sartre, Hannah Arendt, Henri Bergson
Humanismus Rückbesinnung auf freies Menschentum; der Mensch ist das Zentrum aller Sinnsuche. Thomas Morus, Petrus Ramus, Johannes Reuchlin, Lorenzo Valla
Säkularer Humanismus Menschen können auch ohne Religion und Glauben moralisch, gerecht und glücklich sein.  
Idealismus Sieht Geist, Vernunft und Bewusstsein als Wirkliches. Platon, Johann Gottlieb Fichte, Friedrich Schelling, Hölderlin, Hegel
Konstruk-tivismus Der Mensch hat nicht die Fähigkeit eine objektive Realität zu erkennen. Er „konstruiert“ sich eine eigene Wirklichkeit im Kopf. Man unterscheidet zw. dem Radikalen K. und dem Erlanger K. Ernst von Glasersfeld, Heinz von Foerster, Paul Lorenzen
Liberalismus Die individuelle Freiheit des Geistes und des Menschen durch die Abschaffung von Gewalt und Zwängen. John Stuart Mill, Adam Smith, Karl Popper, Humboldt, Milton Friedmann
Materialismus Nur die Existenz von Materie wird anerkannt. Unabhängige Existenz von Geist wird verneint. Ludwig Feuerbach
Monismus Gegensatz von Dualismus und Pluralismus. Alle Vorgänge und Dinge der Welt werden mit einer einzigen Ursache bzw. Substanz begründet wie z.B. Urstoffe wie Wasser oder Luft oder Feuer. Thales von Milet, Thomas Hobbes, Paul Thiry d’Holbach, Offray de La Mettrie
Naturalismus Alle Phänomene können aus natürlichen Gründen erklärt werden. Charles Darwin, Marx, Feuerbach,Wilfrid Sellars
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Nihilismus Es gibt keine Moral. Und: Das Leben hat keinen bestimmten Zweck.  
Objektivismus Glücklich sein ist der einzige Sinn des Lebens. Persönlichkeitsrechte müssen dabei aber respektiert werden.  
Optimismus Überzeugung vom Sieg des Guten im Leben. Diese Welt ist die beste aller möglichen. Gottfried Wilhelm Leibniz
Pantheismus Gott ist die Gesamtheit aller Dinge. Er ist Natur und Universum zugleich und unterliegt den Naturgesetzen. Einen allmächtigen Gott gibt es nicht. John Toland, Baruch Spinoza
Pessimismus Überzeugung vom Sieg des Bösen im Leben. Diese Welt ist die schlechteste aller möglichen. Arthur Schopenhauer
Positivismus Alle Erkenntnis beruht auf Wahrnehmung. Wahres Wissen erlangt man nur durch Experimente. Metaphysik ist unmöglich. Ludwig Wittgenstein
Pragmatismus Methode der Wahrheitsprüfung anhand praktischer Konsequenzen einer Handlung. Charles Sanders Peirce, William James, John Dewey
Rationalismus Erkenntnisse können nur durch Denken, Vernunft und Erfahrungen gewonnen werden. Blaise Pascal, Karl Popper
Realismus Wirklichkeit, die nur im Erkennen erkannt wird. Bertrand Russell, Alfred Whitehead, Descartes, Spinoza
Relativismus Das Absolute ist nicht existent.  
Scholastik Mittelalterliche Methode der Beweisführung; Behauptungen werden in Pro/Contra zerlegt, abgewogen und danach „logisch“ auf ihre Richtigkeit entschieden. Abealard, Aegidius von Rom, Roger Bacon, Adelard von Barth, Johannes Salisbury
Sensualismus Alle Erkenntnis wird aus Empfindungen und Sinneswahrnehmungen abgeleitet. George Berkeley
Skeptizismus (auch 
Pyrrhonismus genannt)
Gegensatz vom Dogmatismus. Zweifeln ist das Prinzip des Denkens. Es gibt keine Wahrheit und Wirklichkeit. Phyrrhon von Elis, Sextus Empiricus
Solipsismus Nur die Existenz des eigenen, denkenden Ichs ist wirklich, alles Sein ist Bewusstsein. Die Außenwelt ist bloß ein Traum. Max Stirner
Sophisten Der Mensch steht im Vordergrund. Er ist das Maß aller Dinge. Suchten Antworten auf die Frage: Sind Werte vorgegeben oder von Menschen gemachte Normen? Protagoras, Prodikos, Thrasymachos, Hippias von Elis, Antiphon
Spiritualismus Alles Sein ist im Geistigen begründet. Thomas Müntzer
Stoa Religionsähnliche Geisteshaltung. Mit Selbstbeherrschung, Gelassenheit und Ruhe erlangt man Erkenntnisse und Weisheit. Glauben an Physik, Logik und Vernunft (Ethik). Zenon von Kition, Kleanthes von Assos, Diogenes, Epiktetos, Mark Aurel
Subjektivismus Meinung, dass alles Erkennen nur für den Erkennenden von Bedeutung ist. René Descartes
Theismus Gott ist der Schöpfer der Welt und greift auch lenkend ins Leben ein. Im Gegensatz zum Deismus, der besagt, dass Gott nicht in das Leben eingreift. T. ist eine große Philosophie, die sich in Monotheismus (Glaube an einen Gott) und Polytheismus (Glaube an mehrere Götter) unterscheidet.  
Trans-zendentalismus Möglichkeiten und Grenzen menschlicher Erkenntnis werden geprüft. Immanuel Kant
Universalismus Metaphysisch; im Universum wird das einzig Wirkliche gesehen. Platon, Aristoteles, Hegel
Utilitarismus Jede Handlung sollte so vielen Menschen wie möglich den größtmöglichen Gewinn bringen.  
Voluntarismus Metaphysisch; der Wille ist Urgrund aller Dinge. Ferdinand Tönnies, Paul Barth
Vorsokratik Der Glaube an Mythen und Götter wird durch Mathematik und Gesetze der Naturwissenschaft ersetzt. Die sog. „Sieben Weisen von Griechenland“ gelten als Begründer der große Philosophien. Thales von Milet, Pittakos, Bias, Solon, Kleobulos, Myson, Chilon von Sparta

Große Philosophen A-G
Große Schriftsteller R-Z

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