Griechische Mythologie L-Z


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Helden & Sagen Griechische Sagen und Mythen in der Kurzfassung
Laokoon Der Priester Laokoon warnte die Trojaner davor, das Weihe-Geschenk der „abgezogenen“ Griechen – ein hölzernes Pferd – in die Stadt zu transportieren und sagte: „Ich fürchte die Danaer, selbst wenn sie Geschenke bringen“. Apollon schickte ihm zur Strafe zwei Schlangen/Drachen. Laokoon sowie seine beiden Söhne Antpahs und Thymbräos starben qualvoll.
Lethe Fluss im Hades, aus dem die Verstorbenen trinken mussten, um ihr vorheriges Leben (in der Menschenwelt) vergessen zu können.
Medea Prinzessin von Kolchis. Sie half Iason beim Raub des „Goldenen Vlies“ und heiratete ihn danach. Iason entschied sich jedoch für Glauke (Tochter von Kreon, König von Korinth). Daraufhin tötete Medea aus Rache den König, ihre Rivalin und die eigenen Söhne.
Menelaos Griechischer König von Sparta. Als Paris Helena entführte, zog Menelaos mit einem griechischen Heer in den 10 Jahre dauernden Trojanischen Krieg.
Midas König Midas erbat für sich vom Gott Dionysos die Gabe, dass alles, was er berührte, zu Gold wurde. Als Midas aber feststellte, dass auch alle Speisen und Getränke, die er berührte, ebenfalls zu Gold wurden, ließ er den Wunsch rückgängig machen. Zur Aufhebung des Fluch-Wunsches musste er im Fluss Paktalos baden (darin soll sich seitdem Gold befinden).
Minos König von Kreta. Nachdem sein Sohn Androgeos in Athen ermordet wurde, führte Minos Krieg gegen die Stadt und zwang sie alle 7 Jahre 7 Jünglinge und 7 Jungfrauen nach Kreta zu schicken. Dort wurden sie in einem Labyrinth dem Minotauros zum Fraß vorgeworfen. Theseus gelang es schließlich (mit der Hilfe von Ariadne, der zauberkundigen Tochter von Minos), Athen von diesem Tribut zu befreien und den Minotauros zu töten.
Allgemeinwissen in Listen
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Minotauros Der Minotauros, ein Wesen mit Menschenleib und Stierkopf, hauste auf Kreta in einem Labyrinth, welches von dem berühmten Baumeister Daidalos erbaut wurde. Es wurde vorzugsweise mit Menschenopfern versorgt (siehe Minos). Theseus konnte ihn mit der Hilfe und der List von Ariadne töten.
Musen Die griechische Sagen kennen 9 Musen: 1. Klio (Geschichtsschreibung), 2. Melpomene (Tragödien), 3. Thalia (Komödie), 4. Kalliope (Epos), 5. Terpsichore (Tanzkunst), 6. Euterpe (Lyrik), 7. Erato (Liebesdichtung), 8. Urania (Astronomie), 9. Polyhymnia (Redekunst).
Narziß Der Sohn des Flussgottes Kephisos und der Quellennymphe Leiriopeein war ein schöner Jüngling, in den sich eine Nymphe verliebte. Da er ihre Liebe verschmähte, straften ihn Nemesis und Aphrodite: Als er sich zum Trinken über eine Quelle beugte, verliebte er sich in sein eigenes Spiegelbild. Diese unerfüllbare Liebe zehrte ihn so sehr auf, dass er starb und in eine Narzisse verwandelt wurde.
Nymphen Naturgottheiten, die im Meer, in Quellen, Bächen, Bäumen oder Wäldern zuhause waren. Griechische Nymphen: Daphne, Echo, Eurydike u.a.
Odysseus Sorgte dafür, dass Troja eingenommen werden konnte. Er raubte das Palladium (ein hölzernes Abbild der Göttin Pallas Athene und das höchste Schutzheiligtum der Trojaner) und führte eine Schar von 30 Kriegern an, die im „Trojanischen Pferd“ verborgen waren. Die Trojaner nahmen dieses Geschenk trotz der Warnung des Priesters Laokoon mit in ihre Stadt.

Zur Strafe für den Hochmut gegen die Götter, wurde Odysseus auf eine lange Irrfahrt geschickt, auf der er zahlreiche Abenteuer zu bestehen hatte. So strandete er zunächst bei der Nymphe Kalypso und blieb dort 7 Jahre. Danach war er bei den einäugigen Riesen und blendete (um von der Insel zu entkommen) den Zyklopen Polyphem. Anschließend erlag er der Zauberkraft der Kirke, die alle seine Begleiter in Schweine verwandelte.

Erst nach der Begegnung mit den Sirenen (Meereswesen, die jeden mit ihrem Gesang betören und damit ins Verderben locken) und mit den Meeresungeheuer Skylla und Charybdis kam er nach 20 Jahren wieder zurück nach Ithaka, musste dort aber noch all die Freier besiegen, die seine Frau Penelope belagerten. Dabei halfen ihm sein Sohn Telemachos und der Schweinehirt Eumaios.

Oedipus König Laios wurde vom Orakel von Delphi gewarnt. Darin hieß es, er würde einen Sohn zeugen, der ihn später töten und seine Frau Iokaste heiraten würde. Weil er die Warnung ernst nahm, ließ Laios seinem neugeborenen Sohn die Füße durchstechen und aussetzen. Das Baby wurde aber von einem Hirten gefunden und aufgezogen. Der Hirte gab ihm wegen der Verletzungen den Namen Oedipus („Schwellfuß“).

Wie die Prophezeiung es vorausgesagt hatte, erschlug Oedipus Jahre später in einem Streit seinen Vater Laios (ohne zu wissen, dass der sein Vater war!) und heiratete (wieder ohne es zu wissen!) seine Mutter, Iokaste. Aus dieser Beziehung gingen vier Kinder hervor: Eteokles und Polyneikes und die beiden Töchter Antigone und Ismene. Als dann durch den Seher Teiresias die Wahrheit über den Vatermord und die Schändung der Mutter ans Licht kam, erhängte sich Iokaste und Oedipus stach sich die Augen aus. Seine Tochter Antigone führte den Blinden dann (bis zur Erlösung durch die Götter) durchs ganze Land.

Orpheus Sein Gesang war so schön, dass er damit alle Lebewesen betören konnte. Als seine Gattin Eurydike kurz nach der Hochzeit von einer Schlange gebissen wurde und starb, versuchte Orpheus sie aus dem Hades (Unterwelt) zurück zu gewinnen. Dazu überwand Orpheus durch seinen betörenden Gesang den Höllenhund Zerberus. Hades wollte ihm Eurydike aber nur zurückgeben, wenn es Orpheus schaffte, sich beim Wiederaufstieg aus dem Hades nicht nach Eurydike umzusehen. Orpheus versagte und verlor so Eurydike endgültig.
Pandora Kunstwesen, das vom Götterschmied Hephaistos geschaffen und von anderen Göttern mit den verschiedensten Gaben ausgestattet wurde. So gaben ihr Aphrodite und die Musen den Liebreiz, Hermes die Lüge und die List. Von Zeus wurde sie (als Strafe für die Vergehen des Prometheus) auf die Erde geschickt. Der Bruder des Prometheus, Epimetheus, nahm sie ahnungslos zur Frau. Eine Büchse, die Zeus der Pandora mitgegeben hatte, enthielt alle nur denkbaren Übel, die sich nach dem Öffnen in Windeseile über die ganze Welt verbreiteten. Nur die (trügerische) Hoffnung blieb in dem Gefäß zurück, da es schnell wieder geschlossen wurde.
Pegasos Geflügeltes Pferd, das aus dem sterbenden Körper der Medusa entsprang, nachdem Perseus ihr den Kopf abgeschlagen hatte.
Philemon und Baucis Beide wohnten in einer ärmlichen Hütte und nahmen als einzige die Wanderer Zeus und Hermes auf. Daraufhin gaben sich die Olympioniken zu erkennen und gewährten ihnen einen Wunsch. Philemon und Baucis entschieden sich dafür, zum gleichen Zeitpunkt sterben zu dürfen. Nach ihrem Tod wurde Philemon in eine Eiche und Baucis in eine Linde verwandelt. Die beiden Bäume haben sich sogar noch zu einer Einheit verbunden.
Phrixos und Helle Ihre Stiefmutter Ino wollte das Geschwisterpaar töten. Als Phrixos geopfert werden sollte, entkamen die Geschwister mit einem fliegenden goldenen Widder namens Chrysomallos. Helle rutsche aber von dessen Rücken und stürzte über den Dardanellen ins Meer, welches bis heute nach ihr Hellespontos genannt wird. Phrixos landete sicher in Kolchis, opferte den Widder dem Zeus und hängte dessen Fell (das: „Goldene Vlies“) im Hain des Ares auf. Iason eroberte das Fell später zurück.
Polyphemos Menschenfressender, einäugiger Riese. Nachdem Odysseus und seine Gefährten die Höhle des Riesen betraten, gelang es Odysseus Polyphemos betrunken zu machen und ihm mit einem glühenden Pfahl das Auge auszustechen.
Prometheus Da er den Menschen zugetan war (er gilt als der Erfinder vieler Künste, die das Leben verschönerten), lieferte er ihnen allerlei Fertig- und Fähigkeiten. So brachte er – gegen den strengen Befehl Zeus – auch das Feuer auf die Erde. Für diese Ungehorsamkeit wurde Prometheus auf ewig an den Kaukasus gekettet. Zusätzlich schickte ihm Zeus jeden Tag einen Adler, der ihm an der Leber nagte. Erst Herkules befreite ihn. Um aber den Befehl des Zeus nicht zu missachten, trug Prometheus einen Stein aus dem Kaukasus um den Hals.
Quadriga Vierspänniger Renn-, Streit- oder Triumphwagen. Helios fuhr mit einer Quadriga täglich über den Himmel.
Satyros War ein Mischwesen aus Mensch und Ziegenbock und ständiger Begleiter Dionysos.
Sirenen Weibliche Dämonen (Mischwesen mit Vogel- und Menschenleibern), die mit ihrem betörenden Gesang Seeleute anlockten und töteten. Odysseus entkam ihnen nur, weil er seinen Männer befahl, sich die Ohren mit Wachs zuzustopfen. Er selbst jedoch wollte dem Gesang lauschen und verzichtete auf das Wachs. Zur Sicherheit ließ er sich aber an den Mast seines Schiffes binden. So die griechische Sagen.
Sisyphos Er war ein listiger und verschlagener Sterblicher, der sogar den Totesgott Thanatos überlistete. Zur Strafe verbannte ihn Zeus in die Unterwelt, wo er auf ewig einen schweren Felsen einen Berg hinauf rollen musste. Weil ihm dabei der Felsen immer wieder entglitt, musste er jedes Mal wieder neu anfangen. Daher auch der Begriff aus der griechische Sagen:„Sisyphusarbeit“
Sphinx Ungeheuer mit dem Oberkörper einer Frau und einem beflügelten Löwenkörper. Sie stellte jedem, der nach Theben wollte, ein Rätsel und verschlang diejenigen, die es nicht lösen konnten. Erst Oedipus löste das Rätsel und vernichtete damit die Sphinx.
Styx Fluss in der Unterwelt. Ihn mussten die Seelen der Verstorbenen auf ihrem Weg in den Hades mit dem Boot des Charon überqueren.
Tantalos Der König in Phrygien stahl den Göttern Ambrosia und ließ seine sterblichen Freunde davon kosten. Voller Übermut wollte er die Götter prüfen und schlachtete seinen Sohn Pelops und setzte den Körper den Göttern als Speise vor. Tantalos wurde wegen seiner Freveltaten gegen die Götter zu ewiger Pein im Hades verdammt: Er steht in einem Teich, kann aber niemals trinken. In scheinbarer Nähe wachsen Früchte, aber er kann sie nie erreichen. Damit nicht genug. Laut den griechische Sagen hängt über seinem Kopf ein Felsen, der ständig droht abzustürzen. Daher stammt auch der Begriff für niemals enden wollende „Tantalos-Qualen“.
Theseus Starker Mann, der ähnlich wie Herkules viele Heldentaten vollbrachte. Auf dem Weg nach Athen tötete er u.a. den „Keulenschwinger“ Periphetes, den „Fichtenbeuger“ Sinis, das unbesiegbare Schwein Phaia, den Räuber Skiron, den Ringer Kerkyon, den „Gliederstrecker“ Prokrustes, den Marathonischen Stier und den Minotauros im Labyrinth von König Minos auf Kreta.
Titanen Götter-Geschlecht, das vor den Olympioniken herrschte.
Trojanisches Pferd Großes Holzpferd, das (auf die Idee des Odysseus hin) von Epeios gebaut worden war und im Innern 30 Männer versteckt hielt. Es war ein Geschenk der Griechen an die Trojaner, die dieses Pferd trotz Warnung annahmen und es in ihre Stadt hinter ihre Mauern zogen. In der Nacht verließen die 30 Kämpfer ihr Versteck und besiegten die ahnungslosen Trojaner.
Typhon Riesiges, grässliches Unterwelt-Ungeheuer mit 100 Drachen- oder Schlangenköpfen, Sohn von Gaia und Tartaros; Vater der Chimäre, der Kerberos, des Ladon und der Sphinx.
Xanthos Unsterbliches Pferd des Achilles. Es hatte die Fähigkeit zu sprechen und warnte Achilles im Trojanischen Krieg vor dessen Tod.
Zerberus Hundeähnliches Ungeheuer mit drei Köpfen in der griechischen Unterwelt. Er bewachte den Eingang zum Hades und verhinderte, dass die Verstorbenen wieder an die Oberwelt gelangen konnten. Nur Orpheus und Herkules hatten ihn überwinden können.
Zeus Mächtigster Gott in der griechischen Sage. Er hatte mehr als 30 Frauen mit denen er über 60 Kinder zeugte u.a. Athene, Ares (Kriegsgott), Hephaistos (Götterschmied), Hermes (Götterbote), die Zwillinge Castor und Pollux, Dionysos (Gott des Weines). Weitere griechische Sagen und Gestalten finden Sie auf der vorherigen Seite!

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