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Wir haben je eine Formel 1 Ewige Tabelle nach 4 verschiedenen Merkmalen aufgesplittet.
Stand ist in allen Fällen September 2018.

1) Die Formel 1 Ewige Tabelle > WM Titel der Fahrer
2) Die Formel 1 Ewige Tabelle > WM Titel der Fahrernationen
3) Die Formel 1 Ewige Tabelle > WM Titel der Konstrukteure
4) Die Formel 1 Ewige Tabelle > WM Titel der Reifenherstellern

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Formel 1 Ewige Tabelle > nach Fahrern:

WM-Titel Fahrer Nation Lebzeiten Titel-Gewinn Besonderheiten
7 Michael Schumacher D * 3.1.1969 in Hürth 1994, 1995, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004 Michael Schumacher ist der erfolgreichste Fahrer der Formel 1 Geschichte. Er hält die Rekorde von 7 WM-Titeln, 91 Siegen bei 307 Starts, 155 Podestplatzierungen und 77 schnellsten Rennrunden. Bei einem Skiunfall im Dezember 2013 erlitt er schwere Kopfverletzungen.
5 Lewis Hamilton  GB  1985  2008,  2014, 2015, 2017, 2018  Mit dem WM-Titel 2008, den er im Alter von 23 Jahren gewann, ist er der jüngste Weltmeister der Formel 1 Geschichte. Hamilton dreht aktuell weiterhin seine Runden und duelliert sich dabei mit Sebastian Vettel um den WM Titel.
5 Juan Manuel Fangio ARG 1911-1995 1951, 1954, 1955, 1956, 1957 Er hat die höchste Erfolgsquote in der Formel 1 Geschichte. Von 51 Rennen gewann er 24 und fuhr 35 mal aufs Podest. (Anmerkung: Nur Lee Wallard (USA) hat eine 50 %-Siegerquote, da er bei nur 2 Rennen eines gewann). 
4 Alain Prost F 1955  1985, 1986 Prost gehört zu erfolgreichsten Piloten der Formel 1. Er wurde nicht nur 4 Weltmeister, sondern auch 4 mal Vize-WM und fuhr insgesamt 51 Siege bei 199 Starts ein.
4 Sebastian Vettel D 3.7.1987 in Heppenheim  2010, 2011, 2012, 2013 Der im hessischen Heppenheim geborene Rennfahrer gibt seinen Boliden jährlich seit 2008 neue Frauennamen. 2018 heißt sein Wagen Loria, im Jahr davor hieß er Gina. Er ist aktuell noch aktiv und liefert sich mit Lewis Hamilton Jahr für Jahr spannende Duelle.
3 Jack Brabham AUS 1926-2014  1959, 1960, 1966  3-maliger Weltmeister, der eigene Sportwagen konstruierte. Legendär ist das letzte Rennen der Saison 1959 bei Sebring, USA. Brabham führte bis kurz vor dem Ziel, dann ging ihm das Benzin aus und sein Wagen blieb 800 m vor der Ziellinie liegen. Er stieg aus, schob den Wagen ins Ziel und wurde noch Vierter. Ein Ergebnis, das gerade noch ausreichte um Weltmeister zu werden. Von der Presse wurde er (aufgrund seiner schwarzen Haare) auch „Black Jack“ genannt. 
Jackie Stewart, Sir  GB  1939  1969, 1971, 1973   Nach seinem Unfall 1966 in Belgien setzte er sich für mehr Sicherheit im Rennsport ein. Was war passiert? Er war kopfüber eingeklemmt und wurde von der stetig laufenden Benzinpumpe weiter mit Benzin überschüttet. Ein Funke hätte genügt und er wäre verbrannt. Erst nach 25 Minuten konnte er befreit und auf einen Pick-up geladen werden. Und mit diesem wurde er zu einem Krankenhaus transportiert, in dem kein Arzt zugegen war.
3 Niki Lauda AUT 22.2.1949 in Wien  1975, 1977, 1984  Lauda war von 1971 bis 1985 in der Formel 1 aktiv und überlebte am 1. August 1976 beim Großen Preis von Deutschland am Nürburgring einen Unfall, bei dem er schwere  Verbrennungen erlitt – was ihn aber nicht davon abhielt, bereits 42 Tage später (er verpasst nur 2 Rennen) an einem Rennen teilzunehmen.
3 Nelson Piquet BRA 1952  1981, 1983, 1987  Bei 204 Starts (1978-1991) gewann der Brasilianer 23 Rennen und wurde 3 x Weltmeister. 1983 gewann er als erster Formel 1 Pilot die WM mit einem Turbomotor (im BMW). 
3 Ayrton Senna BRA 1960-1994 1988, 1990, 1991  41 Siege nach 161 Rennen – diese Erfolgsquote ist auch auf seine riskante Fahrweise bei Regen zurück zuführen, weshalb er vom Lotus-Teamchef Peter Warr den Spitznamen „The Magic“ bekam. Besonders spannend waren seine Duelle mit dem Dauerkonkurrenten Alain Prost. Senna verunglückte am 1. Mai 1994 beim GP von San Marino tödlich.
2   Alberto Ascari IT  1918-1955  1952, 1953 Ascari verunglückte 1955 tödlich beim Training in Monza.
Graham Hill  GB  1929-1975  1962, 1968 Der Vater des Formel 1 Weltmeisters Damon Hill starb 1975 bei einem Flugzeugabsturz mit seiner privaten Piper, die nicht versichert war. Die Familie musste sich daher verschulden, um die 5 weiteren Opfer des Absturzes zu entschädigen.
2 Jim Clark GB 1936-1968  1963, 1965  Clark verunglückte 1968 bei einem unbedeutenden Formel-2 Rennen auf dem Hockenheimring. 
2 Emerson Fittipaldi BRA 1946  1972, 1974  Der Brasilianer war von 1970-1980 aktiv und gewann 14 von 144 Rennen. Bei seinem 1. WM-Erfolg 1972 war er bis 2005 (abgelöst von Fernando Alonso) der jüngste Formel 1 Weltmeister.
2 Mika Häkkinen FIN 1968  1998, 1999  Seine aktive Zeit: 1991-2001. Bilanz: 20 Siege bei 161 Starts. Sein langjähriger Rivale war Michael Schumacher. Sein Spitzname war „Flying Finn“ (der fliegende Finne).
2 Fernando Alsonso E 1981  2005, 2006 Alonso ist bis heute der einzige spanische Formel 1 Weltmeister in der Geschichte.
1 Giuseppe Farina

IT

1906-1966  1950 Der erste Weltmeister in der Formel 1 Geschichte verunglückte 1966 tödlich bei einem Verkehrsunfall.
1 Mike Hawthorn GB 1929-1959  1958 Hawthorn verunglückte 1959 tödlich bei einem privaten Wettrennen auf einer Landstraße. 
1 Phil Hill USA 1927-2008  1961 Vater des Rennfahrers Derek Hill. 
1 John Surtees GB 1934-2017  1964 Einziger Formel-1-Weltmeister, der auch Motorrad-Weltmeister wurde.
1 Denis „Danny“ Hulme NZ 1936-1992  1967  Hulme starb 1992 an einem Herzinfarkt während eines Tourenwagenrennens. Zwar gelang es ihm noch, den Wagen anzuhalten, er verstarb aber im Cockpit sitzend bevor die Streckenposten ihn erreichten.
1 Jochen Rindt AUT 1942-1970  1970 Seine Eltern starben 1943 bei einem Luftangriff auf Hamburg. Er selbst verunglückte am 5.9.1970 in Monza tödlich. Bis zu seinem tragischen Unfall hatte er 45 Punkte auf dem Konto, die für den postum verliehenen WM-Titel (bei noch 4 ausstehenden Rennen) ausreichten.
1 James Hunt GB 1947-1993  1976 Der Draufgänger und Frauenheld, der in zahlreiche Unfälle verwickelt war, hatte den Beinamen „Hunt the Shunt“ (Hunt der Verschrotter).
1 Mario Andretti USA, IT 1940  1978 Hält mit 38 Jahren im aktiven Motorsport (1965-2003) den Rekord. Gewann 1967 die Daytona 500 und 1969 die Indy 500 (Indianapolis 500).
1 Jody Scheckter SAF  1950  1979 Der Südafrikaner war der letzte Ferrari-Weltmeister bevor – 20 Jahre später – Michael Schumacher wieder einen Ferrari-Titel gewinnen konnte.
1 Alan Jones AUS 1946  1980 Erster Williams-Rennfahrer der Formel-1-Weltmeister wurde. 
1 Keke Rosberg FIN 1948 1982  Vater von Nico Rosberg, der 2016 Weltmeister wurde.
1 Nigel Mansell GB 1953  1992 Wurde 1993 auch Meister der IndyCar World Series. 
1 Damon Hill GB 1960  1996 Der Sohn des zweifachen Formel 1 Siegers Graham Hill war 15 Jahre alt, als sein Vater starb. In den 90er-Jahren war Hill der Dauerrivale von Michael Schumacher. 
1 Jacques Villeneuve CAN 1971  1997 Sohn des Formel 1 Rennfahrers Gilles Villeneuve, der am 8. Mai 1982 beim Qualifying des GP von Belgien verunglückte. Jacques gewann zudem 1995 die Indy Car Serie.
1 Kimi Räikkönen FIN 1979  2007 Sein kühles, introvertiertes Auftreten wird er als „Iceman“ bezeichnet. Kimi ist noch aktiv und liegt mit 46 schnellsten Rennrunden in der Statistik auf Platz 2 hinter Michael Schumacher (72).
Jenson Button GB   2009 Button fuhr nur 15 Siege bei 306 Starts (2000-2017) ein. Sein Vater John Button war ein bekannter Rallycross-Fahrer.
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1 Nico Rosberg D, FIN 27.6.1985 in Wiesbaden 2016  Der deutsch-finnische Sohn von Keke Rosberg gewann als siebter Deutscher ein Formel 1 Grand Prix Sieg. Nur wenige Tage nach seinem WM-Titel trat Nico vom aktiven Renngeschehen zurück.

Formel 1 Ewige Tabelle > nach Fahrernationen:

WM-Titel Nationen Zahl der Fahrer Fahrer
17  Vereinigtes Königreich  10 Mike Hawthorn (1958), Graham Hill (1962, 1968), Jim Clark (1963, 1965), John Surtees (1964), Jackie Stewart (1969, 1971, 1973), James Hunt (1976), Nigel Mansell (1992), Damon Hill (1996), Jenson Button (2009), Lewis Hamilton (2008, 2014, 2015, 2017)
12  Deutschland  3 Michael Schumacher (1994, 1995, 2000–2004), Sebastian Vettel (2010–2013), Nico Rosberg (2016) 
Brasilien  3 Emerson Fittipaldi (1972, 1974), Nelson Piquet (1981, 1983, 1987), Ayrton Senna (1988, 1990, 1991)
Argentinien  Juan Manuel Fangio (1951, 1954, 1955, 1956, 1957) 
4   Australien  Jack Brabham (1959, 1960, 1966), Alan Jones (1980) 
4   Finnland  Keke Rosberg (1982), Mika Häkkinen (1998, 1999), Kimi Räikkönen (2007)
Frankreich  Alain Prost (1985, 1986, 1989, 1993) 
Österreich  Jochen Rindt (1970), Niki Lauda (1975, 1977, 1984)
Italien  Giuseppe Farina (1950), Alberto Ascari (1952, 1953)
2 Spanien 1 Fernando Alonso (2005, 2006)
USA  Phil Hill (1961), Mario Andretti (1978)
1 Kanada 1 Jacques Villeneuve (1997)
1 Neuseeland 1 Denis Hulme (1967)
1 Südafrika 1 Jody Scheckter (1979)

Formel 1 Ewige Tabelle > nach Konstrukteuren:

WM-Titel (Fahrer) Rennstall Nation Starts Siege Aktiver Zeitraum
16  Ferrari Italien  964  234  seit 1950
9 Williams  GB  692  114  seit 1978
McLaren GB  836  182  seit 1966
Lotus  GB  491  79  1958-1994
Red Bull  GB/AUT  259  58  seit 2005
Mercedes  183  83  seit 1954
Brabham  GB  394  35  1962-1992
2 Renault F/GB 318 35 seit 1977
2 Cooper GB 128 16 1950-1969
Benetton  IT  260  27  1986-2001
Tyrrell  GB  430  23  1970-1998
B.R.M.  GB  197  17  1951-1977
Matra Sports  60  1966-1972
1 Vanwall GB 28 9 1954-1960
1 Brawn GB 17 8 2009

Formel 1 Ewige Tabelle > nach Reifenherstellern

WM-Titel (Fahrer) Reifenhersteller Nation Starts Siege Aktiver Zeitraum
25  Goodyear  USA 493  368  1960-1998 
12  Pirelli  IT 337  170  seit 1950 
11  Bridgestone  JAP 244  175  1976-2010 
Dunlop  GB 175  83  1950-1977 
Michelin  F 215  102  1977-2006 
Firestone  USA 132  49  1950-1975 
Englebert  BEL 61  1950-1958 
Continental D 13  10  1954-1958 

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