Beste Sängerinnen aller Zeiten


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Rang* Beste Sängerin aller Zeiten */† Beste Songs Genre Sang/
Singt
Sonstiges Alben Grammy
01 Aretha Franklin (Queen of Soul) *25.3.1942
†16.8.2018
„(You Make Me Feel Like) A Natural Woman“, „Respect“, „I Never Loved a Man (the Way I Love You)“, „Think“, „Chain of Fools“, Who’s Zoomin Who“, „A Rose Is Still a Rose“, „Sisters Are Doing It For Themselves“, „I Knew You Were Waiting“, „I Say a Little Prayer“ Gospel, Soul, Jazz, Pop Solo Sie wurde 1987 als erste Frau in die Hall of Fame aufgenommen. 38 Studioalben, 
140 Singles  
20
02  Tina Turner  *26.11.1939  „Notbush City Limit“ (mit Ike) „Proud Mary“, „River Deep, Mountain High“, „What’s Love Got to Do With It“  Pop, Rock, Soul, Gospel  Solo – und mit Ike (ihrem Gatten) Seit 2013 ist Anna Mae Bullock (wie sie mit bürgerlichem Namen heißt) Schweizer  Staatsbürgerin. 11 Studioalben, 58 Singles, über 180 Mio. verkaufte Tonträger   
03  Etta James  *25.1.1932
†20.1.2012
„At Last“, „Sunday Kind of Love“, „Tell Mama“, „I Just Want To Make Love To You“, I’d Rather Go Blind“ Gospel, Soul, Jazz, Rock ’n‘ Roll, Rhythm and Blues   Solo – und mit „The Creolettes“ Jamesetta Hawkins (wie sie mit bürgerlichem Namen hieß) starb an den Folgen einer  Lungenentzündung, 
paradoxerweise 3 Tage nach dem Tod von Johnny Otis, der sie 1952 entdeckte und die Silben ihres Vornamens zu ihrem Künstlernamen tauschte.
Mehr als 50 Alben 
04 Janis Joplin 
(Queen des weißen Bluesrock)
*19.1.1943
†4.10.1970 
„Piece of My Heart“, „Cry Baby“, „Me And Bobby McGee“  Rock   Solo Ihren ersten öffentlichen Auftritt hatte sie mit 15 Jahren in einer Anstalt für Alkohol- und Drogensüchtigen. Charakteristisch waren 
ihre hemmungslosen Auftritte mit kraftvoller Stimme. Bis zu ihrem frühen Tod mit 27 Jahren wurde sie zu einer Ikone der Hippiezeit und Hippie-Kultur.
2 Studioalben, 6 Kompilationen, 6 Singles   
05  Nina Simone  *21.2.1933
†21.4.2003 
Mississippi Goddam“, „Four Women“, „I Wish Knew How It Would Feel to Be Free“, „My Baby Just Cares for Me“, „To Be Young, Gifted and Black“, „I Put a Spell on You“ Blues, Jazz, Singer-Songwriterin  Solo mit Klavier  Bereits mit 4 Jahren lernte sie Klavierspielen, eine Leidenschaft, die sie später auch an der renommierten Juilliard School in NYC studieren und leider ohne Abschluss (sie wurde als Schwarze nicht zur Prüfung zugelassen) beenden sollte. Eunice Kathleen Waymon (wie sie mit bürgerlichem Namen hieß) engagierte sich in den 60er Jahren als Bürgerrechtlerin und schrieb dazu einige Protestsongs, mit denen sie einem breiteren Publikum bekannt wurde. Jazz nannte sie nie Jazz, sondern „Black Classical Music.“  Richard Pryor sagte:Weiße hatten Judy Garland – wir hatten Nina.“ 27 Studioalben, 18 Live-Alben, 18 Singles   
06  Whitney Houston
(The Voice) 
*9.8.1963
†11.2.2012 
„Saving All My Love For You“, „How Will I Know“, „The Greatest Love Of All“, „I Wanna Dance With Somebody”, „I Will Always Love You“, „One Moment in Time“ Gospel, Soul, R&B, Pop  Solo  Whitney wuchs in einer sehr musikalischen Familie auf (ihre Mutter Cissy Houston war Sängerin bei Elvis Presley und Jimi Hendrix)  und schaffte so schon als Teenager den Sprung auf die Bühnen. Mit ihrer einzigartigen Stimme (über 3 Oktaven) wurde sie zur bedeutendsten Pop-Soul-Sängerin ihrer Generation. 1992 spielte sie an der Seite von Kevin Costner die Hauptrolle im Film Bodyguard und sang 6 Lieder für den Soundtrack u.a. I Will Always Love You. Mit 411 Awards für ihre musikalischen und filmischen Arbeiten ist sie laut Guinness Buch der Rekorde die am häufigsten ausgezeichnete Künstlerin aller Zeiten.  6 Studioalben, 51 Singles und über 170 Mio. verkaufte Tonträger.
07 Dusty Springfield
(The White Queen of Soul)
*16.4.1939
†2.3.1999 
„I Will Always Love You“, „I Only Want To Be With You“, „Son Of A Preacher Man”, „You Don’t Have to Say You Love Me“  Folk, R&B, Pop, Soul  Solo – und mit ihrem Bruder „The Springfields“ (1960-63) 

Mary O’Brien (wie sie mit bürgerlichem Namen hieß) war Stilikone der 60er, Fernsehmoderatorin und die wohl beste Sängerin aller Zeiten aus England. Ihre Titel sang sie gerne auch auf Französisch,  Italienisch, Deutsch und gelegentlich auf Spanisch und Portugiesisch. Mit ihre Drogen- und Alkoholsucht wurde sie in den 70ern streitsüchtig und für das Publikum unberechenbar, weshalb sie sich einige Jahre vom Showgeschäft zurückzog. 1987 gelang ihr mit den Pet Shop Boys ein Comeback.

19 Studioalben, über 80 Singles   
08 Adele *5.5.1988 „Hometown Glory“, „Rolling In The Deep“, „Someone Like You“, „Skyfall“, „Hello“    Pop, Soul, Jazz, R&B, Songwriterin  Solo  Innerhalb von nur 88 Tagen wurde ihr Musikvideo Hello eine Milliarde mal auf Youtube angeklickt. Rekord.  3 Studioalben (19, 21, 25), 16 Singles  15 
09  Joni Mitchell  *7.11.1943 „Both Sides Now“, „Help Me“, „Raised On Robbery“  Folk, Jazz, Blues, Singer-Songwriterin  Solo mit Gitarre, Klavier und Ukulele Wie auch Neil Young (mit dem sie befreundet war) erkrankte sie als Kind an der Kinderlähmung, wodurch sie zeitlebens eine leichte Lähmung in der linken Hand hatte – was sie aber nicht davon abhielt, gleich mehrere Instrumente zu spielen. Sie hatte u.a. Liebesbeziehungen zu Leonard Cohen, Graham Nash, Jackson Browne und Larry Klein.  19 Studioalben, 34 Singles 
10  Patsy Cline  *8.9.1932
†5.3.1963 
„I Fall To Pieces“, „Walkin’ After Midnight“, „Crazy“ „Sweet Dreams (Of You)“   Country, Pop         
11  Bonnie Raitt *8.11.1949  „Love Me Like A Man“, „Nick Of Time“, „Luck Of the Draw“, „I Can’t Make You Love Me“, Angel From Montgomery”  Blues         
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12  Gladys Knights *28.5.1944  „Just Sing The Song And Say The Words“, I Heard It Through The Grapevine“, „Neither Of Us“, „Midnight Train To Georgia“ Soul         
13  Mavis Staples  *10.7.1939  „I’ll Take You There“, „Respect Yourself“, „Let’s Do It Again“ Gospel  Solo       
14  Christina Aguilera  *18.12.1980  „Genie In A Bottle“, „Lady Marmalade“, „Beautiful“; „Ain’t No Other Man“; „What a Girl Wants“, „Hurt“, „Say Something“ Pop, Dance  Solo  Sie wuchs nach der Scheidung ihrer Eltern bei ihrer Mutter und Großmutter in Pittsburgh auf. 1993 (im Alter von 13 Jahren) moderierte sie wie auch Britney Spears und Justin Timberlake den Mickey Mouse Club des Disney Channels. Es war war das Sprungbrett zu einer steilen Karriere. Heute ist sie eine der reichsten Frauen im Showgeschäft. 9 Studioalben, 45 Singles 
15  Björk *21.11.1965  „Birthday“, „Army Of Me“, „Human Behaviour“   Solo – und bei den „Sugarbabes“       
16  Ronnie Spector *10.8.1943  „Be My Baby“, „Baby I Love You“, „Walking In The Rain“   Sängerin bei den „Ronettes“       
17 Dolly Parton  *19.1.1946  „Jolene“, „I Will Always Love You“, „9 To 5“   Folk, Country, Pop         
18 Mariah Carey  *27.3.1970  „One Sweet Day“, „Vision Of Love“, „Fantasy“, „Love Takes Time“, „Someday“, „I Don’t Wanna Cry“, „Honey“, „My All“  R&B , Hip-Hop, Pop, Singer-Songwriter Solo  Carey hat einen Stimmumfang von 5 Oktaven und auch die Fähigkeit im Pfeifregister zu singen. Für ihren When You Believe (Duett mit Whitney Houston) gewann sie 1999 einen Oscar. 14 Studioalben, 63 Singles, über 200 Mio. verkaufte Tonträger.
19 Patti Smith (Godmother of Punk)  *30.12.1946  „Gloria“, „Land“, „Rock N Roll Nigger“, „Because The Night“   Punk, Rock, Singer-Songwriter   Solo – und als Songschreiberin für „Blue Öyster Cult“. Patti wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf, ging in einer Fabrik arbeiten und wurde mit 18 schwanger (das Kind gab sie zur Adaption frei). In den 70ern (in NYC) hatte sie private Kontakte zu den Rockmusikern von Blue Öyster Cult (BÖC) und schrieb  deren Songs. In den 80ern unterbrach sie ihre Karriere und arbeitete u.a. als Buchhändlerin. 2017 kaufte sie das Haus ihre Lieblingsdichters Arthur Rimbaud in Roche und ist zudem eine bekannte Fotografin.     
20  Darlene Love *26.7.1941  „Wait ’Til My Bobby Gets Home“, „(Today I Met) The Boy I’m Gonna Marry“, „Christmas (Baby Please Come Home)“, „He’s A Rebel“, „He’s Sure The Boy I Love“  Pop, Soul  Solo – und mit „The Blossoms“  Darlene Love war die Patentante von Whitney Houston. Der Produzent Phil Spector gab Darlene Wright (wie sie mit bürgerlichem Namen heißt) den Künstlernamen Love, weil er die Gospel-Sängerin Dorothy Love-Coates bewunderte. Sie spielte außerdem in allen allen vier Lethal-Weapon-Filmen die Ehefrau von Danny Glover.    
21  Annie Lennox  *25.12.1954  „Sweet Dreams (Are Made Of This)“, „Here Comes The Rain Again“, „There Must Be An Angel“ (Eurythmics), „Why“ (solo).  R&B, New Wave, Dance, Punk, Songwriterin  Solo  – und mit „The Tourists“ (1978-80) sowie 1980-90 mit Dave Stewart (Eurythmics)  1976 lernte sie in einem Restaurant, in dem sie als Kellnerin nebenbei jobbte, den Gitarristen Dave Stewart kennen, der sie sofort einen Heiratsantrag machte. Für ihren Song „Into the West“ im Film Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs erhielt sie eine Oscar.    
22  Karen Carpenter *2.3.1950
†4.2.1983 
„Close To You“, „Goodbye To Love“, „We’ve Only Just Begun“  Pop  Solo – und mit ihrem Bruder Richard (Carpenters)  Pech in der Liebe, Depressionen, Workaholic und schließlich Magersucht – Karen starb mit 32 Jahren im Bad ihres Elternhauses.    
23 Patti LaBelle *24.5.1944 „On My Own“, „If Only You Knew“, „Love, Need & Want You“ (solo), „Lady Marmalade“ (mit LaBelle) Soul, R&B, Blues Solo – und mit „LaBelle“ sowie den „Bluebelles“       
24  Stevie Nicks *26.5.1948  „Landslide“, „Dreams“ (Fleetwood Mac), „Stand Back“ (solo)  Country, Rock, Pop  Solo – und mit „Fleetwood Mac“       
25  Mary J. Blige *11.1.1971  „Family Affair“, „One“, „As“ (mit George Michael), „Just Fine“  R&B  Solo  2018 wurde sie für den Oscar als beste Nebendarstellerin (in Mudbound) nominiert.  13 Studioalben, über 40 Mio. Tonträger 
26 Dionne Warwick *12.12.1940 „Walk On By“, „Heartbreaker“, „That’s What Friends Are For“, „I Say A Little Prayer“  Gospel, Soul, Funk, Jazz, Pop, R&B  Solo Sie ist eine Cousine von Whitney Houston.  48 Alben, über 100 Singles   
27 Ella Fitzgerald (First Lady of Song) *25.4.1917
†15.6.1996
„Summertime“, „Dream a Little Dream of Me“(beide mit Louis Armstrong), „A Tisket A Tasket“, „Cheek to Cheek“, „Mack the Knife“ Jazz, Swing, Blues, Bepop  Solo – und mit der Big Band „Chick Webb“  Ella war schon mit 14 Vollwaise und schlug sich als Teenager allein durch New York City, wo sie mit 17 im berühmten Apollo Theater ihren ersten Auftritt hatte. Charakteristisch ist ihr Scatgesang, der sie weltberühmt machen sollte.    
28 Dinah Washington (Queen of Blues) *29.8.1924
†14.12.1963
„What a Difference a Day Makes“, „Cry Me a River“, „Unforgettable“, „Mad About the Boy“, „This Bitter Earth“ Blues, Swing, Jazz, Soul, Gospel, R&B, Pop  Solo mit Klavier Sie sang zunächst im Kirchenchor, wechselte aber bereits mit 18 Jahren von Gospel auf Jazz. Mit Erfolg. Als Sängerin in Spitzen-Orchestern wie z.B. mit Lionel Hampton und Quincy Jones wurde sie weltberühmt. Ruth Lee Jones (wie sie mit bürgerlichem Namen hieß) wurde nur 39 Jahre alt (sie starb an einer Überdosis Schlafmittel und Alkohol), war in dieser Zeit aber 7-mal verheiratet.     
29 Bessie Smith (Kaiserin des Blues) *15.4.1894
†26.9.1937
„St. Louis Blues“, Tain’t Nobody Business If I Do“, „Nobody Knows You When You’re Down and Out“   Blues   Solo  Sie wuchs unter ärmlichsten Verhältnissen auf und mit 9 bereits Vollwaise. Um dem Elend zu entfliehen, heuerte sie als Tänzerin in einem Gesangstheater an. 1912/13 traf sie Gertrude „Ma“ Rainey (Mutter des Blues), die sie fortan förderte. 1937 starb sie an den Folgen eines Verkehrsunfalls genauer: sie verblutete, weil sie als „Schwarze“ nicht in einem „weißen“ Krankenhaus behandelt wurde. Über 150 Platten   

*Die beste Sängerin aller Zeiten (Quelle: Rolling Stone Magazin, 2018)

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